Wie funktioniert die LOGI-Methode

LOGI steht für LOw Glycemic Index. Langsames, gesundes Abnehmen ist leider out. In ist dagegen jede Diätform, die eine schnelle Gewichtsreduktion verspricht und das zumindest zu Beginn auch halten kann.

In letzter Zeit wird intensiv über verschiedene Ernährungsempfehlungen diskutiert. Ihren Ausgangspunkt hatte diese Diskussion in den USA, wo die Übergewichtsepidemie immer noch anhält. Eine erst kürzlich veröffentlichte Studie ergab, dass Diäten aus den USA wie „South Beach“ und „low carb“ nicht zu empfehlen sind, da sie davon ausgehen, dass Kohlenhydrate dick und Proteine dünn machen. Diese Diäten bringen jedoch den gewünschten Erfolg. Durch die Proteine setzt das Sättigungsgefühl schneller ein und die Verdauung wird angeregt. Dadurch wird das Gewicht reduziert, zu Diätbeginn sogar relativ schnell.

Die VKI-Zeitschrift „Der Konsument“ prüfte die vier Diäten (darunter auch die LOGI-Methode) auf Wirksamkeit und auf Qualität. Die Beurteilung dieses Abnehmtrends ergab, dass langsames Abnehmen in unserer schnelllebigen Zeit leider nicht im Trend liegt. Langfristig gesehen ist solch eine einseitige Ernährungsweise nicht zu empfehlen, außerdem setzt der bekannte JoJo-Effekt ein, sobald man sich nach der Diät wieder wie bisher ernährt.

Das Prinzip der LOGI-Methode

Nach der so genannten LOGI-Methode sollen mehr Gemüse und Fleisch und dafür weniger kohlenhydratreiche Lebensmittel verzehrt werden. Damit soll eine Gewichtsreduktion gewährleistet werden, die ohne zu hungern und ohne Genussverzicht durchführbar ist. Solche Erfahrungen konnten bisher durch wissenschaftliche Studien noch nicht belegt werden.

Glykämischer Index als Hintergrund

LOGI steht für low glycemic index, also einen niedrigen glykämischen Index. Die Ernährungsempfehlungen, in deren Mittelpunkt Gemüse und Obst stehen, werden mit Hilfe der „LOGI-Pyramide“ veranschaulicht. Auch fettarme Varianten der Eiweißlieferanten spielen bei dieser Diät-Form eine große Rolle. Nach der LOGI-Methode können Vollkornprodukte, Basmati- und Naturreis sowie Nudeln und Teigwaren aus Hartweizen in Maßen gegessen werden. Auf Brot und Backwaren aus raffiniertem Mehl, Kartoffeln, Süßwaren und mit Zucker gesüßte Getränke sollte man dagegen weitgehend verzichten.

Kritischer Blick in Bezug auf die Versorgung mit Nährstoffen

Da die die Nährstoffzusammensetzung deutlich von den derzeitigen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) abweicht, wird die LOGI-Methode größtenteils sehr kritisch betrachtet. Ob und inwieweit diese Empfehlungen auf deutsche Essgewohnheiten übertragbar sind und als dauerhafte Empfehlungen geeignet sind, muss in wissenschaftlichen Langzeitstudien erst noch untersucht und belegt werden.

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