Nervosität – Was kann man tun und wann helfen Schüsslersalze?

Neben dem Erlernen von Entspannungstechniken kann Magnesium phosphoricum D6 als „Heiße 7“ gegen innere Anspannung ,Unruhe und Stress helfen.

In der heutigen Leistungsgesellschaft leiden immer mehr Menschen unter permanenter innerer Unruhe, Nervosität und nervlicher Erschöpfung. Sie fühlen sich unter Druck und haben Angst, den Herausforderungen des Alltags nicht mehr gewachsen zu sein und ihrer Rolle nicht gerecht zu werden. Die Folge dieser inneren Anspannung geht oft mit Schlafstörungen, erhöhter Reizbarkeit und Energielosigkeit einher. Aber auch Symptome wie nächtliches Zähneknirschen, nervöse Herzprobleme wie Herzjagen und ein allgemeiner Konzentrationsmangel können ein Ausdruck von Überarbeitung und übermäßigem negativen Stress sein.

Was kann man allgemein gegen Nervosität tun?

Zunächst gilt es diese übermäßige Spannung abzubauen und sich klar zu werden, wo die persönlichen Stressoren liegen. Wer ständig mit übertriebenem Einsatz in der Welt agiert, betreibt Raubbau an seinen eigenen Kräften und schafft eine gute Basis für Krankheiten. Deswegen ist es wichtig, dieses Symptom frühzeitig ernst zu nehmen.

Bei nervöser Unruhe ist es wichtig, den eigenen persönlichen Leistungsdruck abzubauen und Ruhephasen in den Tagesablauf einzuplanen. Das Erlernen von Entspannungstechniken wie Qi Gong oder Progressive Muskelentspannung, aber auch regelmäßige Massagen können helfen, wieder ein Körpergefühl für sich zu entwickeln und wieder in Entspannung zu kommen.

Wann können Schüsslersalze gegen Nervosität wirken?

Daneben können Heilpflanzen wie Passionsblume, Baldrian und Johanniskraut, aber auch Schüsselsalze helfen, übermäßige Spannung abzubauen. Schüsslersalze wirken als Funktionsmittel. d.h. sie können einen Mineralstoffmangel in der Zelle wieder ausgleichen. Voraussetzung für eine Wirksamkeit sind eine ausgewogene mineralstoffreiche basische Ernährung, Bewegung und ausreichendes Trinken.

Dr. med Wilhelm Heinrich Schüssler, der Begründer der Therapie mit Schüsslersalzen, ging davon aus, dass Krankheiten aufgrund eines Mineralstoffmangels in der Zelle entstehen. Ein Mineralstoffmangel wird durch Konsum industriell verarbeiteter Lebensmittel begünstigt. Aber auch Stress, Rauchen, Einnahme von Arzneimitteln (Abführmitteln, wassertreibende Mittel) sowie ein erhöhter Bedarf an Mineralien in besonderen Lebenslagen wie Schwangerschaft, Stillzeit und in der Wachstumsphase können einen Mineralstoffmangel hervorrufen.

Magnesium phosphoricum D6 kann gegen innere Unruhe helfen

Wer viel Stress hat, verliert Magnesium. Magnesium wirkt allgemein entspannend, krampflösend und beruhigend auf Muskeln und Nerven. Magnesium phosphoricum D6 ist ein wichtiges Anti-Stress-Schüsslersalz in der Biochemie. Es wird auch als Krampfmittel in der Biochemie bezeichnet. Magnesium phosphoricum D6 hat die Funktion, das Magnesium, welches man über die Nahrung aufgenommen hat, optimal zu verstoffwechseln.

Magnesiumreiche Nahrungsmittel sind: Vollkornprodukte, Sonnenblumenkerne, Cashew- Nüsse und grünes Gemüse.

Magnesium phosphoricum D6 als „Heiße 7“ einnehmen.

In der Regel wird das Schüsslersalz Nr. 7, Magnesium phosphoricum D6, als „Heiße 7“ eingenommen. Dabei werden 6-10 Tabletten in einer Tasse heißem Wasser aufgelöst (nicht mit Metalllöffel umrühren) und kauend getrunken. Dabei behält man den einzelnen Schluck jeweils etwas im Mund und schluckt erst dann die Flüssigkeit herunter. Nur so können ausreichend Magensium phosphoricum-Moleküle über die Mundschleimhaut aufgenommen werden, als Funktionsmittel im Körper wirken und dem Magnesium den Weg in die Zelle bahnen.

Weitere Schüsslersalze, die bei Nervosität helfen können, sind Calcium phosphoricum D6 und Kalium phosphoricum D6.

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