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Modemetropolen: London und Paris – Wer hat den modischeren Chic?

London und Paris zählen zu den größten Modemetropolen weltweit. Doch wer hat was zu bieten?

Vor allem für die shopping-bewusste Frauenwelt hat Frankreich einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklungen am Modemarkt. Die Französinnen verkörpern eben wie eh und je das Vorbild der sinnlichen, femininen und charmanten Frau von Welt. Doch das Vereinigte Königreich steht den modebewussten Pariserinnen in nichts nach. Hier wird genauso Modegeschichte geschrieben, nur eben die, die auch regenwettertauglich ist.

Welche Fashionmetropole trumpft mit mehr Mode Chic?

London und Paris

Der Einfluss der Modemetropole London zeigt sich natürlich auch in Paris und umgekehrt. Während Frau in England wieder auf den altbekannten Tweed Mantel zurückkommt, wählt sie in Paris den luftig-leichten Look mit Volantärmeln und Schlaghose. Der englische Chic wird außerdem mit Schnürpumps abgerundet, die meist in erdigen Tönen gehalten sind. Demnach heißt es im Herbst wieder braun- karierter Chic aus dem Norden, zumindest was die Mantelfarben angeht.

In Frankreich darf das typische Barettmützchen als wärmende Kopfbedeckung nicht fehlen, wobei auch hier auf gedeckte Farben wie schwarz, grau oder bordeaux gesetzt wird. Durch schicke Nietendetails in der Mütze wird das Outfit aufgepeppt.

Feminin und Maskulin

Der feminine Look wird in jedem Fall den Französinnen zugeschrieben. Oft heißt es sie hätten die Femininität zurück in die Mode gebracht. Diese weibliche Eleganz wird von schmeichelnden Stoffen wie Satin und Seide begleitet. Das macht sich vor allem bei Kleidern gut, wie zum Beispiel einem schieferfarbenen Volantkleid aus einem Seide-Baumwolle-Mix. Diese Luxusstoffe fallen einfach so hervorragend, dass sie die Rundungen des weiblichen Geschlechts perfekt unterstreichen. Chic wird das Outfit durch einen Seidenschal und einen Blazer mit gerafften Ärmeln.

Bei der Umsetzung des maskulinen Looks kommt es vor allem auf die Auswahl einer geeigneten Hose an. Es kann eine weit geschnittene Jeans sein oder auch eine top-modische Haremshose, genannt Sarouel. Das passende Oberteil sollte leger und sportlich sein. Auf Farben wie rot, rosa oder hellblau sollte Frau beim Mann spielen lieber verzichten. Erlaubt ist jedoch, klassische Pumps dazu zu tragen, die dem Ganzen eine feminine Note verleihen.

Soft und Rock

Bei der Umsetzung des beliebten Soft-Looks werden hauptsächlich weiche Kuschelmaterialien wie Kaschmir verwendet. Als billigere Variante dient eine Mischung aus Polyacryl und Baumwolle. Dabei geht es auf den Pariser Laufstegen vor allem um übergroße Strickjacken kombiniert mit beispielsweise einem Tunika-Kleid. Farben wie beige, taupe und braun stehen hoch im Kurs. Abgerundet wird der Look für den Herbst mit Lederstiefeln, vorzugsweise mit geschopptem Schaft.

Londons Rockszene kleidet sich am liebsten in Schwarz. Das ist auch in der Fashionwelt nichts Neues, denn die Farbe Schwarz ist und bleibt nun mal ein Muss am Modehimmel. Aufgemotzt wird das ganze durch Spitzen und Lederleggings. Für die Füße gibt es Ankle-Boots, damit man auch bei schlechtem Wetter mit trockenen Füßen nach Hause kommt.