Jin Shin Jyutsu – Heilkunst aus Japan

Das neue alte Zauberwort für schnelle Hilfe zur Selbsthilfe heißt Handauflegen oder Jin Shin Jyutsu.

Jin Shin Jyutsu ist eine jahrtausendealte Kunst zur Harmonisierung der Lebensenergie und zum Lösen von Energieblockaden. Das Wissen darum ist uns angeboren, denn instinktiv legt man Hände auf schmerzende Körperstellen oder berührt einen Menschen, den man lieb hat, wodurch der Lebensenergie im Körper Impulse gegeben werden.

Körperkontakt tut uns allen gut

Besonders Kinder brauchen viel Körperkontakt, um ein gesundes Körpergefühl erst einmal entstehen zu lassen. Man herzt seine Kinder, schmiegt sich an einen geliebten Menschen und hält sich an den Händen. Man spürt, wenn sich das eigene Kind nicht wohl fühlt, möchte ihm helfen, es auf den Arm nehmen oder die Hände auflegen. Durch Jin Shin Jyutsu lernt man, Hände gezielt auf bestimmte Körperregionen zu legen, um den Energiefluss im Körper anzuregen. Auf diese Weise werden Energieblockaden im Körper gelöst. Die Handpositionen beim „Strömen“ basieren auf dem Wissen vom Fließen der Energie im Körper und von bestimmten Energiepunkten. Werden zwei Energiepunkte gehalten, kommt die Energie in Fluss und die gestaute Energie, die meist Ursache für eine Beschwerde ist, wird harmonisiert. Man kann dabei nichts falsch machen, denn durch das Halten der Energiepunkte kommt die Energie in Bewegung und die Selbstheilungskräfte werden unterstützt.

Woher kommt Jin Shin Jyutsu?

Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts hat der japanische Meister Jiro Murai aus alten japanischen Traditionen und Weisheitsbüchern anderer Kulturen dieses alte Wissen zusammengetragen und erforscht. Nachdem er die Heilwirkung überprüft hatte, gab er das Wissen um die Heilkraft unserer Hände an seine Schülerin Mary Burmeister weiter. Er gab diesem Wissen den Namen Jin Shin Jyutsu und belebte es somit zu einer Heilkunst, zu der „Kunst des Schöpfers durch den mitfühlenden, wissenden Menschen“, wie es übersetzt heißt. Mary Burmeister, eine Amerikanerin japanischen Ursprungs, brachte diese Kunst in die USA, wo sie sie selbst weitere dreißig Jahre erforschte und anwendete, bevor sie Jin Shin Jyutsu in Wort, Schrift und Praxis weitergab. Über ihre Schüler verbreitete sich diese Heilkunst in der ganzen Welt.

Jin Shin Jyutsu und die Wissenschaft

Inzwischen gibt es wissenschaftliche Studien, wie z.B. die des Biophysikers Prof. Dr. F. A. Popp und des ganzheitlichen Mediziners Dr. K. P. Schlebusch, die die heilsame Kraft der Hände erforschen. Sie bestätigen, was Mütter schon immer instinktiv gewusst haben: Handauflegen gibt ein Gefühl der Geborgenheit und tut einfach gut.

Buchtipp Jin Shin Jyutsu

Ein Buch über Jin Shin Jyutsu mit sofort anwendbaren Übungen, in Alltagssituationen aber auch bei Notfällen ist „Jin Shin Jyutsu – Heilsame Hände für Ihr Kind“. (Nymphenburger Verlag)

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