Niedriger Blutdruck – Hypotonie

Menschen mit niedrigem Blutdruck sind oft müde, frieren schnell und können sich nicht richtig konzentrieren. Sogar Schwindel kann hinzukommen.

Niedriger Blutdruck (Hypotonie) bedeutet weniger als 100/60mmHg bei Frauen, 110/70mmHg bei Männern lt. WHO = Weltgesundheitsorganisation. Krankheits- oder besorgniserregend ist das zwar nicht, aber die Symptome sind für den Betroffenen oft sehr lästig. Es gibt Menschen, die haben ständig einen Blutdruck von 98 zu 60 und fühlen sich pudelwohl, andere dagegen fühlen sich bei diesem Wert schlecht und krank.

Symptome für einen niedrigen Blutdruck oder Kreislaufprobleme

  • Wackelige Beine, bis hin zum Schwindel (der Kreislauf ist im „Keller“)
  • Müdigkeit
  • Leichtes Frieren (kalte Hände und Füße)
  • Unkonzentriertheit

Was kann niedrigen Blutdruck auslösen?

  • Flüssigkeitsmangel (wenn man zu wenig getrunken hat)
  • Salzmangel
  • Diuretika (wassertreibende Mittel)
  • Eine Unterfunktion der Nebennierenrinde
  • Herzerkrankungen
  • Eine Schilddrüsenunterfunktion
  • Verschiedene Medikamente

Was kann man gegen niedrigen Blutdruck tun?

  • Ausreichend Schlaf ist bei niedrigem Blutdruck sehr wichtig.
  • Ausreichend trinken (2-3 Liter pro Tag ist die Regel) – viele Menschen trinken generell zu wenig.
  • Regelmäßiger Sport, also leichtes Ausdauertraining kann den Blutdruck regulieren.
  • Wassertreten (nach Sebastian Kneipp) am Morgen nach dem Aufstehen, um den Kreislauf in Schwung zu bringen.
  • Kalt duschen am Morgen, um den Kreislauf anzuregen. Bitte immer mit dem rechten Bein beginnen, dann das andere Bein, dann die Arme, bevor man einmal über den Rücken und Bauch geht.
  • Zum Frühstück 1 Tasse Kaffee trinken oder ein halbes Glas Sekt.
  • Täglich 1-2 Tassen Rosmarintee trinken.
  • Isometrische Übungen: Die Hände wie zum Gebet zusammenlegen und 1 Minute lang die Handflächen fest gegeneinander pressen – diese Übung immer morgens nach dem Aufwachen und mehrmals tagsüber machen!
  • Die Schüssler-Salze Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12 und Nr. 21 Zincum chloratum D6 sind gut für den Kreislauf. Bei akuter Schwäche alle 5 bis 15 Minuten eine Tablette Nr. 3 lutschen. Um den Blutdruck zu stabilisieren, 3 x täglich 1 Tablette Nr. 3 und Nr. 21 nehmen – dies als Kur über 4 Wochen lang.
  • Sich mineralstoffreich und gesund ernähren mit viel Magnesium, Kalium, Kalzium und Natrium – außerdem ist Vitamin D sehr wichtig – deshalb die Bewegung an der frischen Luft (diese Mineralien stabilisieren alle den Blutdruck und somit den Kreislauf).
  • Aber auch die anderen Vitamine, Spurenelemente und Fettsäuren sind für einen gut funktionierenden Blutdruck wichtig.
  • Frische Kräuter können den Blutdruck etwas anheben, wie Schnittlauch, Petersilie, Oregano, Rosmarin, Salbei usw.
  • Diethard Stelzl schreibt in seinem Buch „Über die Lichtkraft in unserer Nahrung“, dass sich Nahrungsmittel mit roter Farbe anregend auf niedrigen Blutdruck auswirken, dazu gehören dann Tomaten, Paprika, Erdbeeren, Himbeeren, Hagebutten usw.

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