wie funktioniert Videoüberwachungsanlage

Videoüberwachungsanlagen sind Systeme zur Observation schutzbedürftiger technischer Anlagen, Gebäude oder auch Kunstgegenstände. Sie bestehen einerseits aus mindestens einer Kamera, die das Geschehen optisch erfasst, und einem Bildschirm auf der anderen Seite, der die Bilder von der Kamera darstellt.

Die Verhinderung von Kriminalität ist der Hauptgrund für die Installation einer Videoüberwachungsanlage. So nutzen Banken Videoüberwachung zur Abschreckung potentieller Bankräuber. In bestimmten Problembezirken einiger Großstädte wirkt bereits ein Hinweisschild auf Videoüberwachung abschreckend auf viele Kamerascheue Kriminelle.

Verbrechensprävention ist der Hauptgrund, warum auch Privatleute sich immer öfter mit einer Videoüberwachungsanlage ausstatten. Am Haus angebracht verhindern die wachsamen Geräte das Verbrechen schon bevor es begangen wurde. Oft werden sie mit Alarmanlagen kombiniert.

Videoüberwachungsanlagen finden auch im Straßenverkehr Anwendung. In Tunneln, an großen Kreuzungen oder an Autobahnbrücken helfen die Bilder, Unfälle besser aufklären zu können und wichtige Verkehrsstatistiken zu erheben.

Auch die Beobachtung zu Forschungszwecken sei an dieser Stelle erwähnt. So können zum Beispiel Zoos ihre Tiere erforschen, indem sie das Leben der Zooinsassen beobachten, ohne dass dabei ein Mensch anwesend ist.

In Fabriken helfen Videoüberwachungsanlagen den reibungslosen Ablauf der Produktion zu gewährleisten. Videobilder geben aus dem Inneren der Maschinen Aufschluss über die Funktionsfähigkeit jedes Produktionsschrittes und bei einem Störfall weiß die Belegschaft stets Bescheid, welche Maschine zur Wartung geöffnet werden muss.

Aufbau und Funktionsweise

In welchem Einsatzgebiet auch immer, die Installation der Kamera ist ein wichtiger Punkt beim Einrichten einer Videoüberwachungsanlage. Bei einer stationären Anlage will gut überlegt sein, von wo aus die Kamera ihre Aufnahmen machen wird. Eine schwenkbare Kamera hat dabei einen kleinen Vorteil der starren Kamera, denn die schwenkbare Kamera erfasst alles innerhalb eines bestimmten Erfassungsbereichs.
Kameras für den Außeneinsatz sind mit einem wetterfesten Gehäuse ausgestattet.

Varianten

Die Übertragung der Daten erfolgte in den Frühphasen der Videoüberwachung analog, mit Koaxialkabeln. Mittlerweile wird auch die TCP/IP Netzwerktechnologie genutzt, bei der digitale Kameras das Videomaterial an einen Computer übermitteln, wo es dann auf einer Festplatte gespeichert wird. Das gesammelte Material kann dabei live und direkt überwacht, oder auch aufgezeichnet werden.

Die digitale Variante ist dabei natürlich etwas gestochener und höher aufgelöst, als die Variante auf Band. Von Vorteil ist hier außerdem, dass die Daten auf einer Festplatte, in einem Computer, besser aufgehoben sind, als auf einem anfälligeren Videoband.

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