CFD-Handel: Anleitung zur Hebelwirkung von CFDs

Die Möglichkeiten und Risiken der Hebelwirkung im CFD-Handel sind für den spekulativen Handel mit Differenzkontrakten von immenser Bedeutung.

Ein CFD – zu deutsch ein Differenzkontrakt – gilt als spekulatives Finanzprodukt und wird stets mit einem sogenannten Hebel gehandelt. Aufgrund dieses so verlockenden Hebels sind CFDs heutzutage so beliebt in der Welt der Börse geworden. Wer ein Hebelprodukt wie beispielsweise CFDs handelt, kann den Wert seines Einsatzes mit der Höhe des jeweiligen Hebels multiplizieren. Um die daraus resultierende Summe werden dann Basiswerte wie zum Beispiel das Euro/US-Dollar-Währungspaar gehandelt. Setzt man also 100 Euro – bei einem angebotenen Hebel von 20 – auf dieses Währungspaar, so wird es mit 2000 Euro gehandelt. Letztlich zielt der Hebel also darauf ab, dass der CFD-Trader anstatt einem Prozent vielleicht 20 Prozent seines realen Einsatzes gewinnt. 20 Prozent an einem Tag zu verdienen ist mit CFDs durchaus möglich, in der gleichen Geschwindigkeit kann man aber auch bankrott gehen.

Gewinn und Verlust im CFD-Handel

Wer 20 Prozent an einem Tag gewinnen kann, muss sich aber auch darüber im Klaren sein, dass er genau so gut 20 Prozent an einem einzigen Tag verlieren kann. Für den blutigen Anfänger scheint der Handel mit CFDs nicht geeignet zu sein, da er nur zu einer Art Glücksspiel mit sehr schlechter Gewinnquote ausarten würde. Gerne werden CFDs auch als die Ferraris unter den Finanzprodukten bezeichnet. Wer würde schon einen Fahranfänger gleich in einen dieser roten Rennboliden stecken? Sitzt man erst einmal drin, möchte man natürlich gleich so richtig ins Gaspedal treten. Diverse CFD-Broker im Internet bieten einem mittlerweile an, einen CFD-Führerschein zu machen. Wenn man dann immer noch unsicher ist, kann man sich bei dem CFD-Broker seiner Wahl ein kostenloses CFD-Demo-Konto erstellen lassen.

Die Nebenwirkung der Hebelwirkung im CFD-Handel

Wer mit Hebelprodukten wie CFDs handelt, der handelt letzten Endes immer sehr spekulativ. Er handelt mit Summen, welche für ihn von sehr wichtiger Bedeutung sind. Hier kommt vor allem der psychologische Faktor mit ins Spiel. Wenn beispielsweise ein Punkt im Index plötzlich nicht mehr fünf Euro, sondern 100 Euro wert ist, dann beginnt sich unter den CFD-Tradern die Spreu vom Weizen zu trennen. Nur wer auch bei höheren Summen einen kühlen Kopf bewahren kann, ist für den CFD-Handel wirklich geeignet. Die Logik kann einem dabei helfen, aber die Emotion kann den Traum vom großen Geld schnell wieder zunichte machen. Mindestens 80 Prozent aller CFD-Trader verlieren ihr gesamtes eingesetztes Kapital, die Dunkelziffer scheint allerdings noch höher zu liegen.

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