Burnout-Syndrom: Symptome und Ursachen

Immer mehr Menschen leiden unter dem Burnout-Syndrom. Sie fühlen sich also ausgebrannt. Meist sind die Ursachen dafür im Arbeitsleben zu finden.

Das Burnout-Syndrom ist im Laufe der letzten Jahre zu einer Erkrankung geworden, die immer mehr Menschen, nicht nur in Deutschland, betrifft. Burnout kommt aus dem Englischen und heißt so viel wie ausgebrannt. Wer unter dem Burnout-Syndrom leidet, ist also körperlich oder emotional ausgebrannt oder fühlt sich zumindest so.

Müdigkeit und Erschöpfung sowohl psychisch als auch physisch

Menschen, die unter dem Burnout-Syndrom leiden, fühlen sich oft kraftlos und müde. Zudem können auch Depressionen, Aggressivität und psychosomatische Erkrankungen wie etwa Störungen des Magen-Darm-Traktes, Herzbeschwerden oder Kreislaufprobleme auftreten. Es wird in der Regel ein Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit der Menschen und der Erkrankung gesehen. Das bedeutet, dass es meist am Arbeitsplatz zu Problemen kommt, die sich dann zunächst negativ auf die Leistungsfähigkeit bei der Arbeit, dann aber auch generell auf den Zustand des Betroffenen auswirken.

Ursachen für das Burnout-Syndrom sind nicht genau geklärt

Warum Menschen unter dem Burn-Out Syndrom leiden, lässt sich nicht eindeutig bestimmen. Es gibt einige Faktoren, die sich negativ auf die meisten Menschen auswirken und somit auch im Verdacht stehen, als Auslöser für ein Burnout-Syndrom in Frage zu kommen.

Hohe Arbeitsbelastung, ein schlechtes Betriebsklima oder Nachtarbeit können Ursachen sein

Die Reihe von negativen Einflüssen im Arbeitsbereich von Menschen ist lang. Eine zu hohe Belastung mit Arbeit, ein schlechtes Betriebsklima, Hierarchieprobleme, mangelnde Kommunikation, Mobbing von Mitarbeitern, zu viel Verantwortung, berufliche Fehlschläge oder auch ständige Nacht- oder Schichtarbeit können zur Entstehung eines Burnout-Syndroms führen.

Viele Betroffene in sozialen Berufen oder im höheren Management

Vergleichsweise häufig sind Menschen betroffen, die in sozialen Berufen tätig sind. Krankenschwestern oder Ärzte gehören beispielsweise recht häufig zu den Betroffenen. Aber auch Menschen, die ehrenamtlich tätig sind, oder im Management von Unternehmen Führungsaufgaben wahrnehmen, haben offenbar ein höheres Risiko zu erkranken. Generell kann das Burnout-Syndrom jedoch jeden Menschen betreffen.

Burnout-Syndrom wird nicht immer gleich erkannt

Mitunter merken die Betroffenen zwar, dass es ihnen nicht gut geht, können jedoch nicht ausmachen, woran das liegt. Schließlich können die auftretenden Symptome auch Folgen anderer Erkrankungen sein. Im Internet gibt es Burnout-Tests, bei denen mehrere Fragen zu beantworten sind. Je nachdem, wie sie beantwortet werden, lässt sich dabei ein Verdacht auf ein Burnout-Syndrom durchaus erkennen.

Psychologische Betreuung nach Burnout-Test im Internet

Derartige Tests sind jedoch sehr allgemein gehalten und können keine qualifizierte Beratung oder gar Behandlung ersetzen. Wer bei etwaigen Tests den Verdacht oder Hinweis bekommt, eventuell am Burnout-Syndrom zu leiden, sollte sich in professionelle Behandlung begeben. Psychologen, Psychiater und psychologische Berater können Menschen, die unter einem Burnout-Syndrom leiden, helfen.

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