Kräutertee für die entschlackende Frühjahrskur

Im Frühling können Sie Ihren Körper mit einer Kräutertee-Kur dabei unterstützen, den Stoffwechsel anzuregen und Schlackenstoffe auszuscheiden.

Der Frühling ist eine Zeit der Erneuerung. Die Natur erwacht kraftvoll und verjüngt zu neuem Leben. Auch der menschliche Organismus ist in dieser Jahreszeit besonders dazu bereit, eingelagerte Schlackenstoffe und Gifte wieder auszuscheiden und den im Winter etwas träge gewordenen Stoffwechsel wieder anzukurbeln. Eine Frühjahrskur mit Kräutertee kann ihn dabei unterstützen.

Worauf Sie achten sollten, bevor Sie mit einer entschlackenden Kräutertee-Kur beginnen

Kräutertees haben vielfältige Wirkungen auf den menschlichen Körper. Deswegen sollten Sie, wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen müssen oder Ihre Nieren nur eingeschränkt funktionieren, die Frühjahrskur unbedingt mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker absprechen. Außerdem benötigt das Körpergewebe viel Flüssigkeit, um die abgelagerten Stoffwechselprodukte ausspülen zu können. Da der entschlackende Kräutertee den Stoffwechsel und die Nierentätigkeit anregt und dadurch die Ausscheidung von Flüssigkeit aus dem Körper fördert, sollten Sie während einer Frühjahrskur besonders gut darauf achten, zusätzlich zu dem Tee täglich mindestens zwei bis drei Liter Wasser zu trinken.

Welche Kräuter sind für eine Frühjahrskur geeignet?

Der Klassiker ist die Brennnessel. Diese oft immer noch als „Unkraut“ verkannte Pflanze gehört in jeden Blutreinigungs- und Entschlackungstee. Sie können die Blätter frisch oder getrocknet verwenden. Auch die frischen, noch etwas klebrigen Blätter der Birke sind wertvolle Zutaten für den Frühlingstee. Das frische oder getrocknete Kraut der Schafgarbe regt die Nierentätigkeit an. Ebenso ist der Löwenzahn eine Pflanze für die Frühjahrskur. Auch von ihm nehmen Sie die frischen oder getrockneten Blätter. Um den Geschmack des Tees zu verbessern, können Sie noch Melissenkraut und Brombeerblätter dazugeben.

Die Kräuter für den Entschlackungstee selbst sammeln?

Sie können die Zutaten für Ihren Tee selber pflücken. Gerade im Frühling haben die jungen, frisch gesprossenen Pflanzen viel Kraft. Und selbst die Brennnessel können Sie im Frühjahr unbeschadet mit der bloßen Hand ernten, denn die jungen Triebe haben noch keine Brennhaare. Sie sollten, wenn Sie die Kräuter selbst sammeln möchten, aber gut darauf achten, nur Pflanzen zu nehmen, die Sie auch hundertprozentig kennen. Denn nicht alles, was auf der Wiese nebenan wächst, ist ungiftig. Außerdem ist es wichtig, die Kräuter nur an Orten zu sammeln, die mindestens hundert Meter von einer stark befahrenen Straße oder konventionell bewirtschafteten Feldern entfernt sind. Sonst nehmen Sie mit dem Tee mehr Schadstoffe auf als Sie damit ausschwemmen können.

Wie wird der Frühjahrstee zubereitet und angewendet?

Mischen Sie die zerkleinerten Pflanzen zu gleichen Teilen. Überbrühen Sie dann einen Teelöffel der Mischung mit einer Tasse kochendem Wasser und lassen Sie den Tee zehn Minuten lang ziehen. Für eine Frühjahrskur trinken Sie zwei- bis dreimal täglich eine Tasse dieses Entschlackungstees. Sie sollten die Kur etwa drei bis vier Wochen lang durchführen, aber nicht länger. Bemerken Sie während der Anwendung irgendwelche Beschwerden, hören Sie sofort damit auf und gehen Sie zum Arzt.

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