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Die Ozonzerstörung – Wie sie sich auswirkt?

Schon vor einigen Jahren haben Wissenschaftler davor gewarnt, dass die Ozonschicht, die die Erde vor den gefährlichen Ultraviolettstrahlen der Sonne schützt, durchlöchert ist. Zwar wurde die Bevölkerung über dieses gefährliche Phänomen aufgeklärt, doch bis heute ergreifen nur wenige die nötigen Schutzmaßnahmen für sich selbst. Und nicht nur Menschen müssen geschützt werden, auch Pflanzen werden von den gefährlichen Sonnenstrahlen angegriffen und können schlimmstenfalls absterben.

Was ist Ozon

Ozon, die chemische Formel lautet O3, entsteht, wenn sich ein freies, von Infrarotstrahlen abgespaltenes Sauerstoffatom an ein Sauerstoffmolekül bindet. Dies geschieht seit rund zwei Millionen Jahren und es entstand ein Kreislauf, bei dem das Ozon, durch Absorbierung von Infrarotstrahlen, selbst wieder zu O und O2 zerfällt. Ozon entsteht jedoch auch in tieferen Schichten der Atmosphäre, wenn Kohlenwasserstoffe oder Stickoxide entstehen, zum Beispiel bei viel Straßenverkehr. Dieses Ozon schadet jedoch der Umwelt, da es nicht in die höhere Atmosphäre aufsteigt, sondern „unten“ verweilt. Dieses Ozon greift Pflanzen an und behindert sie bei ihrer Photosythese, also bei der Gewinnung von Sauerstoff aus Kohlenstoffdioxid.

Die Ursachen für die Löcher

Eine der Hauptursachen für die angegriffene Ozonschicht ist das Gas FCKW, das noch vor zwanzig Jahren in Kühlschränken als Kältemittel und als Treibgas für Spraydosen verwendet wurde. Dieses Gas, das schnell in die Atmosphäre aufsteigt, wird von den ultravioletten Strahlen zerschlagen, sodass Chlor entsteht. Es bindet ein Sauerstoffatom des Ozons, sodass ein Sauerstoffmolekül entsteht, das Ozon aber aufgelöst ist. Mittlerweile ist dieses Gas verboten, sodass es nicht mehr durch den Menschen in die Atmosphäre gelangen kann. Eine Ausnahme bilden allerdings ältere, noch nicht entsorgte Geräte, die das Gas noch enthalten können, durch die es in die Luft gelangen kann.

Die Folgen für die Erde

Dadurch, dass die Ultraviolettstrahlen wesentlich leichter auf die Erde und damit auf die Haut der Menschen trifft, verbrennt sie schneller. Die Zahl der Sonnenbrände nimmt zu, ebenso wie die prozentuelle Anteil von Hautkrebspatienten. Dieses Phänomen beobachtet man vor allem in Australien, denn auf der Südhalbkugel ist die Ozonschicht besonders angegriffen. Die Menschen müssen sich besser vor der Sonne schützen als noch vor einigen Jahren, am Besten durch Kleidung, Sonnencreme und Hüte. Aber nicht nur sie sind betroffen, auch Pflanzen werden von den Strahlen angegriffen, dies wirkt sich besonders auf die Ernteerträge aus, die dadurch so schlecht werden können, dass in Entwicklungsländern Hungersnöte auftreten können.

Eine weitere Folge ist, unter anderem, auch der Klimawandel, denn die Ultraviolettstrahlen zerstören auch das Phytoplankton in den oberen Gewässerschichten, dass eine Menge Kohlenstoffdioxiod aus der Atmosphäre zieht.