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Coworking und Freeworking Spaces auf dem Vormarsch

Bürogemeinschaften liegen im Trend. Fast in jeder Großstadt weltweit gibt es so genannte Coworking Spaces, teilweise sogar völlig kostenlos.

Das mobile Arbeiten ist ein Trend, der sich kaum noch aufhalten lässt. Egal ob Designer, Programmierer oder Dienstleister jeder Art, immer mehr Menschen arbeiten räumlich unabhängig von ihrem Arbeitgeber. Dies gilt längst nicht nur für Selbstständige Jungunternehmer, sondern auch für Angestellte, die sich Arbeitszeit und Arbeitsort selbst wählen können. Das so genannte Coworking ist ein Trend, der kaum noch aufzuhalten ist. Bürogemeinschaften gibt es weltweit in jeder Großstadt und zunehmend auch auf dem Lande. So genannte Coworking Räume stellen etwas Besonderes dar, denn hier kann man stunden- oder tageweise einen Schreibtischplatz mieten. Der Vorteil liegt nicht nur in der Mobilität und in der Kostenersparnis, sondern vor allem in der Kommunikation mit anderen. Statt zuhause alleine im stillen Kämmerlein zu arbeiten, wird hier der Austausch gepflegt. Dadurch ergeben sich auch in geschäftlicher Hinsicht oft neue Kontakte und Möglichkeiten. Die Preise für einen solchen Arbeitsplatz sind durchaus verschieden je nach Standort und Projekt. In den Niederlanden gibt es den Arbeitsplatz teilweise sogar kostenlos.

Wie laufen die Coworking Spaces in Deutschland?

Während solche Bürogemeinschaften mit flexiblen Arbeitsplätzen in den USA, in Südamerika, Australien, Kanada und in Asien bereits boomen, ist die Nachfrage in Deutschland noch verhalten. Vorreiter sind in Europa Großbritannien und auch die Niederlande. Doch auch in deutschen Großstädten gibt es immer mehr solcher Arbeitsräume wie zum Beispiel die Dockingstation Berlin. Die Zielgruppe sind meistens junge Menschen, dementsprechend gestaltet sind auch das Design und die weiteren Angebote, die von den Anbietern zu Verfügung gestellt werden. Konferenzräume, Kaffeemaschine und Multimedia-Anbindungen sind natürlich selbstverständlich. Die meisten dieser Projekte benötigen am Anfang eine gewisse Anlaufzeit, bis sie sich refinanzieren können. Während Coworking Projekte in anderen Ländern oft ausgebucht sind, liegt die Auslastung in deutschen Großstädten zum Beispiel in Berlin selten bei über 50 %.

Freeworking Spaces in den Niederlanden

In den Niederlanden ist das Coworking so beliebt, dass immer mehr solcher Bürogemeinschaften gegründet werden. Die Konkurrenz belebt das Geschäft. Das neueste Konzept sind so genannte Freeworking Spaces, ein Konzept der Firma Seats2Meet. Hier bekommt man einen Arbeitsplatz tatsächlich völlig kostenlos. Teilweise wird sogar kostenloser Kaffee und Kuchen angeboten. Wie kann ein solches Geschäftskonzept funktionieren? Die Betreiber versprechen sich vor allem eine hohe Auslastung und Aktivität in ihren Workspaces. Neben dem kostenlosen Arbeitsplatz können Nutzer auch kostenpflichtige Angebote wie zum Beispiel das Mieten von repräsentativen Konferenzräumen oder die Kinderbetreuung in Anspruch nehmen. Die kostenlosen Büroplätze sind tatsächlich überdurchschnittlich gut ausgelastet, so dass in den Freeworking Projekten ein großes Maß an kreativem Austausch entsteht.