Frühjahrsputz – natürlich ohne Chemie

Tipps für das Putzen ohne giftige Chemie-Reiniger. Gesund für Körper, Umwelt und Geldbörse.

Mit Beginn der warmen Jahreszeit fängt auch der Körper an sich zu verändern. Man wird aktiver und unternehmungslustig. Also die perfekte Gelegenheit, um auch Haus und Garten auf den Frühlingseinzug vorzubereiten. Leider hat dies nicht immer nur Vorteile. Gerade diese Zeit wirkt sich stark belastend für die Umwelt aus, weil man beim Frühjahrsputz oft mehr Wasser, Putzmittel und Energie verbraucht als nötig.

Belastet wird jedoch nicht nur die Umwelt, sondern auch der Körper. Der Hauptteil der Putzmittel auf dem Markt ist auf chemischer Basis hergestellt. Diese führen zu Reizungen unserer Haut und Atemwege. Außerdem können diese auf die Dauer sehr teuer werden.

Diese Begleiterscheinungen sind zu verhindern, indem man auf biologische Reiniger zurückgreift oder einfach gewöhnliche Hausmittel wie Essig, Natron oder Zitronensäure verwendet. Für letzteres finden Sie im folgenden einige Anregungen.

Essig als Allzweckmittel gegen Kalk und hartnäckige Verschmutzungen

Das wohl am meisten verwendete Hausmittel zum Putzen ist der Essig. Seine kalklösende Wirkung ist allgemein bekannt. Zusätzlich kann man damit auch stark verschmutzte Töpfe und Pfannen sehr gut reinigen. Auch angebrannte Speisereste lassen sich mit einer Mischung aus Essig und Wasser, die man jedoch erst einwirken lassen muss, auf einfachste Weise entfernen. Wenn der unangenehme Essiggeruch stört, kann auch auf andere Mittel wie Zitronensäure, Salz oder Natron zurückgegriffen werden. Flecken auf Glas oder ähnlichen Oberflächen (Spiegel) verschwinden, wenn man sie mit einer halben Zwiebel einreibt, das ganze einwirken lässt und dann mit Wasser abspült.

Verwendung von Essig in Bad und WC

Eben genannte Eigenschaften lassen sich natürlich auch auf Badezimmer und sanitäre Räume anwenden, wo man damit unschöne Schmutzränder in Form von Ablagerungen in Badewanne und Spülbecken entfernen kann. Andere Brutstätten für Bakterien in Bad und WC sind Schwämme, welche nicht ganz sauber sind. Hier bietet sich die Möglichkeit, diese in einer Lösung aus Wasser, Essig und Salz einzuweichen.

Beseitigung von unangenehmen Gerüchen ohne Chemie

Bevor man Unmengen an Raumsprays verwendet, sollte man lieber öfter ausgiebig lüften. Falls es das Wetter jedoch nicht zulassen sollte, gibt es auch andere Methoden, um unangenehme Gerüche loszuwerden. Stellen sie einfach ein Schälchen mit warmen Wasser, dem ein Tropfen Duftöl hinzugefügt wurde, auf. Auch Duftkerzen sind guter Ersatz für Raumsprays. Allerdings sollte man darauf achten, dass diese ohne chemische Zusätze hergestellt wurden.

Biologisch Wäsche waschen mit der Waschnuss

Inzwischen auch in Europa weit verbreitet, erfreuen sich die Früchte des Waschnussbaumes großer Beliebtheit. Der Sud von in Wasser aufgekochten Waschnüssen kann als Dusch- und Waschmittel, Shampoo oder Allzweckreiniger im Haushalt verwendet werden. Die Schalen der Nüsse werden in einem Baumwollsäckchen zur Wäsche in die Trommel gegeben, wo sie während des Waschgangs eine seifenartige Substanz von sich geben, die den Schmutz entfernt.

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