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Der richtige Schutz vor UV-Strahlen beim Sport

Wer sich richtig gegen UV-Strahlen schützt, kann unbedenklich auch bei sonnigem Wetter draußen Sport treiben.

Es gibt gute Gründe, draußen in der Natur Sport zu treiben. Regelmäßige Bewegung wie wandern, walking oder Rad fahren trainiert das Herz-Kreislaufsystem und kann helfen, Herz-Kreislauferkrankungen zu vermindern. Findet die Bewegung nicht in einem Studio, sondern in der Natur statt, werden zusätzlich die Sinne belebt. Gerüche werden wahrgenommen, ebenso die Temperaturen. Wir können die Vögel hören oder die Sägearbeiten eines Waldarbeiters, wir spüren Wind oder Niederschlag auf der Haut. All dies trägt zusätzlich zum Wohlbefinden bei.

Allerdings gibt es bei sommerlichen Temperaturen auch einiges zu beachten, damit die Gesundheit nicht beeinträchtigt wird. Sonnenstrahlen machen gute Laune, aber sie bergen auch Gefahren.

UV-Strahlung ist besonders tückisch

Im Gegensatz zu der Wärme (Infrarotstrahlung) kann die UV-Strahlung (Ultraviolett) nicht vom Auge wahrgenommen werden. Sie ist energiereicher und kann die Haut dauerhaft schädigen – von leichtem Sonnenbrand über massive Verbrennungen bis hin zum Hautkrebs. Auch können Allergien ausgelöst werden.

Der menschliche Körper schützt sich auf eine raffinierte Art vor Sonnenschäden: Die Pigmentzellen bilden den Farbstoff Melanin – die Haut bräunt. Paradox: Gerade diese Bräunung ist für viele Sonnenanbeter ein Grund, sich noch länger in der Sonne zu grillen. Dagegen kann der körpereigene Schutz nichts ausrichten. Im Gegenteil: Einem Gedächtnis gleich merkt sich die Haut jeden Sonnenbrand und jede andere, vermeintlich vorübergehende Schädigung, und viel, viel später gibt es dann die Quittung.

Wie sich Sportler vor zu hoher UV-Strahlung schützen sollten

Nun sind aber zum Glück die Sportler auch in der Sonne vernünftiger – jedenfalls die meisten. Ist für sie doch die Gesundheit eines der Hauptmotive zum Sporttreiben. Deswegen meiden sie auch die Mittagszeit für eine flotte Runde im Wald und wählen stattdessen die frühen Morgen- oder späten Abendstunden. Zudem beachten sie vier essentielle Tipps.

  1. Sonnencreme: Die Sonnencreme sollte einen hohen Lichtschutzfaktor haben und wasserfest sein – wegen des Schwitzens. Alle nicht von Kleidung bedeckten Körperpartien müssen ca. dreißig Minuten vor der Bewegungseinheit eingecremt werden. Hier gilt der Grundsatz: Viel hilft viel. Besonders wichtig: Nacken und Ohren nicht vergessen! Und Vorsicht: Sonnencreme ist kein Freifahrtschein für stundenlangen Aufenthalt in der Sonne.
  2. Sonnenbrille: Damit auch die Augen vor den Strahlen und vor dem Licht der Sonne geschützt werden, sollte die Sonnenbrille einigen Anforderungen genügen. Daher empfiehlt es sich, Rat in einem Fachgeschäft mit sachkundiger Beratung zu suchen. Die Brille sollte große Gläser haben und eng anliegen, damit Sonneneinstrahlung von oben und von der Seite verhindert wird und die Brille nicht verrutscht. Bei der Wahl der Gläser sollten die Lichtschutzstufen berücksichtigt werden.
  3. Kleidung: Generell sollten die T-Shirts eher nicht zu eng anliegen und Ärmel haben, damit die Schultern vor der Sonne geschützt sind. Hosen sollen eher lang und nicht zu eng sein. Manche Fasern und Farben absorbieren das UV-Licht besser als andere. Daher gilt: Dunkle Farben sind besser als helle, Polyester ist besser als Viskose. Es gibt auf dem Markt auch speziell UV-dichte Bekleidung, der oft UV-absorbierende Chemikalien zugesetzt sind.
  4. Kopfbedeckung: Das Kopfhaar als UV-Schutz ist nicht wirklich ausreichend. Um den Kopf vor der Strahlung und vor Überhitzung zu schützen, empfehlen sich ein Hut, ein Käppi oder ein Tuch.

So gewappnet wird der Sport auch draußen zu einem Erlebnis und birgt kein Risiko.