Schweißhände (Hyperhidrose) – Fakten und Möglichkeiten

Zirka fünf Millionen Deutsche leiden unter Hyperhidrose einer übermäßiger Schweißproduktion und das nicht nur in einer Stress-Situation. Ursachen und Fakten .

Menschen die unter feuchten Händen leiden, leiden in den meisten Fällen nicht nur körperlich sondern auch seelisch unter dieser Situation, denn jede Begrüßung kann zu einem Spießroutenlauf werden. Zu groß sind die peinlichen Momente anderen Menschen die Hand zu geben und sein Problem Preis zu geben. Nicht selten ziehen sich diese Personen aus der Öffentlichkeit vollständig zurück und bekommen auch nicht selten Probleme im Arbeits- und Berufsleben. Daher leiden die meisten Menschen sehr stark unter einer vermehrten Schweißproduktion der Handinnenflächen.

Schwitzende Hände sind in bestimmten Situationen ganz normale, so treten gerade in der Pubertät bei jungen Menschen vermehrt diese Symptome auf und auch in Stress Situationen reagieren viele Menschen mit feuchten Händen. Auch Menschen die Aufgrund Ihres Berufes oft Handschuhe tragen müssen, leiden oft unter diesem Problem. Personen die auf dem Bau arbeiten wie z.B. Arbeiter in einen Abbruchunternehmenhaben häufig berufsbedingt feuchte Hände.

Auch Ärzte, Feuerwehrmänner oder sonstige Berufe die Aufgrund von Arbeitsschutz und Sicherheit Handschuhe tragen müssen leiden oft unter feuchten Händen. Es gibt viele Möglichkeiten dieses Problem anzugehen und etliche Behandlungsmethoden, auf jeden Fall sollte allerdings ein Arzt und auch keine Scheu haben, denn dieser ist mit solchen Problemen vertraut und kann bei der Behandlung helfen.

Wann ist schwitzen Krankhaft ?

Schwitzen ist eigentlich ganz normale. Menschen schwitzen beim Sport, beim Arbeit und bei der Bewegung, auch im Sommer wenn es warm ist schwitzen wir vermehrt. Doch ca. 5 Millionen Menschen leiden unter einer Hyperhidrose. Durch den Gang zum Arzt lässt sich durch eine Anamnese herausfinden ob eine vermehrte Schweißproduktion vorliegt.

Welche Behandlungen sind möglich ?

  • Maßnahmen ohne medizinischen Hintergrund
  • Schweißdrüsenabsaugung
  • Schweißdrüsen operativ entfernen
  • Botox Behandlung
  • Iontophorese
  • Sympathektomie

Alle diese Maßnahmen werden durch einen Arzt in Form einer Behandlung bestimmt. Allerdings sollte dabei bedacht werden, das nur die Entfernung der Schweißdrüsen einen 100% Erfolg versprechen. doch sollte dies nur die letzte der behandelnde Möglichkeit sein. Bei einer geringen übermäßigen Schweißproduktion helfen auch Cremes und Salben oder die beliebten Hausmittel. So können der Einsatz von Salbei, Franzbranntwein und Eichenrinden-Sud von Erfolg sein.

Salbei wird in Form von Tee eingenommen und soll Morgens und Abends die Schweißproduktion senken. Auch Franzbranntwein, womit man sich morgens, mittags und Abends die Hände einreibt, kann eine erfolgversprechende Behandlung sein. Eichenrinden-Sud wird gekocht und darin werden dann die Hände abends gebadet, dieser sollte immer frisch gebrüht sein, da er so seine ganze Wirkung am besten entfaltet. Weiterführende Informationen zur Behandlung und Ursachen von Schweißhänden sind hier erhältlich.

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