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Muskelschmerzen – unangenehm und gut vorzubeugen

Für Myalgien gibt es verschiedene Ursachen und Therapiemöglichkeiten. Wie für alle Krankheiten gilt auch für Muskelschmerzen: vorbeugen ist besser als heilen. Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es, wenn es trotzdem zu einer Myalgie kommt?

Ursachen für Muskelschmerzen gibt es viele. Häufigster Auslöser ist eine falsche Sitzposition, etwa beim Autofahren oder vorm Computer. Muskelschmerzen treten oft als Schulter-, Nacken- oder Rückenschmerzen auf. Meistens sind sie aber harmlos. Wer sich viel bewegt und gesund ernährt, kann Muskelschmerzen häufig vorbeugen.Treten Myalgien trotzdem auf, ist es wichtig, zunächst den Auslöser zu lokalisieren.

Lokale und ausgebreitete Muskelschmerzen

Myalgien können sowohl an einer bestimmten als auch an mehreren Stellen im Körper auftreten. Treten sie ausgebreitet auf, spricht man von diffusen Muskelschmerzen. An einer bestimmten Stelle, von lokalen Muskelschmerzen. Häufig führen Muskelverspannungen und Muskelverletzungen zu Muskelschmerzen. In Deutschland nehmen dabei Rückenschmerzen den Spitzenplatz ein. Drei Viertel aller Deutschen sind von Rückenschmerzen betroffen.

Ursachen für Muskelschmerzen

Zu den Häufigsten Ursachen für Myalgien zählen:

  • Muskelverspannungen – etwa durch Stress, Bewegungsmangel, falsche Bewegungen, schwache Muskulatur oder fehlendes Aufwärmtraining. Dadurch verkürzt sich der Muskel und wird hart
  • Muskelkater – häufig durch Überlastung der Muskeln. Es bilden sich kleinste Verletzungen in den Muskeln, die aber schnell wieder abklingen
  • Muskelverletzungen – wie Prellungen, Muskelzerrungen und Muskelfaserrisse
  • Muskelkrämpfe – die meist durch hohe körperliche Belastungen und Magnesiummangel auftreten

Symptome und Diagnose von Myalgien

Muskelschmerzen treten oft in Verbindung mit Muskelverspannungen und eingeschränkter Beweglichkeit auf. Sie können plötzlich auftreten und genauso schnell wieder verschwinden, sich aber auch über einen längeren Zeitraum halten. Je nachdem, wo die Muskelschmerzen auftreten und wie stark sie sind, kann der Arzt bereits Rückschlüsse auf die Ursachen ziehen. Wichtig ist außerdem, ob sie akut auftreten, sich Blutergüsse bilden und wann der Schmerz am stärksten ist. Je nach Ursache, kann der Arzt eine entsprechende Therapie vorschlagen.

Therapie von Muskelschmerzen

Neben Medikamenten, häufig Schmerzmittel, können auch Ruhe und Kälte- beziehungsweise Wärmeanwendungen verordnet werden. Wichtig ist, dass die Muskeln nach Abklingen der Schmerzen erst langsam wieder belastet werden. Dadurch werden erneute Muskelschmerzen vermieden. Als Faustregel sollte man sich bei folgenden Muskelschmerzen über die genannten Zeiträume schonen:

  • Muskelkater – ein bis zwei Tage
  • Muskelzerrung – zwei bis vier Wochen
  • Muskelriss – etwa zwölf Wochen

Erhalten die Muskeln ausreichend Zeit sich zu regenerieren, heilen die Muskelverletzungen und die damit verbundenen Schmerzen ohne Komplikationen aus.

Myalgien Vorbeugen

Um Muskelschmerzen vorzubeugen, sollte Muskelverletzungen oder Muskelverspannungen vorgebeugt werden. Dies kann wie folgt erreicht werden:

  • regelmäßige Bewegung
  • gesunde Ernährung
  • ausreichende Entspannung
  • Vermeidung von Übergewicht

Folgende sportliche Aktivitäten helfen, Muskelschmerzen ebenfalls vorzubeugen:

  • Gymnastik
  • Schwimmen (vor allem Kraulen und Rückenschwimmen)
  • Rückentraining
  • Bewegung an der frischen Luft
  • Yoga

Vor allem bei Muskelschmerzen im Schulter- und Nackenbereich sollte die Halswirbelsäule nicht überstreckt werden.

Vorbeugende Maßnahmen für verschiedene Muskelschmerzen

Verschiedenen Myalgien kann auf unterschiedliche Weise vorgebeugt werden:

  • Muskelkater – ausreichende Aufwärmübungen sowie langsame Aufnahme des Trainings bei längeren Pausen
  • Muskelverletzungen – intensives Aufwärmtraining mit Dehnübungen und langsamem Laufen. Dadurch werden die Muskeln gelockert und ausreichend mit Nährstoffen versorgt
  • Muskelkrämpfe – hauptsächlich über die Ernährung durch Zufuhr von genügend Magnesium. Besonders geeignet sind hierfür Kartoffeln, Vollkornprodukte und Obst mit hohem Magnesiumanteil (zum Beispiel Bananen)