Heilpflanzenöl hilft bei Erkältung, Kopfschmerzen und Völlegefühl

Japanisches Heilpflanzenöl mit Menthol hilft bei vielen kleinen Wehwehchen. Bei welchen Beschwerden es besonders gut wirkt, lesen Sie im Folgenden.

Wer unter Kopfschmerzen leidet, erkältet ist oder nach einem üppigen Essen ein unangenehmes Völlegefühl verspürt, muss nicht gleich zu einem teuren Medikament aus der Apotheke greifen. Bei leichteren Befindlichkeitsstörungen haben sich auch rein pflanzliche Stoffe bewährt. Japanisches Heilpflanzenöl bzw. Minzöl ist einer davon.

Wie wirkt Heilpflanzenöl?

Heilpflanzenöl ist ein rein pflanzliches Mittel, das zu hundert Prozent aus ätherischem Öl, meist Minzöl besteht. Es wird innerlich vor allem zur Behandlung von Atemwegserkrankungen (Katarrhen der oberen Atemwege), leichten Magen-Darm-Beschwerden sowie bei Blähsucht und Völlegefühl eingesetzt. Äußerlich findet es bei Muskel- und Nervenschmerzen sowie zur Inhalation Verwendung. Heilpflanzenöl ist nicht verschreibungspflichtig und in Drogeriediscountern, gut sortierten Supermärkten sowie einigen Discountern erhältlich. Während man im Discounter für ein Fläschchen Japanisches Heilpflanzenöl sehr moderate Preise bezahlt, ist es in Apotheken deutlich teurer.

Bei Kopfschmerzen kühlen Kopf bewahren mit Heilpflanzenöl

Kopfschmerzen zählen zu den am meisten verbreiteten Befindlichkeitsstörungen und haben in den meisten Fällen keine ernste Ursache, auch wenn sie sehr lästig sein können. Statt eine Schmerztablette einzunehmen, kann man das intensiv riechende und farblose Heilpflanzenöl großflächig auf der Stirn und den Schläfen verreiben. Das Minzöl sollte dabei keinesfalls in die Augen geraten, da es ein starkes Brennen verursacht. Das Öl hat durch seinen Hauptinhaltsstoff Menthol eine kühlende Wirkung, was bei einem „Brummschädel“ sehr angenehm ist. Die Anwendung kann gegebenenfalls wiederholt werden bis die Kopfschmerzen abklingen. Vor allem bei Spannungskopfschmerzen hat sich Minzöl bestens bewährt.

Effektive Linderung bei Erkältungen: Heilpflanzenöl befreit

Wer an einer Erkältung mit verstopften Atemwegen und triefender Nase leidet, für den ist Heilpflanzenöl ebenfalls eine gute Wahl. Zum Inhalieren gibt man drei oder vier Tropfen des Öls in heißes Wasser und atmet die Dämpfe tief ein. Ein über den Kopf gezogenes Handtuch verstärkt die wohltuende Wirkung noch. Beim Inhalieren werden die oberen Atemwege befreit, so dass man wieder leichter atmen kann. Auch der Hustenreiz vermindert sich. Die Anwendung kann bei Bedarf mehrmals täglich wiederholt werden.

Völlegefühl nach fettem Essen: Heilpflanzenöl beruhigt den Magen

Wer nach einem allzu üppigem Essen an unangenehmen Völlegefühl oder dem bekannten Blähbauch leidet, kann zwei oder drei Tropfen Heilpflanzenöl auf einem Stück Würfelzucker einnehmen. Die Einnahme pur ist weniger empfehlenswert, da das Öl einen sehr intensiven Geschmack hat.

Heilpflanzen- bzw. Minzöl eignet sich übrigens auch zur Herstellung eines preisgünstigen Mundwassers. Man gibt zwei oder drei Tropfen in ein Glas lauwarmes Wasser und gurgelt damit. Auf diese Weise bekommt man frischen Atem, als ob man gerade ein Pfefferminzbonbon geluscht hätte.

Für wen ist Heilpflanzenöl nicht geeignet?

Bei Babys und Kleinkindern unter zwei Jahren sollte das heilende Öl nicht verwendet werden, ebenso bei Personen mit einer Allergie gegen Minzöl oder ätherische Öle ganz allgemein. Wer Gallenprobleme oder Lebererkrankungen hat, sollte ebenfalls auf Heilpflanzenöl verzichten. Das Öl sollte keinesfalls in die Augen oder in die Nähe der Schleimhäute gelangen. Es empfiehlt sich, die Hände nach der Verwendung von Heilpflanzenöl gründlich zu waschen.

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