Gute Laune – und was Sie dafür tun können

Wie Sie negative Gefühle überwinden und zufriedener werden. Erfahren Sie, wie Sie Stimmungstiefs erfolgreich meistern und wie Sie sich mithilfe einfacher Gute Laune-Strategien ausgeglichener und glücklicher fühlen.

Es gibt Menschen, die haben eigentlich nie schlechte Laune. Diese Menschen haben gelernt, die Dinge anzunehmen, wie sie sind, sich nicht über Kleinigkeiten aufzuregen und sich vor allem von anderen Miesmachern die Stimmung nicht verderben zu lassen.

Was unsere Stimmung beeinträchtigt

• Mangel an Licht

Wenn wir morgens aufstehen müssen, wenn es noch dunkel ist, bei Tageslicht im Büro sitzen und bei Dunkelheit wieder heimkehren, dann kann das ganz schön auf die Stimmung schlagen. Tageslicht regt die körpereigene Produktion von Serotonin an, das für unsere Glücksgefühle verantwortlich ist. Bei Lichtmangel sinkt der Serotoninspiegel. Kein Wunder, dass man vom sogenannten Winter-Blues spricht.

Das Licht hat auch Einfluss auf die Hormone. Bei einem Mangel an Licht schüttet der Körper vermehrt Melatonin aus, das Schlafhormon, das uns dann müde macht.

Schlafmangel

Wer übermüdet ist, ist selten gut gelaunt und anfälliger für Stress. Sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht sind ideal.

• PMS

Bei Frauen kommt es im Rahmen ihres hormonellen Zyklus häufig zu Stimmungsschwankungen. Nach dem Eisprung sinkt der Serotoninspiegel im Körper langsam, kurz vor der Menstruation sogar stark ab, was sich in Reizbarkeit und schlechter Stimmung äußern kann.

Wirksame Gute-Laune-Tipps

• Lächeln Sie!

Stellen Sie sich vor den Spiegel und lächeln Sie! Wenn beim Lächeln die Wangen- und Augenmuskulatur angespannt wird, wird dem Gehirn damit „Gute Laune“ signalisiert. Sie können sich sozusagen in gute Laune lächeln. Versuchen Sie also gerade dann, wenn Sie nicht gut drauf sind, so oft wie möglich zu lächeln.

• Seien Sie freundlich!

Auch wenn es heute besonders schwer fällt: Versuchen Sie freundlich zu sein. Loben Sie Ihr Kind, machen Sie Ihrer Kollegin ein Kompliment, wünschen Sie der Kassiererin im Supermarkt einen schönen Tag. Auch wenn Ihnen das im Moment aufgesetzt erscheint, das positive Feedback wird Ihre Stimmung zunehmend aufhellen.

• Belohnen Sie sich!

Kaufen Sie sich ein schönes Buch oder eine CD. Gönnen Sie sich einen Friseurbesuch oder eine Wellness-Massage. Mixen Sie sich zum Feierabend einen Cocktail oder legen Sie Ihren Lieblingsfilm in den DVD-Rekorder. Tun Sie sich etwas Gutes!

• Gute-Laune-Futter

Schokolade macht bekanntlich gute Laune. Das Fett der Kakaobutter setzt im Gehirn Endorphine frei, die die Stimmung heben. Der Zucker in der Schokolade steigert die Konzentration der Aminosäure Tryptophan und dient dem Gehirn als Grundstoff für die Produktion von Serotonin, dem Botenstoff für das Glücksempfinden. Je höher der Kakaogehalt der Schokolade, desto wirkungsvoller.

• Raus!

Ein Spaziergang an der frischen Luft, raus aus dem Haus und auf einer Bank sitzen – ein kleiner Ortswechsel hilft.

• Musik hören und tanzen

Laute Musik, zu der man sich ausgelassen bewegen kann, ist ein absoluter Stimmungsaufheller. Das Gehirn schaltet ab, der Körper bewegt sich im Rhythmus. Nach 10 Minuten fühlt man sich angenehm ausgepowert und garantiert besser.

• Die Macht der Gedanken

“Du bist, was du denkst!”, heißt es. Und negative Gedanken haben auch einen negativen Einfluss auf die Stimmung. Wer also denkt: “Sowieso ein schlechter Tag heute, heut geht bestimmt was schief”, kann sich darauf verlassen, dass genau das eintreffen wird.

Rufen Sie sich stattdessen etwas Positives ins Gedächtnis: Den geplanten Urlaub, das letzte Treffen mit Ihren Freunden, das bevorstehende Wochenende …

• Ins rechte Licht rücken

Wollen Sie sich diesen Tag, Ihre Lebenszeit, wirklich mit schlechter Laune verderben? Dieser Tag kehrt nicht zurück! Es gibt genügend Gründe, um dankbar zu sein, oder? Sie haben Freunde, vielleicht sogar eine Familie und einen Partner. Sie sind heute morgen (hoffentlich) ohne Schmerzen aufgestanden. Sie können sich ein gutes Essen leisten, die Vögel zwitschern …

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