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Barfuß gegen Stress und für bessere Gesundheit

Barfußlaufen wirkt entspannend, trainiert Körper und Immunsystem und wird vom Bundesgesundheitsministerium zur Förderung der Gesundheit empfohlen.

Barfußlaufen liegt voll im Trend. Nicht nur im Urlaub, im Garten oder am Strand entledigen sich immer mehr Menschen ihrer unbequemen Schuhe. Auch auf den an vielen Orten inzwischen eingerichteten Barfußpfaden, im Alltag oder sogar auf speziell organisierten Barfuß-Parties findet die Fortbewegung ohne Schuhe viele neue Anhänger. Barfußgehen trainiert die Fußmuskulatur sowie den kompletten Bewegungsapparat. Die Stimulierung der Fußsohle durch verschiedene Oberflächen und Temperaturreize kann das Immunsystem verbessern und helfen, Stress abzubauen. So empfiehlt sogar das Bundesministerium für Gesundheit Barfußgehen zur Förderung der Gesundheit.

Fußprobleme durch Schuhe

Schuhe haben sich im Verlauf der Menschheitsgeschichte entwickelt, um den Fuß vor Verletzungen und Witterungsbedingungen zu schützen. Oft führen Schuhe aber auch zu Problemen. Im harmlosesten Fall entstehen Wundstellen oder Blasen. Schlecht sitzende Schuhe können auch eine ganze Reihe von ernsteren gesundheitlichen Problemen verursachen, wie zum Beispiel Senk-, Spreiz- oder Plattfüße. Hier kann Barfußlaufen auf federnden Naturböden Erleichterung verschaffen, indem die verkümmerte Muskulatur wieder trainiert wird.

Barfußgehen ist gesund und hilft gegen Stress

Beim Gehen ohne Schuhe werden Muskeln, Sehnen und Bänder des Fußes viel stärker beansprucht als bei der üblichen Fortbewegung im Schuh. Ohne Schuhe werden gleichzeitig auch Gleichgewichtssinn und Beweglichkeit des gesamten Körpers geschult. Die verschiedenen Untergründe wirken auf das Fußbett wie eine Massage. Temperaturreize fördern das körpereigene Abwehrsystem. Barfußlaufen in der Natur wird oft als besonders entspannend empfunden. Man nimmt sich automatisch mehr Zeit, wird langsamer und nimmt seine Umgebung intensiver wahr. Der direkte Kontakt zu Erde, Gras, Sand und Steinen wird von vielen Menschen als besonders wohltuend empfunden.

Barfuß gehen bei jedem Wetter

Am einfachsten fällt der Einstieg sicherlich bei sommerlichen Temperaturen. Für geübte Barfußgeher – ruhig auch mal bei Regen barfuß raus – reichen Umgebungstemperaturen von 10 ° Celsius vollkommen aus und sind gesundheitlich unbedenklich. Die zunächst ungewohnten Temperaturreize der Fußsohle fördern sogar das Immunsystem und die Durchblutung – genau wie eine Kneippkur.

Einstieg in das natürliche Gehen ohne Schuhe

Im eigenen Garten oder im Urlaub am Strand sind die meisten ja sowieso barfuß unterwegs. Warum also nicht auch kleinere Ausflüge wagen: Ein kleinerer Spaziergang oder der morgendliche Weg zum Bäcker mal ohne Schuhe.

Barfußwanderwege und -parks

An vielen Stellen Deutschlands gibt es mittlerweile besonders für Barfußwanderer eingerichtete Laufstrecken. Hier gibt es abwechslungsreiche, natürliche Untergründe zu erlaufen, wie Gras, Sand und Lehm. Man trifft dort auf Gleichgesinnte und kann sich über seine Erfahrungen austauschen.

Barfußlaufen wird vom Bundesministerium für Gesundheit empfohlen

Auch das Bundesministerium für Gesundheit empfiehlt das Wandern ohne Schuhe im Rahmen einer groß angelegten Kampagne zur Gesundheitsförderung. Seit Mai 2005 gibt es diese Kampagne namens „Bewegung und Gesundheit“. Ziel ist die Förderung eines gesunden Lebensstils, vor allem durch mehr Bewegung. Regelmäßige Bewegung hilft Krankheiten vorzubeugen und gibt gleichzeitig mehr Freude am Leben.