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Ausleiten und entgiften mit der richtigen Ernährung

Zu viel, zu fett, zu schwer: Wir wissen alle, dass unser Essen uns krank machen kann. Aber die richtigen Lebensmittel machen und halten gesund!

„Zucker im Kaffee, und Zitrone oder Sahne in den Tee…“ was in den 1950er Jahren erstrebenswerter Luxus war, macht uns heute krank. Unsere Lebensmittel sind zu fett, zu süß, denaturiert und durch Dünge- und Pflanzenschutzmitteln vergiftet. Chronischer Stress stört die Verdauung zusätzlich. Auch der Zusammenhang zwischen Elektrosmog und einem erhöhten Krebsrisiko steht weiterhin im Raume. Innenraumschadstoffe wie Formaldehyd oder Holzschutzmittel lösen allergische Erscheinungen, chronische Erkältungssymptome, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Atemwegsbeschwerden und Depressionen aus. Ist der menschliche Organismus erst einmal von außen aus dem Gleichgewicht gebracht worden, können sich Krankheitserreger und Pilze im Darm festsetzten. Spätestens jetzt ist eine Ausleitung und Entgiftung sinnvoll.

Die Rolle der Ernährung bei der Ausleitung

Dabei muss auch die Ernährung stimmen. Denn nicht immer ist es eine direkte Giftstoffbelastung, die den Körper krank macht, es kann auch eine Übersäuerung sein. Sie kann ganz leicht im Urin durch den Sander-Test nachgewiesen werden, der auch den pH-Wert bestimmt. Er gilt als Maß für die Konzentration von Säuren und Basen. Der Bereich zwischen pH 1 und 6,9 wird als sauer bezeichnet, der Bereich zwischen 7,1 und 14 als basisch. PH 7,0 ist neutral, d.h. hier ist das Verhältnis zwischen Säuren und Basen in der Lösung ausgeglichen. Der Blut-pH-Wert liegt übrigens im leicht Basischen bei pH 7,4 und in diesem Bereich sollte auch unser Urin liegen.

Nur wenn das Verhältnis von Säuren und Basen im Körper stimmt, kann auch der Stoffwechsel funktionieren. Ist hingegen die Säurekonzentration im Körper erhöht, werden sämtliche biochemischen Vorgänge in unserem Körper instabil. Für einen gesunden Säure-Basen-Haushalt wird eine Ernährung empfohlen, die täglich 70 % basische und max. 30 % säuernde Lebensmittel liefert.

Gute Lebensmittel, schlechte Lebensmittel: Zu sauer ist nicht lustig

Zu den säurebildenden Lebensmitteln gehören Fleisch, Fisch, Geflügel, Eier, Quark, Käse, Milch, Kaffee, schwarzer Tee, Alkohol, Margarine, Fertigöle, Zucker und Salz. Als neutral gelten Butter, Kräuter, Gewürze und Öle. Hier sei besonders das Leinöl empfohlen, da es ein idealer Lieferant von lebenswichtigen Omega-3-Fettsäuren ist. Ebenfalls neutral sind Getreide, Nudeln, Brot, Reis, Hirse und Hafer. Ausgesprochen basisch sind Kartoffeln in allen Variationen, Gemüse, Salate, reifes Obst und Haferflocken. Zudem gibt es eine Reihe von Lebensmitteln, die Schadstoffe ganz natürlich ausschwemmen und einen diuretischen Effekt haben. Dazu gehören fast alle Obstsorten, Rettich, Uva ursi (Bärentraube), Wacholder und Spargel.

Was die Ernährung im Allgemeinen anbelangt, wäre es optimal, wenn wir wenig bis keinen Zucker mehr zu uns nehmen würden. Ein oder zwei Teelöffel Honig am Tag sind durchaus erlaubt. Da tierische Fette den Organismus belasten, sollte möglichst kein rotes Fleisch, sondern höchstens zwei- bis dreimal die Woche weißes Fleisch (Huhn oder Pute) verzehrt werden. Geräucherte Lebensmittel stehen im Verdacht, Krebs auszulösen. Auf der Liste der erlaubten Lebensmittel stehen ganz oben Obst und Gemüse. Hier sollten wir mindestens 5 x am Tag zugreifen. Wem das zu viel ist, der kann sich mit hochwertigen Säften behelfen.

Ganz wichtig: viel trinken

Ganz wichtig für die Ausleitung und Entgiftung ist auch der Rat, viel zu trinken. Zwischen einem und drei Litern Wasser sollten es pro Tag schon sein. Wer Durst hat, leidet bereits an Flüssigkeitsmangel. Die Folgen: Der Körper kann aufgenommene Giftstoffe nicht mehr ausschwemmen. Wir leiden unter Müdigkeit, Konzentrationsverlust, geringer körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit und Kopfschmerzen. Bei länger andauerndem Flüssigkeitsmangel im Körper kann es zu Migräne, Asthma, Allergien, Diabetes, Bluthochdruck, Verstopfung, Hautproblemen, Austrocknung, Rückenschmerzen und anderen „Mangelsymptomen“ kommen. Im Sinne eines Säure-Basen-Konzept empfiehlt sich stilles Wasser, denn schließlich ist ja auch die Kohlensäure eine Säure.