Schlafstörungen-Ursachen und was man gegen Schlafmangel tun kann

Schlafstörungen betreffen viele Menschen. Oft weiß man nicht, welche Ursachen sie haben und was man dagegen tun kann. Einfache Mittel können wirksam sein.

Schlafstörungen werden sehr oft diagnostiziert und wirken sich äußerst unangenehm aus. Betroffene können ihrem Körper nicht ausreichend Ruhezeit gewähren. Vor allem in heißen Monaten ist die daraus resultierende mangelnde Energie eine Gefahr für den Kreislauf.

Ursachen für Schlafstörungen

Meistens sind Ursachen für Schlafstörungen auf die Psyche zurückzuführen. Der Schlaf kann durch Depressionen, Stress, Sorgen, Angstzustände oder eine nervöse Unruhe vernachlässigt werden. Es muss allerdings nicht immer ein seelischer Grund vorliegen. Bewegungsmangel, Alkoholkonsum, späte Mahlzeiten, schlechte Matratzen und heiße Räume können sich ebenfalls negativ auf einen ruhigen Schlaf auswirken. Im schlimmsten Fall liegt eine Erkrankung des Betroffenen vor. Wichtig ist es also, entweder selbst oder mit der Hilfe eines Arztes die Ursache herauszufinden, um mit den entsprechenden Mitteln behandeln zu können. Oft sind auch Alpträume die Ursache für einen unruhigen Schlaf.

Was tun gegen Schlafstörungen?

Hat man erst einmal die Ursache herausgefunden, kann man auf diverse Behandlungsmethoden bauen. Dabei kann man zuerst auf ein paar sanfte Anwendungen – ohne ärztliche Hilfe – zurückgreifen. Einfache Mittel können die Störung beseitigen und einen wohltuenden Schlaf garantieren.

  1. Kräutertees: Für eine Tasse kochendes Wasser mischt man 40 g Baldrian, 10 g Fenchel, 10 g Kümmel und 40 g Pfefferminze. Nach zehn Minuten Abseihzeit kann der Tee am besten abends getrunken werden. Ebenfalls kann man einen Teelöffel Melissenblätter in einer Tasse Wasser ziehen lassen und täglich drei Tassen trinken. Gleiches kann auch mit zwei Teelöffeln Steinkleeblüten und zerkleinertem Hopfen versucht werden.
  2. Tinkturen: Eine Tinktur ist ein tierischer oder pflanzlicher Extrakt, der eingenommen werden kann. Tinkturen lassen sich in der Apotheke kaufen. Man kann sich allerdings auch daran versuchen, selbst eine herzustellen. Dazu mischt man 250 g Baldrianwurzel mit einem Liter Weinbrand und lässt das Gemisch circa drei Wochen stehen. Gefiltert werden 40 Tropfen vor dem Schlafengehen eingenommen.
  3. Bäder: Legt man 150 g Lavendel in einen Liter kaltes Wasser für acht Stunden ein und kocht die Flüssigkeit auf, entsteht ein wunderbarer schlaffördernder Kräuterzusatz für das gewöhnliche Bad. Die Aromaflüssigkeit wird beim nächsten Bad eingegossen. Alternativ können auch Baldrian oder Melisse verwendet werden.
  4. Säfte: Am Abend zur Beruhigung ein Glas Obstsaft mit zwei cl Baldriansaft und zwei cl Johanniskrautsaft trinken. Für die nötige Süße sorgt Honig.
  5. Hausmittel: Um auf den Kauf seltener Kräuter zu verzichten, kann man sich abends ein Glas warme Milch mit Honig zubereiten. Ebenfalls kann man drei Teelöffel Apfelessig in ein Glas Honig gießen. Vor dem Schlafengehen lässt man zwei Teelöffel auf der Zunge zergehen und spürt die wohltuende Wirkung.

Man sollte darauf achten, täglich mindestens acht Stunden zu schlafen.

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