Timothy Leary und das SMILE-Prinzip

Timothy Leary beschreibt in seinem Smi²le-Prinzip die elementaren Aufgaben für die Weiterentwicklung der gesamten Menschheit.

Geboren am 22. Oktober 1920 in Massachusetts, Amerika, war Timothy Francis Leary Autor, Harvardprofessor, Psychologe sowie Bewusstseinsforscher. Er befürwortete die Bewusstseinserweiterung der Menschen mithilfe von psychedelischen, psychoaktiven Substanzen wie zum Beispiel Meskalin, LSD oder Psilocybin. Dabei stellte er aber auch gleich drei wichtige Gesetze mit deren Umgang fest:

1. Du sollst das Bewusstsein deines Nächsten nicht verändern.

2. Du sollst deinen Nächsten nicht daran hindern, sein oder ihr Bewusstsein zu verändern.

3. Es gibt keine weiteren Gesetze.

Mit SMI²LE in die Zukunft

Smi²le ist ein Prinzip das Leary sich durch und durch angeeignet hatte, nicht zuletzt mit seinem so bekannten, schelmischem irischem Lächeln, welches er nicht einmal in den Gefängniszellen bzw. Isolationstrakts diverser Gefängnisse verloren hat.

Smi²le ist das Akronym, welches Leary verwendet hat, um seine Theorie für die Menschen bekannt und zugänglich zu machen. Diese Smile-Trinität besteht aus:

SM – Space Migration – Bevölkerung des Weltraums

– Intelligence Increase – Bewusstseinserweiterung des Menschen

LE – Life Extension – Lebensverlängerung der Menschheit

Space Migration

Nachdem Leary die Starseedbotschaften mithilfe interstellarer Telepathie empfangen hatte, wurde ihm bewusst, dass es außerirdisches Leben auf dem Hundsstern, dem sogenannten Sirius geben musste. Ein für ihn logisches Ziel der Menschheit war die Auswanderung auf andere Planeten im Weltraum. Für sich selbst hat Leary das übrigens auch erreicht, nach seinem Ableben am 31. Mai 1996 ließ er sich verbrennen und seine Asche wurde in den Weltraum befördert.

Intelligence Increase

Diesen Punkt könnte man am besten mit der Erweiterung des Bewusstseins beschreiben. In seiner EXO-Psychologie konstruierte Leary die neuronalen Schaltkreise des Menschen, und stellte fest, dass die Menschheit zum größten Teil erst den Zugriff auf vier bis fünf der acht von ihm beschriebenen Schaltkreise entwickelt hat. Demnach hätte ein Buddha oder ein Jesus den Zugriff auf alle acht Schaltkreise erfolgreich geöffnet.

Life Extension

Hierbei geht es um die Verlängerung des menschlichen Lebens. So war es für Leary schon vor knapp vierzig Jahren klar, dass mit der richtigen Forschung eine Verlängerung des Lebens auf bis zu 1.000 Jahre durchwegs möglich sei. So hielt er die Wissenschaften der Biologie, der Kybernetik und der Kryobiologie für stark förderungswürdig. Auch eine physische Unsterblichkeit wurde von Leary keineswegs ausgeschlossen. Die auffälligen Probleme einer möglichen Überbevölkerung der Erde würden sich in seiner Theorie durch die Auswanderung ins All aufheben.

Mit Learys Smi²le-Szenario beschäftigten sich vorwiegend Wissenschaftler, welche an der Erforschung der Lebensverlängerung interessiert waren und solche, die Learys neuronalen Schaltkreise zur Erklärung erhöhter Bewusstseinszustände zu Hilfe zogen.

Bemerkenswerterweise interessierte sich aber auch eine Gruppe von Physikern mit einem Hang zur Parapsychologie für das Smi²le-Prinzip. Das erfahren wir in diversen Publikationen von Robert Anton Wilson, einem guten Freund Learys und Autor der Poproman-Trilogie Illuminatus! Die Physikergruppe, zu denen unter anderem Dr. Jack Sarfatti und Saul-Paul Sirag zählten, beschäftigten sich mit dem Bezug von Learys Prinzip zu ihren eigenen Theorien über die Quantenmechanik.

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