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Jetzt Nachtspeicherheizung gegen Infrarotheizung austauschen

Viele Besitzer einer Nachtspeicherheizung klagen, dass sie besonders jetzt in der kalten Übergangszeit frieren. Das muss nicht sein. Es geht auch anders.

Nutzer von Nachtspeicherheizungen frieren in diesen kalten Übergangstagen. Das ist besonders unangenehm, weil diese sehr kühle Periode schon etliche Wochen andauert. Ein Ende ist auch nicht abzusehen. Umso unangenehmer ist die Situation. Um die Wohnung oder das Haus zu temperieren ist eine Nachtspeicherheizung (Warmwasserheizungen genau so) nicht flexibel genug. Es kommt schnell zu Überhitzungen. Abgesehen von der sinnlos verbrauchten Energie, ist schnell die Wohlfühltemperatur überschritten. Auch als Vollheizung im Winter ist eine Infrarot-Heizung effektiver als alle anderen Heizungsarten. Dazu gibt es auch eine Studie der TU Kaiserslautern.

Mit dem Austausch nicht bis zum Ende der Schonfrist warten

Auch wenn für viele Nachtspeicherheizungen noch eine Schonfrist besteht und der Austausch vom Gesetzgeber noch nicht vorgeschrieben ist, tragen sich viele Nutzer einer Nachtspeicherheizung mit dem Gedanken ihre Nachtspeicherheizung gegen ein flexibleres und kostengünstigeres Heizsystem auszutauschen. Etliche ehemalige Nutzer von Nachtspeicherheizungen sind diesen Schritt schon gegangen und haben es nicht bereut.

Kosten für eine Infrarot-Heizung deutlich niedriger als bei einem konventionellen Heizsystem

Als Beispiel soll ein Einfamilienhaus mit 9 Räumen rund 130 m² Wohnfläche dienen. Die Investitionskosten für eine Infrarotheizung liegen bei rund 3.600 Euro. Auch die Kosten für den laufenden Betrieb (Vollheizung) liegen bei rund 800 Euro pro Jahr. Das schafft kein anderes Heizsystem.

Scheinbar ist damit die Physik auf den Kopf gestellt. Die Praxis beweist, dass es geht. Doch warum geht das?

Die Funktion einer Infrarotheizung ist grundlegend anders als bei herkömmlichen Heizsystemen

Infrarot-Heizungen erwärmen direkt die Umfassungsflächen und die Gegenstände einschließlich der Lebewesen im Raum und nicht die Raumluft. Die Umfassungsflächen erwärmen sekundär die Luft.

Nachtspeicherheizungen und die üblichen Warmwasserheizkörper erwärmen die Raumluft. Diese wiederum gibt dann sekundär die Wärme an die Umfassungsflächen ab.

Das ist ein gravierender Unterschied. Um die Raumluft direkt zu erwärmen, die dann die Umfassungsflächen erwärmt, bedarf es einer erheblich höheren Energiemenge als wenn die Umfassungsflächen direkt erwärmt werden.

Eine Wohlfühltemperatur ist bei Infrarot-Heizungen niedriger als bei anderen Heizsystemen

Der Raumthermostat bei Infrarot-Heizungen wird auf nur 18°C Raumtemperatur eingestellt, da die Strahlungswärme einer Infrarotheizung gefühlte 5°C Temperatur mehr erzeugt. Das liegt an der Umfassungsfläche, die aufgrund der Strahlungsaufnahme (Umfassungsfläche wird bestrahlt durch die Infrarot-Heizung) selbst zum Heizelement wird. So wird jede Person im Raum direkt über die Umfassungsfläche und die Infrarot-Heizung erwärmt. Ein Vergleich: Ein sonniger Wintertag bei Minusgraden. Im Strahlungsbereich der Sonne ist es bei Windstille sehr angenehm. Außerhalb der Strahlung, also im Schatten wird es unangenehm und sehr kalt.

Die Wärmedämmung der Gebäude wird durch eine Infrarot-Heizung verbessert

Durch die stetige Erwärmung der Umfassungsfläche durch Infrarot-Heizelemente, werden die Wände, speziell die Außenwände getrocknet. Trockene Wände bieten einen höheren Schutz gegen Wärmeverlust. Feuchte Wände transportieren durch die höhere Wärmeleitfähigkeit die Wärme schneller als trockene nach außen. Eine Durchfeuchtung der Außenwände von vier (4) Prozent verringert die Wärmedämmung um 50 Prozent.

Konvektionsheizungen (Nachtspeicheröfen und Warmwasserheizkörper) verringern die Wärmedämmung der Wände und bieten einen Nährboden für Schimmelpilze

Nachtspeicheröfen und Warmwasserheizkörper erwärmen die Raumluft. Dadurch ist die Raumluft immer wärmer ist als die Umfassungsfläche. An den Umfassungsflächen kühlt die Luft ab und die Feuchtigkeit kondensiert an den kühleren Wänden. Dadurch entsteht ein Nährboden für Schimmelpilze.

Im Umkehrschluss: An den trockenen Wänden durch eine Infrarot-Heizung haben gesundheitsschädliche Schimmelpilze keine Chance. Das Raumklima ist für die Bewohner gesünder.