Handys für Senioren – wie man das perfekte Seniorenhandy kauft

Das Angebot an Handys, Smartphones und Tablet-PCs ist riesig. Trotzdem gab es lange Zeit keine Modelle speziell für Senioren. Und das, obwohl viele Menschen auch im Alter mobil erreichbar sein wollen. Herkömmliche Handys – manche kaum größer als eine Kreditkarte mit Tasten so groß wie Stecknadelköpfe – machen vielen Senioren die Bedienung schwer. Die Tasten, die Schrift und das Display: zu klein. Der Klingelton und die Gesprächslautstärke: zu leise. Der Kontrast der Anzeige: zu gering. Die Bedienung: zu kompliziert.

Seniorenhandys sind speziell auf die Bedürfnisse alter Menschen zugeschnitten

Mittlerweile haben Mobilfunkunternehmen die Zielgruppe der Senioren für sich entdeckt und reagiert. Das Seniorenhandy – ein Handy, ganz auf die Bedürfnisse von Senioren abgestimmt – wurde geboren. Es stehen zahlreiche Modelle zur Auswahl. Gängige Hersteller von Seniorenhandys sind derzeit:

  • Amplicom,
  • Auro,
  • Bea-fon,
  • Binatone,
  • Doro,
  • Emporia,
  • Hagenuk,
  • ITTM,
  • Olympia,
  • Simvalley,
  • Swissvoice,
  • Telefunken,
  • Telme.

Worauf man beim Kauf eines Seniorenhandys achten sollte

Obwohl sich viele Seniorenhandys äußerlich ähneln, gibt es – wie bei herkömmlichen Handys auch – Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen. Welches Seniorenhandy ist also das Richtige? Gerade erwachsene Kinder, die für ihre Eltern ein Seniorenhandy kaufen möchten, können sich zum Beispiel an folgenden Fragen orientieren:

  • Wie gut kann meine Mutter/mein Vater sehen?
  • Wie gut kann er/sie hören?
  • Wie beweglich sind seine/ihre Finger?
  • Wie erfahren ist er/sie in der Bedienung von Handys?

Bei Schwerhörigkeit ist es wichtig, dass eine hohe Lautstärke eingestellt werden kann

Ein Seniorenhandy sollte angenehm und sicher in der Hand liegen – vor allem bei Personen, die Probleme mit Arthrose in den Fingergelenken oder zittrigen Fingern haben. Auch sollte es so robust sein, dass es auch einmal einen Sturz aushält. Bei Schwerhörigkeit ist es wichtig, dass die Lautstärkeder Stimme des Anrufers am Handy je nach Bedarf eingestellt werden kann. Ein gutes Seniorenhandy lässt sich auf eine weitaus höhere Lautstärke einstellen, als es bei herkömmlichen Handys möglich ist. So kann auch eine Person mit Hörproblemen bequem ihren Gesprächspartner verstehen. Auch eine Freisprech-Funktion kann hilfreich sein; ebenso ein leistungsstarker und langlebiger Akku.

Programmierbare Direktwahltasten sind praktisch – die Notruftaste kann Leben retten

Darüber hinaus sollte ein Seniorenhandy vor allem eines sein: leicht zu bedienen. Besonders empfehlenswert sind Seniorenhandys mit programmierbaren Direktwahltasten: Ein Knopfdruck und schon ist die Tochter oder der Sohn am Apparat! Manche Seniorenhandys können zusätzlich Fotos anzeigen. So wird die Bedienung des Handys erleichtert. Auch gibt es weitere nützliche Extras, zum Beispiel einem „Medikamenten-Alarm“. Anders als normale Handys haben viele Seniorenhandys eine eigene Notruftaste (Notruf 112). Manche Handys versenden außerdem auf Knopfdruck eine Notruf-SMS an mehrere vorher einprogrammierte Nummern, zum Beispiel von Familienangehörigen. Seniorenhandys können so in einigen Fällen sogar einen unangenehm zu tragenden Notruf-Sender ersetzen.

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