Gemüsesuppe – einfach und gesund

Gemüseeintopf – ein schnelles Essen, das die Haushaltskasse schont. Im Alltag muss es mit dem Essen schnell gehen. Es muss preiswert sein und einfach. Gemüsesuppen sind ideale Magenwärmer, die wenig Aufwand machen.

Wie wundervoll die hervorragenden Menüs in den Zeitschriften, in den Shows aussehen. Wie einfach es doch den Profis von den Händen geht, wenn sie etwas zubereiten. Und alles, was stört, landet einfach im Müll. Ach, das möchte man auch. Doch im normalen Alltag geht das nicht. Soviel Abfall ist eine Verschwendung, die sich die meisten Haushalte nicht leisten können und wollen. Abgesehen davon hat nicht jede Köchin, jeder Koch, jeden Abend für zwei Stunden Zeit und Ruhe, um ein leckeres Gericht zuzubereiten. Da quengeln die Kinder, wollen ihre Erlebnisse erzählen und die Hausaufgaben müssen kontrolliert werden. Von der Arbeit ist man geschafft und sehnt sich danach, einfach die Füße mal hochzulegen. Schnell wird der Abend mit dem Kochen zum Kampf gegen die eigene Erschöpfung, die einen eine Pizza bestellen lässt. Oder das Abendessen wird zum eintönigen Brot mit Aufschnitt.

Gut sind dann die beraten, die ein festes Repertoire an Gerichten haben, mit denen zügig etwas auf den Tisch gezaubert ist. Nudeln mit Ketchup sind auf diese Art ein Dauerbrenner geworden. Bei Kindern beliebt, aber eine gesunde Küche sieht anders aus.

Gesunde Ernährung ist wichtig und nicht aufwändig

Gerade wenn man Kinder hat, ist es wichtig, sich gut und vor allem ausgewogen zu ernähren. Die Ernährungssünden verführen an jeder Ecke, in jedem Supermarkt. Vom Taschengeld ist schnell ein Schokoriegel gekauft, der viel zu viel Zucker und viel zu wenig Vitamine bietet. Da muss zu Hause das Essen diese kleinen Ungeheuerlichkeiten ausgleichen.

Gesund und ausgewogen – das sind immer die gleichen Zutaten. Gemüse, Hülsenfrüchte, gutes Fleisch (nicht zu viel), Obst, Kartoffeln, Reis, Nudeln und Wasser. Gar nicht so viel, aber schwer einzuhalten. Schon gar nicht, wenn der Tag mal wieder sehr lang war.

Grundzutaten für Gemüsesuppe

Eine Gemüsesuppe ist nichts anderes als ein Eintopf aus Gemüse zusammen gekocht mit Wasser und was sonst noch so die Küche hergibt. Dazu das Gemüse putzen, schneiden und in Wasser kochen, bis es weich genug ist. Zwischendurch salzen und fertig.

Dazu geben kann man fast alles. Kartoffeln, Fleisch, Fisch, Geflügel, Kräuter, Brühe oder Fond. Es sind keine Grenzen gesetzt, wenn es um Eintöpfe geht. Das ist das schöne an diesen Gemüsesuppen. Sie lassen der Phantasie freien Lauf und schmecken fast immer. Und sollte es doch einmal daneben gehen, kann man meistens noch irgendwie etwas retten.

Eintopf – oft aus Verlegenheit entstanden

Diese Suppen sind Verlegenheitslösungen, Resteverwertungen und berühmt geworden. Kartoffelsuppe, eine satt machende Variante aus der Bauernküche. Minestrone, ohne die ein italienisches Restaurant, das etwas auf sich hält, nicht auskommt. Hühnersuppe, nicht unverdient ein Klassiker, wenn es darum geht, Kranken wieder auf die Beine zu helfen.

Suppenbeispiele

Schnell und billig ist es, wenn man Kartoffeln und Möhren schält, kleinschneidet und sie einfach mit Salz in Wasser kocht. Mit dem Stampfer etwas zerteilen, Petersilie dazu und essen. Ein wenig Öl oder Butter dazu, dass die fettlöslichen Vitamine vom Körper aufgenommen werden können. Mehr muss gar nicht sein.

Soll es gehaltvoller werden, macht sich eine Rinderbeinscheibe gut. Sie enthält Fett und vor allem Mineralien. Ein solcher Eintopf macht richtig satt. Günstiger wird es mit einem Markknochen. Manche Metzger geben solche Knochen für einige Cent ab, andere für nichts. Noch ein wenig Gemüse dazu, weil es herum liegt, dann schmeckt es schon wieder anders.

Sind noch Reste vom Porree übrig? Wenn sie sauber sind, können die harten Blattenden ruhig mitgekocht werden, sie geben Geschmack. Man muss sie ja nicht mitessen, weil sie faserig sind. Oder den Strunk eines Blumenkohls mitkochen, auch der lässt sich gut heraus fischen. Ein Rest Brühe von gestern kann ruhig dazwischen, gibt mehr Geschmack.

Hähnchenteile können mitgekocht werden, auch ein ganzes Huhn. Es muss nicht das Suppenhuhn sein, denn es ist fett und das Fleisch ist immer ein wenig fest. Fisch, vor allem Fischfilet, immer am Schluss zugeben, sonst schmeckt es ausgelaugt. Gut schmeckt eine Suppe aus feinen Porreeringen zusammen mit klein geschnittenem Räucherlachs. Veredelt mit gewürfeltem hartgekochtem Ei und einigen mitgekochten Krabben eine kleine Besonderheit und ein guter Einsteiger in ein Menü.

Suppen mit Phantasie – immer besonders, immer anders

Bei Eintöpfen und Suppen muss man sich nicht sklavisch an Rezepte halten. Schnell hat man im Topf eigene Kreationen, die immer wieder abgewandelt werden. Warum nicht eine Fischsuppe einmal mit Curry würzen? Und eine Kartoffelsuppe muss auch nicht immer ohne Bohnen oder ohne Paprika auskommen. Gerade für einen Kochanfänger sind solche Gerichte ein herrliches Gebiet, sich einmal auszutoben und zu experimentieren. So kann man nebenbei kochen lernen. Und vor allem: Es ist preiswert, man wird Reste los und Spaß macht es auch. Schnell geht es sowieso. Noch eiliger mit dem Schnellkochtopf.

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