Ärzte und Krankenhäuser in Kigali

Die medizinische Versorgungslage in der ruandischen Hauptstadt. Welche Ärzte und Krankenhäuser bieten die besten Behandlungsmöglichkeiten in Kigali?

Einfache Krankheiten oder kleine Unfälle können problemlos in Kigali behandelt werden. Es gibt viele Privatkliniken mit Ärzten, die ihr Studium in Europa abgeschlossen haben. Trotzdem ist der allgemeine medizinische Standard nicht mit dem deutschem vergleichbar. Wer schwer erkrankt, sollte auf jeden Fall nach Deutschland zurück reisen, um sich dort behandeln zu lassen.

Krankenhäuser und Ärztezentren in Kigali

Das größte und beliebteste öffentliche Krankenhaus in Kigali ist das Universitätskrankenhaus CHUK – Centre Hospitalier Universitaire de Kigali/University Teaching Hospital of Kigali. Dort wird man allerdings nicht ohne Überweisung behandelt. Überweisungen erhält man in den Gesundheitszentren (Centre de Santé), die es in vielen Stadtteilen von Kigali gibt. Sie sind erste Anlaufstelle, wenn man eine medizinische Behandlung benötigt. Das CHUK Krankenhaus befindet sich gegenüber des Serena Hotels. Das nächst gelegene Gesundheitszentrum ist das Gitega (gleich neben CHUK). Die Gesundheitszentren und das Universitätskrankenhaus sind öffentlich und für jeden zugänglich. Sie sind die preiswerteste Möglichkeit zur medizinischen Behandlung in Kigali.

Ausländer, die in Kigali leben, nehmen jedoch meist Privatkliniken in Anspruch. Die beiden wichtigsten privaten Kranken- und Ärztehäuser sind das King Faisal Hospital im Stadtteil Kacyiru und die Policlinique du Plateau in Nyarugenge in der Nähe der Deutschen Botschaft.

Die Apotheken in Kigali sind gut ausgestattet. Es gibt viele Generica, die einen Bruchteil von dem kosten, was man in Deutschland für ein Original-Medikament zahlt.

Welche Krankheiten kommen in Ruanda vor?

Viele Neuankömmlinge in Ruanda klagen über Darminfektionen, die meist durch unsauberes Trinkwasser verursacht werden. Wasser sollte daher immer gefiltert, abgekocht oder in Flaschen gekauft werden.

Aufgrund der Höhenlage von 1500 Metern kommt die Malaria in Kigali selten vor. Trotzdem gibt es viele lästige Moskitos, besonders bei Einbruch der Dunkelheit. Ein Moskitonetz über dem Bett bietet guten Schutz vor den Plagegeistern.

Wie überall in Afrika, ist AIDS ein Risiko. Dass man nie ungeschützten Sex mit Fremden haben sollte, versteht sich von selbst. Vorsicht auch vor unbekannten, stehenden Gewässern! Hier besteht die Gefahr, sich mit Bilharziose anzustecken. Kleine Mikroorganismen dringen über die Haut in den menschlichen Körper ein und greifen die inneren Organe an.

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