Wie viel Sonne für welchen Hauttyp?

Ab in die Sonne! Für jeden Hauttyp den optimalen Sonnenschutz. Sommer, Sonne, Sonnenschein – die Urlaubszeit hat begonnen! Dabei sollten Sonnenanbeter aber eines nicht vergessen: Den richtigen Sonnenschutz für die Haut.

Der Sommer 2017 ist heiß – richtig heiß! Bei Temperaturen um die 30 Grad oder mehr zieht es die Deutschen ins Freibad oder an den Baggersee. Und genau hier lauert die Gefahr von oben. Die Sonne und ihre gefährlichen UV-Strahlen! Beachtet man aber einige Regeln, kann das Bad in der Sonne ohne gesundheitliche Gefährdung vonstatten gehen.

Wie viel Sonne für welchen Hauttyp?

Haut ist nicht gleich Haut. Und nicht jede Haut verträgt gleich viel Sonne. Im Allgemeinen werden 4 Hauttypen unterschieden:

  1. Hauttyp eins hat rötliches bis blondes Haar, die Haut ist sehr hell und blass und weist häufig Sommersprossen auf. Sie bräunt nicht und neigt zu Sonnenbrand. Der Eigenschutz bei hoher UV-Bestrahlung in der Sonne beträgt maximal 10 Minuten.
  2. Hauttyp zwei hat blondes bis braunes Haar, die Haut ist hell und neigt zu Sommersprossen. Sie bräunt eher wenig und kann leicht einen Sonnenbrand bekommen. Der Eigenschutz in der Sonne beträgt etwa 15 Minuten.
  3. Hauttyp drei hat dunkelblondes bis braunes Haar, die Haut weist eine leichte Tönung auf. Sie bräunt schnell und bekommt eher selten Sonnenbrand. Der Eigenschutz der Haut beträgt etwa 20 Minuten in der Sonne.
  4. Hauttyp vier hat dunkelbraunes bis schwarzes Haar, die Haut ist hellbraun bis schwarz und bekommt so gut wie nie Sonnenbrand. Die Eigenschutzzeit beträgt hier 30 Minuten.

Jede Minute mehr, die über die Eigenschutzzeit der Haut hinausgeht und die wir in der Sonne verbringen, schadet der Haut – auch ohne erkennbare Veränderungen wie Sonnenbrand. Um solche Schäden an der Haut zu vermeiden, sollte die maximale Verweildauer in der Sonne nur zu etwa 2/3 der Zeit ausgenutzt werden.

Die wichtigsten Regeln für das Sonnenbad

  • Meiden Sie intensive Mittagssonne von 11 bis 15 Uhr. Da ist die Sonne am aggressivsten.
  • Ziehen Sie geeignete Kleidung an. Mittlerweile gibt es Textilien, die die UV-Strahlen nicht durchlassen. Dies ist besonders für zarte Kinderhaut zu empfehlen.
  • Schützen Sie Ihren Kopf mit einer Kopfbedeckung.
  • Schützen Sie Ihre Augen mit einer geeigneten Sonnenbrille.
  • Alle unbedeckten Körperpartien sollten reichlich mit Sonnenschutzmitteln eingecremt werden. Diese sollten ein ausgewogenes UVA- und UVB-Schutz-Verhältnis haben.
  • Die Sonnencreme sollte auf jeden Fall vor dem Sonnenbad aufgetragen werden.
  • Während des Sonnenbades nachcremen nicht vergessen.
  • Bedenken Sie immer: Die unsichtbare UV-Strahlung kann auch ohne Sonnenbrand Ihrer Haut schaden. Bleiben Sie deshalb nie zu lange in der Sonne und nutzen sie schattige Plätze.

Der richtige Lichtschutzfaktor (LSF)

Der Schutz vor UVB-Strahlen wird durch die Nennung des LSF auf der Verpackung oder der Tube verdeutlicht. Der LSF gibt an, um wie viel mal die Sonnencreme die Eigenschutzzeit der Haut verlängert. Hat Ihre Haut also eine Eigenschutzzeit von 10 Minuten und Sie benutzen eine Creme mit LSF 10, könnten Sie sich theoretisch 100 Minuten ohne Sonnenbrand in der Sonne aufhalten. Zur Vermeidung von Hautschäden sollten diese Zeiten jedoch nie voll ausgereizt werden.

Überblick über LSF-Bereiche

LSF 6-10: niedriges Schutzniveau

LSF 15-25: mittleres Schutzniveau

LSF 30-50: hohes Schutzniveau

LSF 50+: sehr hohes Schutzniveau

Bedenken Sie aber gerade während der Urlaubszeit am Meer immer: Wasser reflektiert die UV-Strahlen und kann so eher einen Sonnenbrand verursachen. Deshalb immer mal wieder nachcremen, um den Sonnenschutz aufrecht zu erhalten. Dabei ist jedoch zu beachten, dass mehrmaliges Eincremen zwar dafür sorgt, dass der Sonnenschutz aufrechterhalten bleibt, er verlängert sich jedoch nicht. Pausen im Schatten sind daher unbedingt zu empfehlen.

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