Hausarbeit macht fit

Wenn das Zuhause zum Sportplatz wird. Eine Anleitung für alle, die zur optimalen Ausnutzung ihrer Zeit die Haushaltspflichten mit Übungen zur Verbesserung der körperlichen Fitness verbinden wollen.

Wer erledigt schon gerne die niemals enden wollende Flutwelle an Hausarbeitspflichten, die die Wohnungen dieses Landes tagtäglich überrollt? Und für Sport soll man auch noch Zeit haben? Kombiniert man die leidigen Must-Do’s mit effektiven Turnübungen, kann man ganz nebenbei seinen Körper straffen und sich fit halten.

Bügeln formt den Po

Man stellt sich vor das Bügelbrett, die Füße in ca. 50 cm Abstand zueinander. Hat man das zu bügelnde Kleidungsstück auf dem Brett zurecht gelegt, beugt man bei geradem Rücken die Knie. Eine Ski-Hocke wäre eindeutig zu tief gebeugt, es müssen nur ca. 20 cm Größenunterschied zum geraden Stand sein. Der Rücken bleibt garantiert gerade, wenn man zusätzlich noch die Bauchmuskeln anspannt. Man verharrt so lange, wie man braucht, um das Kleidungsstück fertig zu bügeln. Dann kommt man hoch, schüttelt die Beine aus, holt sich ein neues Stück Bügelwäsche, und die Übung beginnt von vorne, je öfter, desto besser.

Anwendbar auch beim Einräumen des Geschirrspülers und beim Abwaschen.

Trainiert werden dabei die hinteren Oberschenkelmuskeln, das Gesäß und der Bauch.

Staubsaugen stärkt die Oberschenkel

Man stellt sich, den Staubsauger-Schlauch betriebsbereit in der Hand, mit den Füßen in Schrittstellung. Die Zehen sind geradeaus gerichtet, das vordere Knie wird leicht gebeugt.

Mit geradem Rücken (Bauchmuskeln spannen) kann man nun den Sauger hin und her bewegen, bis der erreichbare Teil des Teppichs sauber ist. Den nächsten Abschnitt des Bodens reinigt man mit dem anderen Bein nach vorne und fährt dem entsprechend fort.

Gefestigt werden die vorderen und hinteren Oberschenkelmuskeln sowie das Gesäß und der Bauch, die Übungen bewirken zusätzlich eine Dehnung der hinteren Unterschenkelmuskeln.

Abstauben macht Spaß

Man trainiert die Unterschenkel- und Fußmuskeln, wenn man die Wege, die man beim Staubwischen zurücklegt, auf den vorderen Fußballen geht. Mal höher und mal niedriger zu „tänzeln“ schafft gute Voraussetzungen, wenn man gerne zu joggen beginnen würde.

Fenster putzen mit Balance

Man stellt sich in der Grätsche vor das Fenster, die Beine gestreckt, der Rücken gerade.

Nun beugt man ein Knie und spürt sogleich die Dehnung des inneren Oberschenkelmuskels des Beins, das man gestreckt hält. Gleichzeitig festigt man den Gesäß- und Oberschenkelmuskel der anderen Seite; die Bauchmuskeln anspannen, die untere Rückenmuskulatur bleibt gerade und wird besonders gekräftigt. Anfangs ca. alle 15 Sekunden wechseln.

Lesen & trainieren

Lesen ist nicht gerade eine unliebsame Pflicht, man kann aber die Zeit, in der man sein Gehirn mit Neuigkeiten füttert, trotzdem aktiv nutzen: Man benötigt einen Sessel mit Arm-Lehnen und einen Tisch für die Zeitung. Die Hände umgreifen die Arm-Lehnen und heben das Gesäß einige Zentimeter hoch in die Luft, nach 5 Sekunden absetzen und ca. 20 Mal wiederholen.

Kräftigt die Oberarme und den Rücken-Schulter-Bereich.

Das Kombinieren von Sport mit Pflicht bietet den Vorteil, dass man sich jeweils nicht nur auf eine Tätigkeit konzentriert, was die Übungen und die Arbeiten kurzweiliger erscheinen lässt.

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