Betonpflaster: Wie reinigt man es am besten?

Betonpflaster sind eine schöne Möglichkeit, den Garten ansehnlicher zu gestalten und aufzuteilen. Doch wie macht man sie am besten sauber?

Betonpflaster ist eine gute Wahl beim Anlegen von Terrassen, Flussläufen und vielen anderen Verschönerungen des Gartens. Leider finden auch viele Pflanzen und Kriechtiere das Betonpflaster und vor allem die Fugen zwischen den Pflastersteinen sehr anziehend. So verschmutzt das Betonpflaster über die Jahre immer mehr und wird sehr unansehnlich. Mit dem Befall des Pflasters durch Moos oder andere Pflanzen wird die Fläche zudem bei Regen gefährlich glatt und rutschig und somit eine Gefahr für Leib und Leben. Daher sollten Sie das Betonpflaster regelmäßig reinigen. Zur Reinigung der Pflastersteine und Fugen gibt es mehrere Lösungsansätze, die gut funktionieren.

Reinigen der Betonpflaster mit Hochdruckreiniger und Gasbrenner

Die wohl am häufigsten angewandte Methode, Betonpflaster zu reinigen, ist das Abspritzen mit einem Hochdruckreiniger. Für viele Hochdruckreiniger gibt es auch spezielle Düsen, die das Reinigen des Betonpflasters einfacher gestalten. Haben Sie keine spezielle Düse für Ihren Hochdruckreiniger, nehmen sie einfach die breiteste von allen. Nun spritzen Sie das Betonpflaster so lange ab, bis kein Dreck mehr darauf haftet. Danach sollten Sie die Fläche abkehren und frisches Fugenmaterial einkehren. Hierzu eignen sich zum Beispiel Sand oder auch Basaltsand. Um die Gräser aus den Fugen zu halten, erhitzen sie diese alle zwei Wochen kurz mit einem im Baumarkt erhältlichen Gasbrenner. Sie gehen dann nach einigen Stunden ein und verschwinden nach einem bis zwei Tagen ganz.

Reinigen der Betonpflaster mit Säure

Durch das Reinigen der Betonpflaster mit einem Hochdruckreiniger wird das Pflaster jedoch von Jahr zu Jahr mehr abgespült. Dadurch kann es passieren, dass Pflanzen und Moos sich noch einfacher am Pflaster festsetzen. Daher können Sie auch auf eine alternative Reinigung mit Säure zurückgreifen. Nehmen sie hierzu herkömmliche Essigsäure oder Kupfersulfat. Schrubben sie das Betonpflaster mit einem dieser Mittel ab und lassen sie es ruhig länger einwirken. Der nächste Regen wird den Rest übernehmen.

Versiegeln des Betonpflasters

Als dritte Lösung können sie Ihr Betonpflaster auch versiegeln. Dazu kaufen Sie sich eine entsprechende Lösung in Ihrem Baumarkt. Für 200 Quadratmeter Fläche bezahlen sie ungefähr 400 Euro. Dafür soll das Versiegeln der Steine langfristig gegen Moosbefall helfen, da die Steine kaum mehr Feuchtigkeit annehmen. Es werden auch besondere Nano-Produkte angeboten, diese sind jedoch nicht zu empfehlen, da sie deutlich teurer sind und nur ca. drei Jahre lang halten.

Welche Reinigungs-Möglichkeit Sie letztendlich bevorzugen, ist Ihnen überlassen. Am besten informieren Sie sich in Ihrem Baumarkt über die günstigste Variante für die Fläche an Betonpflaster, die Sie besitzen. Außerdem ist die Frage, wieviel Arbeit Sie sich machen wollen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.