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Herbst: 10 kg abnehmen bis zum Ende des Jahres

Im Herbst nochmal richtig loslegen und bis Weihnachten 10 kg abspecken – so gelingt es auf jeden Fall!

Nein, das Stück Torte verhilft nicht zu einem Gewichtsverlust von 10 kg bis Weihnachten. Aber es gibt ein paar ganz einfache Tricks, wie man 1 kg pro Woche verliert, ohne sich dabei übermäßig anzustrengen oder einen Marathon zu laufen, ohne starre Pläne oder lästiges Kalorienzählen. Weiterhin genießen und trotzdem abnehmen – klingt wie ein schöner Traum? Muss es nicht sein.

Das Wichtigste zum Abnehmen zuerst

Das Frühstück ist in der Tat die wichtigste Mahlzeit des Tages und sollte noch vor dem Frühsport kommen. Denn ein Training auf leeren Magen greift nicht nur die Fettzellen an, sondern auch die hart erarbeitete Muskelmasse, die aber für einen erhöhten Grundumsatz zuständig ist und permanent mehr Kalorien verbrennt. Also erst das Frühstück, dann die Runde durch den Park gejoggt.

Alkohol hat sehr viele Kalorien und hemmt außerdem noch die Fettverbrennung. Natürlich muss man nicht komplett darauf verzichten. Aber statt eines zuckerhaltigen Cocktails, wie zum Beispiel eines Caipirinhas sollte man lieber ein Glas Wein trinken. Und die ganz Mutigen halten sich dann noch an Wasser. Denn Wasser hat keine Kalorien und auch ohne Alkohol kann es lustig zugehen. Natürlich darf man auch mal eine Ausnahme machen, sollte sich aber bewusst sein, welche Ziele man sich gesteckt hat.

Ausreichend Schlaf gehört unbedingt zu den Dingen, auf die man achten sollte. Denn der Schlaf hat einen entscheidenden Einfluss auf das Körpergewicht. In der Nacht läuft der Stoffwechsel auf Hochtouren und die Energie dafür gewinnt der Körper aus den eigenen Fettdepots. Wer zusätzlich abends auf Kohlenhydrate verzichtet und lieber auf Eiweiß, wie zum Beispiel fettarmes Fleisch oder Fisch, zurückgreift, dazu noch ein wenig Sport treibt, kurbelt den Stoffwechsel noch zusätzlich an. Wer dann noch zweimal die Woche Dinnercanceling betreibt und das Abendessen einfach mal ausfallen lässt, kann durch die dadurch hohe Produktion des Wachstumshormons HGH gleich vierfach punkten.

Dickmacher vermeiden

Nebenbei essen ist einer der schlimmsten Dickmacher überhaupt. Solche Mahlzeiten können im Grunde direkt doppelt gerechnet werden. Denn das, was nebenbei gefuttert wird, registriert das Gehirn nicht richtig und bucht deshalb kein Sättigungsgefühl ab. Das gibt also im Endeffekt mitunter nicht nur unglückliche Flecken überall, sondern auch noch zu viele und vor allem unnötige Kalorien. Wenn essen, dann essen und nichts nebenher machen. Wer sich ganz bewusst auf den Genuss des Essens konzentriert, wird eher satt und genießt obendrein, was immer es ist, anstatt es nur zu „stopfen“. Und wer einen Arbeitsplatz im Büro hat, sollte sich das Knabbern auch verkneifen. Lieber mal einen Kaugummi zwischendurch wählen, wenn der Appetit zu groß wird und den Genuss auf den Nachtisch verlegen. Davon hat man nicht nur mehr, sondern spart auch noch eine Menge an Kalorien über den Tag verteilt ein. Und Kaugummikauen verbrennt außerdem noch ca. elf Kalorien in der Stunde.

Wer unbedingt naschen muss, sollte dies nur am Vormittag tun. Die verzehrten Kalorien haben so eher die Chance, über den Tag verteilt noch verbrannt zu werden. Außerdem sollte man das Naschzeug nicht direkt am Arbeitsplatz liegen haben – das verführt zu permanenter Nascherei. Muss man erst aufstehen und sich etwas holen, überlegt man es sich vielleicht nochmal und spart so eine Menge Kalorien ein.

Sport treiben

In vielen Fällen hilft Sport dabei, seine Gelüste und seinen Appetit in den Griff zu kriegen. Sport lenkt nicht nur ab, sondern verbrennt auch noch Kalorien. Und die dadurch aufgebaute Muskelmasse sorgt langfristig dafür, dass der Körper einen erhöhten Kalorienbedarf hat. Forscher an der Universität Campinas in Brasilien haben herausgefunden, dass auf langfristige Sicht bei regelmäßigem Sport das Bedürfnis sinkt, ohne Hunger zu essen, also nebenher zu naschen.

Gewohnheiten verändern

Manchmal sind es alt eingesessene Gewohnheiten, die mit vielen Kalorien pro Tag zu Buche schlagen, ohne jedoch einen entsprechenden Effekt (z.B. „satt“) zu erzielen. Zum Beispiel bringt ein Glas Cola nach dem Essen nicht wirklich besonderen Genuss oder ein erhöhtes Sättigungsgefühl, schlägt aber mit ordentlich vielen Kalorien zu. Wer beim Essengehen das Brot weglässt, spart im Jahr, bei zweimal die Woche gerechnet, um die 20.000 Kalorien ein! Anstatt vier Löffel Zucker in den Kaffee zu werfen, kann man sich genausogut mit zwei Löffeln begnügen. Wer einmal auf seine Essgewohnheiten schaut, wird vielleicht eine Menge solcher „schlechten“ Angewohnheiten entdecken, die er abstellen kann – und allein dadurch kann er schon eine Menge abspecken.

Supertipp:

Vor jedem Essen ein Glas Wasser mit einem Esslöffel Apfelessig darin verrührt trinken. Der Grund: Apfelessig bremst die Kohlenhydrataufnahme ins Blut, der Insulinspiegel bleibt niedrig und dadurch wird die Speicherung von Körperfett verzögert. Wer Apfelessig nicht so sehr mag, sollte zumindest vor sehr kohlenhydratreichen Mahlzeiten darauf zurückgreifen. Der Erfolg ist garantiert.