Hausmittel gegen Erkältung

In der kalten Jahreszeit kommt die Erkältung schneller zu uns. Zum Glück gibt es Hausmittel gegen Schnupfen und Co.

Eine Erkältung ist störend und das allgemeine Wohlbefinden ist stark beeinträchtigt. Schnupfen, Halsschmerzen und allgemeine Schlappheit sind nur ein paar Symptome. Sie können dem vorbeugen, wenn Sie folgende Ratschläge beherzigen.

Essen Sie jeden Tag einen Apfel und trinken Sie viel. Tees und Zitronenwasser sind gute Durstlöscher. Waschen Sie sich oft die Hände und achten Sie darauf, dass die Hände vom Gesicht fern bleiben. Orte mit vielen Menschen sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Ziehen Sie sich warm an. Kleiden Sie sich lieber mit vielen dünneren Kleidungsschichten, als mit einem dicken Wollpullover. Die Luftschichten zwischen den einzelnen Stücken wirkt wie eine Isolierung. Außerdem können Sie Ihre Kleidung den wechselnden Bedingungen anpassen. Eine gesunde Kost ist das beste Mittel gegen Erkältung. Viel Obst, Gemüse und Nüsse sollten auf dem Speiseplan stehen.

Wenn die Erkältung da ist, helfen einige Hausmittel:

Die gute, alte Gemüsesuppe

Es muss nicht immer die Hühnersuppe sein. Eine kräftige Gemüsesuppe hat den selben Effekt und ist zudem gesünder. Dafür wird Suppengemüse, bestehend aus Lauch, Karotten, Sellerie und Petersilie mit Lorbeerblättern und Wacholderbeeren kurz aufgekocht. Zur Not kann man auch auf eine qualitativ gute, fertige Gemüsebrühe zugreifen. Achten Sie dann bitte auf Bioqualität. Nun geben Sie Bohnen und Gemüse nach Ihrem Geschmack dazu und lassen die Suppe 4 Minuten kochen. Bohnen sind gute Zinklieferanten und Zink hilft bei Erkältungen. Die Suppe sollte dann vom Herd genommen werden. Dank der kurzen Kochzeit, bleiben viele Vitamine erhalten und das Gemüse behält seine schöne Farbe und sein Aroma.

Würzt man die Suppe mit Zitronensaft, Ingwer und Knoblauch, verstärkt man die heilende Wirkung.

Ein Kräuterbad gegen Schnupfen

Gegen Schnupfen sind mehrere Kräuter gewachsen. Eukalyptus, Menthol, Lavendelöl, Fichtennadel und Thymian können zusammen oder alleine in einem Strumpf oder in einem anderen Säckchen in die Wanne gehangen werden. Bei 39-40 Grad badet man in diesem Kräuterbad und atmet die Dämpfe tief durch die Nase ein. Eine Badedauer von 20 Minuten ist ausreichend. Nach dem Bad ruppeln Sie Ihren Körper mit einem Handtuch ab und legen sich ins Bett. Auch ein Fußbad ist heilsam. Die Temperatur des Fußbades kann langsam erhöht werden. Nach dem Fußbad werden die Füße abgetrocknet, eingecremt und in dicke Socken verpackt.

Nasenduschen befeuchten die Schleimhaut

Ein bewährtes Mittel ist die Nasenspülung mit Salzwasser. Es gibt spezielle Nasenduschen in Apotheken zu kaufen. Es geht aber auch ohne. Sie können eine Messerspitze Meersalz in einem Glas warmes Wasser auflösen. Geben Sie dann etwas Salzlösung in die hohle Hand und ziehen Sie die Flüssigkeit in die Nase. Wechseln Sie die Nasenlöcher ab. Bei einer feuchten und gut durchbluteten Schleimhaut, haben es Bakterien und Viren schwerer, sich bis in den Körper hineinzukämpfen. Die Spülung kann mehrmals am Tag durchgeführt werden.

Power in Meerrettich und Ingwer

Meerrettich und Ingwer sind zwar scharf, aber sie helfen bei Erkältungen. Ingwer kann in Scheiben geschnitten und gekaut werden. Ein heißer Aufguss mit Ingwer, schluckweise getrunken ist ebenfalls hilfreich. Meerrettich kann klein geraspelt und mit Zucker vermischt werden. Ein Spritzer Zitrone rundet dieses Naturmittel ab.

Dampfinhalationen

Teebaumöl oder Kamillenblüten werden in eine Schüssel heißes Wasser gegeben. Mit dem Kopf beugt man sich über die Schüssel und atmet die Dämpfe ein. Wer möchte, kann ein Handtuch über den Kopf und die Schüssel legen, damit das Wasser sich nicht so schnell abkühlt und der Dampf besser inhaliert werden kann. Schnupfen wird somit gelöst und die Schleimhäute werden befeuchtet. Auch feuchte Tücher, die in dieser Wasserlösung getränkt sind und über die Heizung gelegt werden, können helfen.

Teetime

Lindenblüten-, Kamillen-, Fencheltee und aufgegossene Himbeerblätter sind sehr wohltuend bei einer Erkältung. Apotheken können auch eine, auf Ihre Beschwerden abgestimmte, Teemischung bereiten.

Zitrone, aber bitte nicht heiß

Heiße Zitrone ist das bekannteste Rezept. Es steckt voller Vitamin C. Vitamine gehen aber bei hohen Temperaturen verloren. Es ist besser, die Zitrone in lauwarmen Wasser anzurühren. Im Winter kann man Zitronensaft vorbeugend als Durstlöscher verwenden. Viel Vitamin C steckt auch in Orangen, Granatäpfeln, Kiwis und anderen Südfrüchten.

Sorgen Sie in der kalten Jahreszeit gut vor, dann bekommen sie erst gar keine Erkältung. Sollte es Sie trotzdem erwischen, sind Hausmittel eine tolle Alternative zu Medikamenten. Kommen Sie gut durch den Winter. Der Frühling folgt, ganz sicher.

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