5 x am Tag Obst und Gemüse – So schaffen Sie es problemlos sich gesund zu ernähren 

Die Ernährungskampagne „5 am Tag“ hat es sich zum Ziel gesetzt, den Obst- und Gemüsekonsum der Deutschen zu steigern – ganz leicht und unkompliziert.

Im Alltag muss vieles schnell gehen. Gesunde Ernährung kommt da zwischen Kantinenessen, dem nächsten Meeting und einem eiligen Einkauf oft zu kurz. Die Ernährungskampagne „5 am Tag“ schafft Abhilfe, denn die Regeln sind kinderleicht und gut umzusetzen.

Was verbirgt sich hinter „5 am Tag“?

Die „5 am Tag“ Ernährungskampagne wurde schon 2000 vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft ins Leben gerufen. Das Ziel: Groß und Klein, Jung und Alt sollen motiviert werden, mehr Obst und Gemüse zu essen. Denn Obst und Gemüse sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen, die unter anderem das menschliche Immunsystem stärken und vor Krankheiten schützen.

„5 am Tag“ – die Regeln

Der Name sagt alles: 5 x am Tag sollen Obst und Gemüse auf den Tisch kommen. Idealerweise verteilt auf zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse. Doch was genau ist eine Portion? Auch hier macht die Ernährungskampagne die Umsetzung leicht. Eine Portion entspricht im Regelfall dem, was in eine Hand passt. Bei Obst zum Beispiel 1 Apfel, 1 Birne oder 1 Mandarine. Eine Ausnahme sind Beerenobst oder Trauben, hier sind zwei Hände voll eine Portion. Bei Gemüse ist es ähnlich. Ungeschnitten und roh ist ebenfalls eine Hand voll eine Portion, zerkleinert sind es zwei Hände voll. Neben frischem Gemüse dürfen auch Tiefkühlware und Dosengemüse gegessen werden.

„5 am Tag“ – Umsetzung im Alltag

5 x am Tag Obst und Gemüse hört sich für die meisten Menschen sehr viel an. Auf den ganzen Tag verteilt kommen die Portionen jedoch schnell zusammen. Ein wenig Obst im Müsli und 1 Apfel am Nachmittag und schon sind die beiden Früchteportionen abgedeckt. Beim Gemüse wird es schwieriger. Viel Gemüse zum Mittagessen entspricht oft ein bis zwei Portionen. Mit einem Salat zum Abendessen sind auch hier die drei Portionen kein Problem. Gut zu wissen: Eine Portion darf durch ein Glas Saft abgedeckt werden, egal ob Obst- oder Gemüsesaft.

Tipps für Familien

Viele Kinder essen Obst und Gemüse nur ungern. Mit ein paar Tricks schaffen aber auch die Kleinsten ihre fünf Portionen. Gemüse lässt sich zum Beispiel gut pürieren und so in einer Sauce zu den geliebten Nudeln verstecken. Kinder mögen Fingerfood – klein geschnitten essen sie Obst und Gemüse lieber, besonders, wenn es zu lustigen Gesichtern gelegt und Gemüse mit einem Kräuterdip serviert wird. Auch Rituale können helfen: Kommt abends regelmäßig ein Salat auf den Tisch, oder ist er Bestandteil des Mittagessens, dann gewöhnen sich Kinder daran und greifen automatisch zu.

Tipps für Berufstätige

Im Alltag von Berufstätigen muss es schnell gehen. 1 Apfel und 1 Banane passen in jede Arbeitstasche und können im Laufe des Tages pur oder klein geschnitten in ein wenig Joghurt verzehrt werden. Zum Mittagessen kann ein belegtes Brötchen vom Bäcker mit frischen Möhren, Gurke oder einem mitgebrachten Salat ergänzt werden. Gemüsesticks sind auch ein leckerer Snack zwischendurch. Tiefkühlgemüse lässt sich gut portionieren und ist abends schnell zubereitet. Abwechslungsreich und praktisch zugleich sind Kochgemeinschaften. Einige Kollegen tun sich zusammen und der Reihe nach kocht einer am Vorabend für die ganze Mannschaft das Mittagessen des nächsten Tages. So muss man nicht täglich kochen und kommt trotzdem in den Genuss einer warmen Mahlzeit.

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