Das Vorstellungsgespräch: Vorbereitung und Tipps

Das Vorstellungsgespräch klärt, ob die Erwartungen des Unternehmens und Bewerbers erfüllt werden. Die richtige Vorbereitung und einige Tipps können helfen.

Ein Vorstellungsgespräch bietet dem Unternehmen die Möglichkeit zu prüfen, ob der potenzielle Mitarbeiter in das vorhandene Team passt und die nötige Qualifikation besitzt. Der Bewerber kann hingegen einschätzen, ob er in diesem Unternehmen arbeiten möchte.

Trotz Wirtschaftskrise und Stellenknappheit sollten Sie sich nicht verbiegen. Berufliche Zufriedenheit ist ein wichtiger Indikator für die Lebensqualität und diese möchten Sie erreichen.

Richtig bewerben: Definition des eigenen Standpunktes als Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch

ie eigenen Stärken und Schwächen, berufliche Ziele und Ansprüche müssen definiert und gegebenenfalls schriftlich notiert werden, um Widersprüche zu vermeiden. Machen Sie sich Gedanken, welche Leistungen und Kenntnisse Sie in den Betrieb einbringen können.

Im Bewerbungsgespräch sollten Sie in der Lage sein, diese Punkte klar zu kommunizieren. Informieren sie sich über das Unternehmen im Vorfeld, um präzise Fragen stellen zu können.

Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch: Der erste Eindruck ist maßgebend

Die fachliche Qualifikation ist das Wichtigste beim Vorstellungsgespräch. Ist jedoch erste Eindruck negativ, sind die Chancen, diese zu präsentieren, schnell verbaut. Sie sollten nicht müde und abgespannt wirken. Augenringe oder Blässe können bei Frauen mit dezenter Schminke behoben werden. Männer können zur Anregung der Durchblutung das Gesicht mit einem Waschlappen oder einer Gesichtsbürste abrubbeln, um frisch auszusehen.

Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch: Welche Kleider „Leute machen“ ist von der Art des Unternehmens abhängig

Der „Dresscode“ ist vom zukünftigen Tätigkeitsbereich und der Außendarstellung des Betriebes abhängig. Über die passende Kleidung können vorher Erkundigungen eingeholt werden. Ein zu überladenes oder betont nachlässiges Äußeres wirkt sich beim Vorstellungsgespräch negativ aus. Das gilt für Garderobe und Duft, bei dem ein diskreter Wohlgeruch ideal ist. In kreativen Berufen wird ein individueller Stil, gegebenenfalls mit Dreitagebart gern gesehen. Ein Anwalt ohne Anzug und Krawatte ist hingegen ebenso fehl am Platz wie ein Handwerker im Designer-Outfit.

Die Firma entnimmt der stilgerechten Bekleidung, dass bestehende Strukturen akzeptiert werden. Sonst kann der Eindruck eines unangepassten Individualisten entstehen. Die Schuhe, tadellos gepflegt und nicht durchgelaufen, vermitteln ausreichendes Pflichtbewusstsein.

Entspricht das geforderte Erscheinungsbild überhaupt nicht dem eigenen Geschmack, sollte erörtert werden, ob man sich im zukünftigen Arbeitsumfeld wohlfühlen wird.

Tipp für das Vorstellungsgespräch: Verspätungen passen nicht ins Bild

Damit es zu keinen peinlichen Verspätungen kommt, sollte der Anfahrtsweg vorher eruiert werden. Zwischenfälle wie die Parkplatzsuche oder verkehrsbedingte Behinderungen einplanen!

Tipp: Beim Vorstellungsgespräch ist ein neutraler Gesprächsstil angemessen

Es ist eine ungeschriebene Grundregel, negative Äußerungen über ehemalige Vorgesetzte, Kollegen oder Arbeitsbedingungen zu unterlassen. Ihre Loyalität wird dadurch infrage gestellt. Wenn Sie nervös sind, sollten Sie sich während des Gespräches mehrmals darauf konzentrieren, sachlich und neutral zu bleiben. Permanentes Lächeln, das auf Unsicherheit hinweist und Unterbrechungen des Gesprächspartners sind bedenklich.

Zu große Vertraulichkeit ist nicht gefragt. Aus dem Nähkästchen mit Anekdoten über die Kinder zu unterhalten, ist keine gute Idee. Ebenso wie saloppe Aussprüche, ausgeprägte Umgangssprache und hochgestochene Ausdrücke. Zu viele Fachbegriffe sind deplatziert. In einer Firma sollte man sich für jedermann verständlich ausdrücken können. Dies gilt auch für Akademiker, abgesehen es handelt sich um eine Bewerbung in einem Wissenschaftsbetrieb. Verstellen Sie sich nicht, die Glaubwürdigkeit muss erhalten bleiben.

Fragen und Antworten beim Vorstellungsgespräch

Das Bewerbungscoaching

Wer seine Stärken und Schwächen umfassend reflektieren will und für das Vorstellungsgespräch professionelle Vorbereitung wünscht, sei ein Bewerbungscoaching empfohlen.

Nach dem Vorstellungsgespräch ist erst einmal Warten angesagt. Eine Zusage, erfordert die Überlegung, ob sie die Position annehmen möchten oder nicht. Sind Sie in einem bestehenden Dienstverhältnis und müssen entscheiden, ob Sie die neue Herausforderung annehmen, hilft es Vor- und Nachteile des Arbeitsplatzwechselsschriftlich zu formulieren. Eine Absage ist in vielen Fällen nicht persönlich zu nehmen. Sie bedeutet, dass ein anderer Kandidat die Anforderungen aus unterschiedlichen Gründen besser erfüllt. Durch Reflexion des Bewerbungsgespräches können Sie etwaige Fehler in Zukunft vermeiden.

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