Rapsöl für die gesunde Küche und zum Verwöhnen der Haut

Das heimische Rapsöl ist so gesund wie Olivenöl und in der Küche vielseitig verwendbar. Als Hautöl und Badezusatz kann es gestresste Haut pflegen.

Gewonnen wird dieses gesunde Pflanzenöl aus den Samenkörnern der Rapspflanze. Raps ist Deutschlands wichtigste Ölpflanze. Im Sommer sieht man sie vielerorts auf großen Feldern leuchtend gelb blühen. Sie verströmt einen süßen honigartigen Duft. Das Öl wird auf unterschiedliche Weisen aus ihren Samen gewonnen. Die schonendste Gewinnungsmethode ist die Kaltpressung. Daher sollten Sie möglichst kalt gepresstes Rapsöl aus kontrolliert biologischem Anbau verwenden. Es sollte in Flaschen aus dunklem Glas abgefüllt sein und in einem kühlen Raum gelagert werden. Dann ist es bis zu einem Jahr haltbar.

Die Inhaltsstoffe des Öls schützen Herz und Gefäße und helfen entzündeter Haut

Rapsöl ist reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die sich positiv auf die Blutgefäße auswirken. Sie können den Cholesterinspiegel senken und so Arteriosklerose vorbeugen. Außerdem ist es reich an Omega-3-Fettsäuren, die das Herz-Kreislaufsystem stärken. Vitamin E unterstützt diese Wirkung noch, indem es die Wände der Blutgefäße schützt. Dieses Vitamin kann nur in Fett gelöst vom Körper aufgenommen werden. Rapsöl enthält entzündungshemmende Linolsäure, die die Hautpflege bei Neurodermitis unterstützen kann. Das Öl ist reich an Mineralstoffen, Retinol und Tocopherol, welche ebenfalls helfen können, entzündete und gereizte Haut zu beruhigen.

Rapsöl kann in der Küche vielseitig verwendet werden

Vom Gesundheitswert ist dieses Öl mit Olivenöl vergleichbar. Doch Rapsöl ist sehr hitzebeständig. Das ist sein großer Vorteil gegenüber dem Öl der Oliven. Sie können es wie andere Pflanzenöle für den Salat verwenden. Da es nur einen geringen leicht nussigen Eigengeschmack hat und auch in Verbindung mit Ei- und Milchprodukten nicht bitter wird, können Sie es für die Herstellung von Mayonnaise benutzen. Außerdem ist es auch geeignet, um damit zu kochen, zu braten und sogar zu backen. Die Qualität der Inhaltsstoffe bleibt dabei erhalten. Somit haben Sie mit diesem Öl ein gesundes günstiges Universalöl aus heimischem Anbau.

Wie kann man die Haut mit Rapsöl verwöhnen?

Dies ist ein gutes Öl für gestresste und trockene Haut. Da es nur einen dezenten Eigengeruch hat, ist es gut als Körperöl einsetzbar. Sie können es auch mit geruchsintensiveren Ölen wie Olivenöl oder Mandelöl mischen. Bei schuppiger entzündeter Haut können Sie noch ein paar Tropfen Lavendelöl oder Palmarosaöl (maximal 20 bis 30 Tropfen ätherisches Öl auf 100ml Pflanzenöl) dazugeben. Eine feuchtigkeitsspendende Lotion erhalten Sie, wenn Sie das Rapsöl in die nach dem Duschen noch etwas feuchte Haut einmassieren. Vorsicht: bei sehr empfindlicher Haut kann es zu Unverträglichkeitsreaktionen kommen. Testen Sie deshalb vor der ersten Anwendung das Öl auf einer kleinen Hautstelle an der Innenseite Ihres Unterarms.

Sie können aus dem Öl auch einen Badezusatz herstellen. Mischen Sie dazu für ein Vollbad etwa 30 ml Rapsöl mit 50 ml Milch oder Sahne, um es zu emulgieren. Auch hier können Sie noch bis zu 10 Tropfen Lavendelöl hinzufügen, um neben dem hautpflegenden Effekt noch die entspannende Wirkung des Bades zu verstärken. Geben Sie die Mischung dann mit dem einlaufenden Wasser in die Badewanne. Achten Sie bitte während des Badens und beim Verlassen der Wanne darauf, dass Sie nicht ausrutschen. Nach dem Bad sollten Sie den auf der Haut verbliebenen Ölfilm sanft einmassieren und einziehen lassen.

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