Tanzen – Sport für Körper und Geist

Tänzer, Menschen, die nicht nur ihren Körper trainieren. Wie sehr unser Gehirn beim Tanzen mitspielt und wie gut diese Sportart unserem Wohlbefinden tut.

Körperspannung, atemberaubende Bewegungen, Rhythmus und Ausstrahlung, die verzaubert. Die Rede ist vom Tanzen. Heute noch eine Disziplin, die in der Sportlerszene nicht viel Ansehen erlangt. Dass es mehr ist, als, so denken die meisten, sich nach dem Rhythmus einer Musik zu bewegen, ist vielen nicht klar. Die Realität allerdings sieht so aus, dass diese Art von Sport unglaublich viel zum Wohlbefinden und zur Gesundheit des Menschen beitragen kann. Tanzen ertüchtigt sowohl den Körper, stärkt die Muskeln und das Bewusstsein, als auch den menschlichen Denkapparat. Das Erlernen eines Tanzes ist für das Gehirn ein erstaunlicher Prozess.

Sport mit Köpfchen

Der Mensch ist in der Lage, sich darauf zu konzentrieren, Bewegungen so einzustudieren, dass er beim Tanzen selbst nicht mehr denken muss, dass auf eine wundervolle Weise alles wie von selbst passiert.

Das heißt, dass ein stetiges Wiederholen der Schritte im „Trockenen“, also ohne Musik, das menschliche Gehirn dahin führt, sich Abläufe so einzuprägen, dass ein kleiner Anstoß genügt, um den Tänzer wie eine Aufziehpuppe, ganz von selbst tanzen zu lassen. Verbindungen, die sich beim Einstudieren eines Tanzes in den Gedanken fest verankern, werden automatisch ausgeführt. Unserem Kopf genügt ein kleiner Anhaltspunkt und schon können die Bewegungen fließen.

Diese Erfahrung hat viele Menschen zu leidenschaftlichen Tänzern gemacht, denn ein richtiger Tänzer muss mehr sein als ein angestrengter Denker, der Schritte aneinanderreiht.

Leidenschaft, Ausdruck und Wohlbefinden

Diese erlangte Leidenschaft, die ein Tänzer schon nach kürzester Zeit verspürt, ist ein wunderbares Mittel gegen schlechte Gefühle und Trübsal. Der Mensch braucht es, seine Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Erst dann kann man zufrieden und glücklich sein. Eine wunderbare Gelegenheit dafür wird uns beim Tanzen geboten. Glückshormone, die ohnehin schon während körperlicher Betätigung ausgeschüttet werden, führen gemeinsam mit dem Ausleben der inneren Emotionen zu einem unglaublichen Wohlbefinden.

Ein weiterer Punkt, der uns aufleben lässt, ist die Leidenschaft, denke man allein an den erotischsten aller Tänze, den Tango. Doch nicht nur durch Partnertänze wird diese Emotion hervorgerufen. Durch die energiegeladenen Bewegungen kann auch Leidenschaft ganz mit sich selbst ausgelebt werden.

Bodystyling und Körperspannung

Zum Schluss sei noch der große Aspekt des körperlichen Muskeltrainings erwähnt. Bei allen Sportarten werden beim Ausüben spezifischer Bewegungen viele verschiedene Muskelgruppen beansprucht. Doch bei fast keiner sind es so viele wie beim Tanzen. Vor allem sind es hier oft in Vergessenheit geratene Partien wie Zehen und Hände, die gestärkt werden. Der gesamte Körper ist in Spannung und somit im Training.

Jene, die also auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, einer neuen Sportart, einem neuen Weg zum Glücklichsein sind, sollten es mal mit Tanz versuchen.

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