Kochen lernen

Blanchieren, flambieren, deglacieren – müssen schon bald keine Fremdwörter mehr sein.

Die Koch-Shows im Fernsehen boomen. Bei Erkältungen gibt es nichts Besseres als Hühnersuppe. Wenn ein romantischer Abend ansteht, gehört ein köstliches Essen einfach dazu, schließlich geht Liebe ja durch den Magen. Bei Frust oder in traurigen Momenten setzen viele auf Schokolade und ein weiser Spruch besagt: ein Eis passt immer noch rein.

Bei all diesen Beispielen wird klar: Essen spielt eine zentrale Rolle in unserem Leben und ist längst nicht mehr nur auf bloße Nahrungsaufnahme beschränkt.

Während manche geradezu virtuos mit Schneebesen und Filetier-Messer umgehen und scheinbar mühelos atemberaubende Gerichte zaubern, können andere nur hoffen, dass die Tomatensoße aus der Tüte dieses Mal nicht anbrennt. Doch das liegt nicht allein am Talent

Kochen lernen – die ersten Schritte

Um richtig kochen zu lernen benötigt man nicht viel. Dank der zahlreichen, kostenlosen Rezepte-Sammlungen im Internet, ist noch nicht mal ein Kochbuch von Nöten.

Lediglich eine kleine Grundausstattung für die Küche ist wichtig. Dabei müssen die Utensilien weder teuer noch zahlreich sein, um ihren Zweck zu erfüllen.

Kochutensilien – Grundausstattung

  • scharfe Messer
  • Schneidebrett aus Glas oder Holz
  • Töpfe
  • Pfanne
  • Pfannenwender
  • Rührschüssel
  • Pürierstab
  • Schneebesen
  • Messbecher und/oder Küchenwaage

Vielmehr braucht es für den Anfang gar nicht. Wenn später auffällt, dass etwas häufiger benötigt wird oder beim regelmäßigen Kochen sehr nützlich wäre, kann es immer noch angeschafft werden. Bei einem euphorischen Großeinkauf besteht jedoch die Gefahr, dass viele der erworbenen Utensilien ein trauriges Dasein als Staubfänger und Platzdiebe führen werden.

Erste Rezepte für Kochanfänger

Für die ersten Kochschritte sollten einfache und leckere Rezepte gewählt werden, die nicht zu viele Zutaten oder zahlreiche umständliche Arbeitsschritte erfordern. So kann verhindert werden, dass gleich das erste kulinarische Abenteuer in großem Frust endet.

Im Internet finden sich dazu zahlreiche Rezepte, die in manchen Fällen mit Fotos unterlegt und mit einer Angabe des Schwierigkeitsgrades versehen sind.

Wenn sich im Bekannten- und Freundeskreis andere Kochwillige befinden, kann das Lernen zum gemeinsamen Freizeitspaß werden. Vom Auswählen des Rezeptes, über das Einkaufen der Zutaten, bis hin zum Putzen, Schneiden, Kochen und anschließendem Schlemmen – gemeinsam kann es mehr Spaß machen. Aber auch allein Köstlichkeiten zaubern und Neues ausprobieren, kann die freie Zeit bereichern und erweitert den Horizont.

Mein eigenes Kochbuch

Ein Kladde oder ein Ordner eignet sich hervorragend, um alle getesteten Rezepte zu notieren. Traf das Gericht den eigenen Geschmack oder war es eher mau? Wurden eigene Zutaten hinzugefügt? Welcher Wein passt am besten dazu?

Aber nicht nur Rezepte, sondern auch der Fachjargon kann hierin aufgeführt werden. Was bedeutet eigentlich das berühmt berüchtigte Blanchieren und wie funktioniert das Deglacieren?

Der Vorteil eines eigenständig angelegten Kochbuchs besteht darin, dass ein wirklich persönliches Nachschlagewerk entsteht, das auf den eigenen Geschmack zugeschnitten ist. Und darüber hinaus, ist es auch noch unglaublich preiswert.

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