Fit am Arbeitsplatz – Schutz vor Grippenviren

Kranke Kollegen möchte keiner im Büro oder im Geschäft sehen. Es gibt einige Vorsichtsmaßnahmen, die vor Ansteckungen schützen & leicht zu beherzigen sind.

In den Wintermonaten sind die Arztpraxen voll mit schniefenden und hustenden Mitmenschen, viele benötigen einen Krankenschein, eine Entschuldigung für den Arbeitgeber. Etwas zehn Prozent der Fehltage werden im Winter durch Grippe verursacht.

Zahlreiche Krankschreibungen wegen Grippe

Die Influenza-Viren verbreiten sich rasant: Husten, Niesen, Händeschütteln, überall, wo viele Menschen beieinander sind, besonders auch in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Büro. Wer sich ansteckt, leidet und schleppt sich zur Arbeitsstelle, mit der Gefahr, weitere Kollegen anzustecken, oder er bleibt zu Hause und viele fehlen gleich ein bis zwei Wochen aus dem Grunde. Die gesetzlichen Krankenkasse geben an, dass zwischen Dezember und April jede zehnte Krankschreibung als Grund Grippe oder grippalen Infekt angibt.

Grippeimpfung – Nicht für jeden

Die Schutzimpfung ist eine Vorbeugungsmaßnahme, die nicht jedem behagt. Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten für betriebliche Impfungen im Pflegesektor oder für Arbeitnehmer über 60 Jahre. Doch wer geimpft ist, kann trotzdem eine mildere Erkältungsform als die Grippe bekommen und dadurch ausfallen. Wichtig ist, dass der Impfwillige am Tag der Impfung gesund ist.

Hygienemaßnahmen als Vorbeugung

Hygiene ist das große Zauberwort für Vorbeugung, nicht nur bei Grippe und Erkältungen. Gründliche Reinigung der Büro- und Arbeitsräume, Toiletten, Teeküche, Türgriffe. Papiertücher und Flüssigseife ist hygienischer als Stoffhandtücher und Seife. Regelmäßiges Lüften der Räume ist sowieso ratsam, nicht nur als Vorbeugemaßnahme.

Korrektes Händewaschen dauert mindestens 15-20 Sekunden, das kann schon ganz schön lang werden für diese alltägliche Tätigkeit. Die meisten verwenden dafür kaum die Hälfte. Wer sich Hände wäscht und zwei Mal Happy Birthday gesungen hat, liegt in diesem Zeitrahmen. Niesen in die Hand ist äußerst unhygienisch und ungesund. Das sollte unbedingt vermieden werden.

Obst und Gemüse, Licht und Bewegung

Vitaminreiche Kost erhöht die Abwehrkräfte: Viel Obst und Gemüse, verteilt auf fünf Portionen täglich, ist das eine gute Voraussetzung für Gesundheit. Bewegung – gerade auch an frischer Luft – härtet ab und macht widerstandsfähiger. Mit der richtigen Bekleidung ist fast immer ein Spaziergang möglich und gerade in den Wintermonaten auch wegen der Lichtzufuhr für Körper und Seele eine Wohltat. Wer meint, zum Spazierengehen im Alltag bleibe keine Zeit, kann ja in der Mittagspause eine Runde im Freien drehen, statt vom Bürostuhl auf den Stuhl in der Kantine zu wechseln. Auch wenn es zunächst bedeutet, sich aufzuraffen und den inneren Schweinehund zu besiegen, wird die Wohltat eines kleinen Spaziergangs, auch bei nur dreißig Minuten täglich, schnell spürbares Wohlgefühl bedeuten.

Genügend Wasser trinken

Und wichtig gerade auch im Winter: Genügend Flüssigkeit zu sich nehmen. Heizungsluft lässt Schleimhäute im Nasen- und Rachenraum austrocknen, das Blut wird dickflüssiger, das bedeutet ein leichteres Spiel für Erkältungserreger. Erwachsene sollten täglich mindestens 1,5 Liter trinken – am besten Trinkwasser und ungesüßte Tees. Kopfschmerzen können übrigens auch durch Wassermangel ausgelöst werden.

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