Der Kürbis ist ein beliebtes Herbstgemüse

Unter seiner harten Schale birgt der Kürbis saftiges, orangefarbenes Fruchtfleisch und nahrhafte Kerne.

Der Kürbis ist das größte Gemüse der Welt. Er ist besonders im Herbst und Winter sehr beliebt. Der lateinische Name der Kürbisgewächse lautet Cucurbitaceae.

Das Fruchtfleisch des Kürbis

Das weiche und saftige Fruchtfleisch des Kürbis enthält einen hohen Anteil an Provitamin A (Betakarotin) und Antioxidanten. Wasser ist mit 93% Hauptbestandteil des Kürbis. Sein Fleisch enthält außerdem Kalium, Phosphor, Kalzium und Eisen sowie Spuren von Vitamin C. Und das Beste: Pro 100 Gramm enthält das Fruchtfleisch des Kürbis lediglich 25 Kalorien. Der Anteil der Kohlenhydrate beträgt fünf Prozent.

Die Kürbiskerne

Im Gegensatz zum Fruchtfleisch besitzen die Kerne des Kürbis einen hohen Nährwert. Dies verdanken sie einem großen Anteil ungesättigter Fettsäuren und Mineralien. Das aus Kürbiskernen gewonnene Öl ist sehr nahrhaft und gesund. Es enthält 35% Proteine. In Mexiko werden die Kerne zum Andicken von Speisen verwendet, zum Beispiel für Saucen und Eintöpfe. Sie verleihen dem Gericht einen nussigen Geschmack.

Warum der Kürbis so gesund ist

  • Er lindert Darm- und Nierenbeschwerden
  • Die Antioxidanten beugen dem Altern vor
  • Das rohe Fruchtfleisch eignet sich zur Kühlung von Verbrennungen und beschleunigt die Erneuerung des Gewebes
  • Die Kürbiskerne helfen bei Prostatabeschwerden und lindern Entzündungen der Harnwege.

Die Kürbisarten

Es gibt Hunderte verschiedene Kürbisarten – essbare und ungenießbare. Die verschiedenen Sorten lassen sich in Winter- und Sommerkürbisse einteilen. Viele nicht genießbare Sorten eignen sich hervorragend zum Basteln, zum Beispiel als Dekoration für ein herbstliches Buffet.

Kürbisse zubereiten

Der Kürbis kann auf unzählige Arten zubereitet werden – er schmeckt sowohl als Gemüse, Suppe, als Quiche oder Risotto – und sogar als Süßspeise (Kuchen, Kompott oder Marmelade). Im Ofen gegart, behält das Fruchtfleisch die meisten seiner Vitamine. Die Schale des Kürbis ist sehr hart. Sie lässt sich am besten mit einem Elektromesser oder einem Beil zerteilen.

Das Rezept für eine einfache Kürbis-Lauch-Tarte

Zutaten:

2 Lauchstangen (nur das Weiße), in Ringe geschnitten

100 Gramm gewürfeltes Kürbisfleisch

50 Gramm geriebener Käse (zum Beispiel Gruyère)

1 geschlagenes Ei

TK-Blätterteig

1 kleiner Becher süße oder saure Sahne

Muskatnuss

Salz und Pfeffer

Gewürfeltes Kürbisfleisch und in Ringe geschnittenen Lauch in Salzwasser al dente kochen. Salzen und pfeffern. Geschlagenes Ei, Sahne und Muskatnuss verrühren. Mit dem Gemüse und dem Käse mischen.

TK-Blätterteig in eine feuerfeste Form ausrollen und mehrmals mit der Gabel einstechen. Die Gemüsemasse auf den Teig verteilen und die Tarte 20 Minuten bei 180 – 200° Celsius backen.

Der Kürbis stammt vom amerikanischen Kontinent. Er dient dort nicht nur als Nahrungsmittel. In Süd- und Mittelamerika wird der ausgehöhlte Kürbis als Gefäß benutzt – zum Beispiel für Getränke oder zubereitete Speisen. Kürbisse sollen trocken und nicht zu kalt gelagert werden.

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