Frühjahrsmüdigkeit – Viele haben nun damit zu kämpfen

Jeder freut sich auf den Frühling, endlich wieder Sonne, endlich wieder längere Tage, aber auch – und viele leiden darunter – die Frühjahrsmüdigkeit!

Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen – Grund genug für viele Menschen, sich auf den Frühling zu freuen, Aktivitäten zu planen und gut gelaunt zu sein. Mehr als die Hälfte aller Menschen kann dann aber doch den Frühling nicht so genießen, wie sie es sich vorgenommen hat, da die Frühjahrsmüdigkeit sie einholt. Für einige ist die Frühjahrsmüdigkeit nur ein Mythos, für diejenigen, die darunter leiden, kann sie jedoch belastend sein. Gerade in den Mittagsstunden nach dem Essen fällt der Körper mancher Menschen in ein energieloses Loch und kann sich nur schwierig und nach gewissen Erholungszeiten daraus befreien.

Beschwerden im Frühjahr

Um eine Krankheit handelt es sich bei der Frühjahrsmüdigkeit nicht. Die genauen Ursachen konnten bisher nicht geklärt werden, allerdings scheint der Hormonhaushalt einen großen Anteil daran zu haben. Ab Mitte März beklagen sich die Betroffenen darüber, dass sie häufig müde sind, obwohl sie anscheinend nachts genug schlafen. Der Blutdruck ist niedriger als normal, was zu Schwindelgefühlen, Kopfschmerzen und Antriebslosigkeit führen kann. Auch reagieren diese Menschen oft gereizter auf scheinbar normale Situationen und empfindlicher auf Wetterumschwünge.

Hormone Schuld an Frühjahrsmüdigkeit

Im Frühjahr erwacht der Körper sozusagen aus dem Winterschlaf. Die Tage werden länger, worauf der Organismus mit einer vermehrten Ausschüttung von Sexualhormonen reagiert. Endophin, Testosteron und Östrogen führen häufig dazu, dass man sich gerade im Frühling schneller verliebt, allerdings bedeutet die verstärkte Ausschüttung eine Umstellung im Hormonhaushalt, die den Körper belasten und ihm zusätzliche Energie abverlangen kann. Er wird müde und ist weniger belastbar.

Im Winter sinkt zudem der Spiegel des Serotonin, welches als Gute-Laune-Hormon gilt. Damit es gebildet werden kann, ist Sonnenlicht notwendig. Wenn im Frühjahr die Sonne länger scheint, wird auch das Serotonin vermehrt gebildet. Gleichzeitig wird aber weniger Melatonin ausgeschüttet, welches mit für den Schlaf-Wach-Rhythmus verantwortlich ist. Zusätzlich mit der Umstellung auf die Sommerzeit ist das Chaos im Körper perfekt und der Biorhythmus aus dem Gleichgewicht.

Dem Hormonchaos entgegenwirken

Um möglichst schnell der Frühjahrsmüdigkeit zu entfliehen, ist es ratsam, die Ernährung auf viele Vitamine und Proteine umzustellen. Der Körper freut sich über diese Unterstützung, um die hormonelle Umstellung gut zu überstehen. Gerade ein ausgiebiges Frühstück kann den Körper gut auf den Tag vorbereiten, weil es ihn mit notwendigen Kohlenhydraten versorgt und weil der Stoffwechsel direkt in Schwung kommt. So kann auch die zunehmende Müdigkeit nach dem Mittagessen eingedämmt werden, da der „Motor“ der Verdauung bereits läuft.

Auch der Aufenthalt in der Sonne hilft; den Gebrauch der Sonnenbrille übt man in der Phase der Frühjahrsmüdigkeit übrigens möglichst sparsam aus, damit das UV-Licht über die Netzhaut dem Hormonchaos entgegenwirken kann – das wissen nicht viele und machen hier einen entscheidenden Fehler!

Fazit: Vitamine und Proteine essen, frühstücken, sich viel an der frischen Luft bewegen und keine Sonnenbrille tragen wirkt der Müdigkeit entgegen!

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