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Wandern Silvretta, Bielerhöhe – Bielerspitze

Vorarlberg, vom Silvretta-Stausee zum Bielerkopf und Bieler-Spitze. Den besten Überblick über die Silvretta und leicht zu erreichen hat der Wanderer wohl von der Bielerspitze, im Vordergrund der See, rundum die prächtigen Silvrettaberge.

Die Bielerspitze ist der am nächsten gelegene Gipfel vom See. Das – und die leichte Besteigung für fast jeden, ob alt oder jung – macht sie zu einem bevorzugten Aussichtsplatz. Trotzdem ist sie nicht überlaufen. Für den Fotofreund bringt ein Aufbruch früh am Morgen das ideale Licht für herrliche Aufnahmen der Silvrettaberge im Süden. Beim Parkplatz Bielerhöhe als Ausgangspunkt beginnt die gemütliche Wanderung und braucht etwa drei Stunden Gehzeit bei einer Höhendifferenz von etwa 500 Metern. Die umliegenden Nachbargipfel bieten diesen leichten Aufstieg nicht. Die Anreise erfolgt über das Montafon von Vorarlberg über Bludenz oder über das Paznauntal von Tirol über Landeck.

Aufstieg zum Bielerkreuz

Nördlich der Straße an einer kleinen Kapelle vorbei führt der Wanderweg den Grashang hoch. Die Steigung des Weges ist bequem und die Aussicht auf Hotel und See zeigt dem Wanderer den Gewinn an Höhe (Bild 1). Nach wenigen Kehren ändert der Steig die Richtung nach Osten. Nach etwa einer halben Stunde zeigt ein Felsblock mit roten Zeichen für Bielerspitze und Vallüla den Abzweig eines Nebenpfades.

Der empfohlene Hauptwanderweg führt gerade aus weiter. Zur Bielerspitze geht der Wanderer einen kleineren, markierten Steig im steilen Grashang in Serpentinen empor. Der Pfad steigt danach gemächlicher an und biegt von Osten her auf das Bielerkreuz zu. Noch nicht der Gipfel, aber der Bergfreund sollte hier – nach einer Stunde Wanderzeit – unbedingt eine Rast einlegen. Denn von diesem ebenen Aussichtsplatz aus wird man mit einem prächtigen Panorama belohnt (Bild 2).

Bielerspitze

Gegen Nordosten setzt der Wanderer auf mäßig steilem, kaum markierten Steig seine Tour fort. Der sichtbare, flache Gipfel der Bielerspitze sollte der Wanderfreund nicht direkt ansteuern. Besser die nordöstliche Richtung beibehalten. Dann sind auch hin und wieder Markierungen zu sehen. Nach gut 20 Minuten trifft man auf einen Felsblock mit roter Markierung. Hier geht es scharf nach links aufwärts in Richtung Bielerspitze. Schotterhänge verdrängen die mit Gras bedeckten Hänge, und dann erreicht der Bergfreund den felsigen Grat. Jetzt wird der Blick nach Norden zur Verwallgruppe frei. Nur noch wenige Meter sind es nun zum Gipfel, der den Wanderer mit einem Gipfelsteinmann begrüßt.

Abstieg Richtung Vallüla

Nach knapp zwei Stunden Gehzeit ist das Ziel erreicht. Der Lohn ist ein traumhafter Rundumblick. Der Abstieg geschieht auf gleicher Weise wie der Aufstieg bis zum Felsblock mit den Markierungszeichen. Hier empfiehlt es sich, gerade weiter zu wandern in Richtung Vallüla. Wo der abwärts führende Pfad anzusteigen beginnt, biegt der Wanderfreund nach rechts ab. So erreicht er in westlicher Richtung den vom Bielerkreuz kommenden Wandersteig. Nach etwa einer Stunde vom Gipfel aus wird er Ausgangspunkt erreicht. Die Fotos drei bis fünf sollen weitere Stimmungen und Motive vermitteln.

Weitere Informationen

  • Tourenlänge in Kilometer = 5,6
  • Höhendifferenz in Meter = 509
  • Gehzeit in Stunden = drei
  • Gesamtzeit in Stunden, empfohlen = fünf
  • tiefster Punkt in Meter = 2.036
  • höchster Punkt in Meter = 2.545
  • Leistungspunkte = 22