Alte Geheimnisse für Körperpflege und Gesundheit

Vom Umgang mit grauen Haaren und Mundgeruch in vergangenen Zeiten. Es kann auch heute noch spannend sein zu wissen, wie die Menschen vor mehr als hundert Jahren mit roten Nasen, grauen Haaren, Frostbeulen und Insektenstichen umgingen.

Die Geheimnisse für einen besseren Lebensalltag aus der Zeit der Pferdekutschen werden uns in den meisten Fällen zum Schmunzeln anregen und sind sicher nicht immer unbedingt zur Nachahmung empfohlen. Dennoch kann es auch heute noch für uns durchaus spannend sein zu wissen, wie die Menschen damals ihre rote Nase los wurden, Frostbeulen bekämpften oder grauen Haaren vorbeugten.

Nasenröte

Gegen Nasenröte hilft tägliches Einpinseln der Nase mit farbloser Jodtinktur (A Jodi decolorata).

Mundgeruch

Übler Mundgeruch nach dem Genuss von Zwiebeln verschwindet sogleich, wenn man ein Glas frische Milch trinkt.

Graue Haare

Beim Waschen der Haare gebe man dem letzten Spülwasser etwas Essig zu. Das verhindert frühzeitiges Ergrauen und gibt dem Haar weichen Glanz. Um das Haar für längere Zeit lose und duftig zu machen, schlägt man Eiweiß zu Schaum und reibt nach dem Waschen etwas davon in die Haare. Ein weiteres vorzüglich und wenig bekanntes Mittel ist: Man schneidet eine große Zwiebel fein, setzt sie in ca. 100 Gramm Franzbranntwein auf, lässt es 14 Tage stehen. Dann siebt man dies durch, verdünnt es mit knapp zwei Teilen Wasser und setzt Parfüm oder kölnisches Wasser zu. Mit diesem Präparat die Kopfhaut jeden zweiten Tag eingerieben, heilt und stärkt man die Haarwurzeln.

Insektenstiche

Gegen Bisse und Stiche von Insekten, besonders von solchen Tieren, die saures Gift in die Wunden strömen lassen, als das Bienen, Hummeln, Mücken, Wanzen usw. tun, eignet sich am besten Wasserglas. Auch kann dieses als Hauptreinigungsmittel zum Entfernen von Teer, Lack, Pflaster u.a. verwendet werden.

Rheumatische Schmerzen

Gegen rheumatische Schmerzen wird eine aus 90 Gramm Ameisenspiritus, 2 Gramm Rosmarinöl und 1 Gramm Wintergrünöl bestehende Mischung mit bestem Erfolg in Anwendung gebracht. Man verreibt die Flüssigkeit an der schmerzenden Stelle.

Mundwasser für festes Zahnfleisch

Mundwasser zur Befestigung der Zähne bzw. des Zahnfleisches: Man mischt 33 Gramm gepulverte Myrrhen, 33 Gramm gepulverte Chinarinde und 33 Gramm Kampfer, setzt dieses mit 500 Gramm Weingeist an und lässt es einige Tage ziehen, wonach man es filtriert und davon einen Teelöffel auf ein Glas Wasser zum täglichen Ausspülen nimmt.

Frostbeulen

Mittel gegen Frostbeulen: Petroleum ist in vielen Fällen hilfreich gegen Beulen. Man legt mit Petroleum getränkte Leinwand über die gefrorenen Stellen, befestigt sie mit einer Binde und lässt diesen Verband während der Nacht liegen. Nach einigen Tagen bilden sich kleine Blasen, mit deren Heilung der Frost verschwunden ist.

Hinweis: Die Sprache und Wortwahl ist sicher nicht zeitgemäß, wurde jedoch bewusst aus der alten Überlieferung übernommen. um eine möglichst authentische Wiedergabe zu ermöglichen. 

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