Homöopathische Wege im Kampf gegen Heuschnupfen

Homöopathie kann Heuschnupfen schon im Vorfeld bekämpfen

Die Homöopathie behandelt keine Krankheiten – sie behandelt den kranken Mensch. Mit neuem Denkansatz kann sie auch bei Heuschnupfen Linderung und gar Heilung bringen.

Ziel einer homöopathischen Behandlung ist die Wiederherstellung der körpereigenen Funktionen. Im Gegensatz dazu behandelt oder unterdrückt die Schulmedizin oft nur die Symptome. Kein Wunder, dass sie für viele Menschen deshalb keine echte Heilung darstellt, denn die symptomatische Behandlung kann erst dann einsetzen, wenn es ‚zu spät‘ ist, wenn also die Krankheit bereits ihr Werk verrichtet.

Heuschnupfen schon vor den ersten Symptomen bekämpfen

Mit einer homöopathischen Heuschnupfenbehandlung kann der Patient andere Wege einschlagen: Schon vor dem Auftreten der ersten Symptome, wenn also beispielsweise die Nase noch frei ist, wird das homöopathische Mittel gegen die Allergie genommen. Außerordentlich wichtig dabei ist die kontinuierliche Einnahme, die sich ganz der individuellen Symptomatik anpasst.

  • In der symptomfreien Zeit soll das Mittel einmal täglich genommen werden
  • Sind die Beschwerden akut, erfolgt die Einnahme im Halbstunden- oder Stundenrhythmus (bis zu sechsmal täglich)
  • Zeigt sich eine Besserung, kann die Einnahme der homöopathischen Arznei auf ein- bis dreimal am Tag reduziert werden.

Hilfe durch Homöopathie: ein Wirkstoffkomplex für alle Symptome

Ein Vorteil des homöopathischen Mittels: Allergische Reaktionen können bei frühzeitigem Einsatz des Mittels in einem breiten Spektrum abgeschwächt oder gar vermieden werden! Sämtliche Schleimhäute profitieren davon, dass der Patient nur ein Mittel benötigt: Die typischen Niesanfälle bleiben aus, die Augen tränen und brennen wesentlich weniger.

Das Heuschnupfenmittel der DHU (Deutsche Homöopathische Union) ist eine Kombination dreier Einzelmittel:

  1. Luffa operculata (die Schwammgurke). Bewährt bei akutem und chronischem Schnupfen, verstopfter Nase, Trockenheit von Hals, Rachen und Zunge.
  2. Galphimia glauca. Bekämpft allergische Schleimhauterkrankungen und allergischen Schnupfen mit Niesanfällen, Juckreiz, Kribbeln und Brennen der Nasenschleimhaut.
  3. Cardiospermum halicacabum (Herzsame). Hilft gegen entzündlich-allergische Erkrankungen der Atemwege und starken Juckreiz.

Damit der Komplex seine Wirkung entfalten kann, sind drei Punkte von entscheidender Bedeutung:

  • Rechtzeitig anfangen! ‚Rechtzeitig‘ heißt: noch vor dem Auftreten der ersten Symptome mit der Einnahme des Medikaments beginnen.
  • Regelmäßig einnehmen! Grade bei Medikamenten, die mehrmals täglich genommen werden müssen, ist das eine unabdingbare Forderung: Nur so kann der Pegel des Wirkstoffs eingehalten werden.
  • Richtig einnehmen! Tabletten langsam im Mund zergehen lassen – Tropfen eine Zeit lang im Mund behalten.

Nie vergessen: Fragen Sie auch Ihren Arzt oder Apotheker!

Der große Wert homöopathischer Mittel liegt in ihrer nebenwirkungsarmen Effizienz. Dafür aber kommt ihre Wirkung nicht unbedingt sofort zum Tragen – auch deshalb sei noch einmal auf den Rat verwiesen, frühzeitig mit der Einnahme zu beginnen. Und man sollte dem Medikament einfach Zeit lassen, seine Wirkung im Körper entfalten zu können.

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