Achtung Zahnschmelzfresser! – Die Zahnampel gibt Auskunft

Die Zahnampel klärt über den Säuregehalt von Lebensmitteln auf. Denn auch Gesundes kann leider die Zähne schädigen.

»Sauer macht lustig«, so sagt man im Volksmund. Doch leider gilt das nicht unbedingt für unsere Zähne. Säurehaltige Lebensmittel greifen im Laufe der Zeit den Zahnschmelz an und verursachen vorzeitige Abnutzung. Um über mögliche Gefahren durch Säuren in Nahrungsmitteln weiter aufzuklären, hat die Dr. Wolff-Forschung jetzt eine Internetseite eingerichtet. Auf der Webseite www.zahnampel.de kann sich jeder darüber informieren, welche Nahrungsmittel viel Säure enthalten und auf Dauer die Schutzhülle der Zähne angreifen.

Gesund ist nicht unbedingt zahngesund

Die Zahnampel möchte aufklären und basiert auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen der Dr. Wolff-Foschung, die neutral sind und regelmäßig geprüft werden. Vor allem Menschen, die bewusst auf gesunde Ernährung achten, werden überrascht sein. So ist beispielsweise Spinat durch seine reichlich enthaltene Oxalsäure nicht unbedingt zahnfreundlich. Die Zahnampel soll auch ernährungsbewusste Menschen verstärkt für das Problem »Säureschäden« sensibilisieren. Denn Zahnschmelz kann vom Körper nicht regeneriert werden. Er stellt zwar die härteste Substanz im menschlichen Organismus dar, aber einmal abgebaut, gibt es kein Mittel den Schaden rückgängig zu machen. Gründliche und regelmäßige Zahnpflege kann Zahnschäden zwar hinauszögern, aber oftmals ist man über den hohen Säuregehalt von Lebensmitteln nicht informiert. Diese Säureschäden bleiben zunächst auch unsichtbar. Erst im Laufe der Zeit treten unangenehme Folgen wie freiliegende Zahnhälse, Parodontitis und sogar vorzeitiger Zahnausfall auf. Und aus zahlreichen Untersuchungen weiß man inzwischen auch, dass Zahnprobleme zu weiteren ernst zu nehmenden Krankheiten führen können. Chronische Entzündungen des Zahnfleisches (Parodontitis) erhöhen das Risiko auf Bluthochdruck, Diabetes, Gelenkbeschwerden und Gefäßerkrankungen.

Wie kann man Säureschäden vorbeugen?

Mithilfe der Zahnampel können Sie nun häufig verwendete Lebensmittel auf ihren Säuregehalt checken. Damit Sie jedoch nicht auf alles verzichten müssen, sollten Sie ein paar einfache Grundregeln beachten:

– Möglichst bald nach den Mahlzeiten den Mund mit Wasser ausspülen. Das neutralisiert die aufgenommenen Säuren.

– Kauen Sie zuckerfreie Kaugummis. Das Kauen regt den Speichelfluss an und dieser bindet Kalzium im Zahnschmelz und verhindert das Aufweichen.

– Benutzen Sie spezielle Zahncremes, die durch winzige Moleküle (biomimetische Moleküle) in der Lage sind, die mikroskopisch kleinen Schäden zu füllen und so die Zahnschmelzoberfläche wieder besser geschützt ist. Diese Zahncremes machen die Zähne auch weniger schmerzempfindlich, ein häufig auftretendes Problem vor allem bei freiliegenden Zahnhälsen.

Mit der Zahnampel können Sie viele verschiedene Obst- und Gemüsesorten sowie Getränke auf ihre Zahnverträglichkeit überprüfen. Der Lebensmittel-Check sagt Ihnen ohne Mühe, ob Speisen und Getränke wegen ihrer Säuren sehr problematisch sind, nicht ganz unbedenklich oder völlig unproblematisch für die Zähne. Wer sich intensiver mit Thema beschäftigen möchte, findet auf der Internetseite auch noch weiterführende wissenschaftliche Informationen.

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