Wandern, Ehrwald – Ehrwalder Alm, Feldernalm, Feldernjöchl

Die aussichtsvolle Wanderung von der Ehrwalder Alm zum Am Brand und vorbei am Issentalköpfl zeigt prächtige Blicke auf die Mieminger Berge und ins Gaistal.

Die Rundwandertour von Ehrwald, Talstation der Ehrwalder Almbahn über Wiesen und Almen zur Ehrwalder Alm und hinein ins Gaistal bis zur Feldernalm ist auch für ältere Menschen ein wunderbares Naturerlebnis. Als Auf- und Abstiegshilfe kann hier auch die Ehrwalder Almbahn verwendet werden. Dann ist man umso länger auf der heiteren Ehrwalder Alm und im Gaistal. Die Tour geht im Tal auf breiten, ebenen Wegen und Almstraßen bis zur Feldernalm. Hier geht es dann auf schönem Steig zum Feldernjöchl und Am Brand – mit 2.120 Metern der höchste Punkt der Tour. Zurück geht es über den Max-Klotz-Steig – Weg 815 – und vorbei am Issentalköpfl zur Ehrwalder Alm.

Ehrwald – Ehrwalder Alm

Der Wanderer kann sich entscheiden, ob er mit der Ehrwalder Gondelbahn bequem zur Ehrwalder Alm emporschwebt. So spart man sich 400 Meter Höhendifferenz und etwa drei Kilometer per Pedes. Allerdings ist die bequeme Wanderung empfehlenswert. Man streift langsam den Alltag ab und genießt den bequemen Aufstieg. Alternativ kann man die Bahn für die Abfahrt benützen. Wer jedoch möglichst lange und intensiv die heitere Almen- und Berglandschaften erleben will, nimmt gleich das Berg- und Talfahrt-Ticket.

Pestkapelle und Feldernalm

Die Einkehrmöglichkeit Ehrwalder Alm merkt man sich für den Rückweg. Auf der Almstraße wandert es sich bequem und bei einer Rechtskurve zweigt der Wanderweg ab zur Pestkapelle (Bild eins). Diese wurde von den Leutaschern zur Zeit der Pest auf der Sattelhöhe in 1.617 Metern errichtet. Ab hier führt die Almstraße im Gaistal hinab bis zur Oberleutasch. Von der Pestkapelle führt alternativ ein Wanderweg hinauf zum Am Brand – das Ziel der Wanderung – und spart hundert Meter Höhendifferenz. Empfehlenswerter ist jedoch, die Rundtour weiter zu wandern in Richtung Leutasch bis zur Feldernalm auf 1.518 Metern Höhe (Bild zwei).

Aufstieg übers Felderer Tal zum Feldernjöchl

Der Bergsteig führt jetzt linker Hand über Almen. Die Ausblicke auf die Hohe Munde (Bild drei) und anderer Berge der Mieminger Kette sind prachtvoll ( Bild vier). Übers Felderer Tal geht es nun steiler empor und der Steig mündet zwischen Feldernjöchl und Am Brand in den Hochwanderweg. Rechts geht es nur wenige Minuten hinauf aufs Feldernjöchl. Von hier führt nach Norden über das Gatterl – über dieGrenze – der Plattsteig zur Knorrhütte und weiter, der Nordalpenweg zum Gipfel der Zugspitze. Nach dem Genuss der prächtigen Aussicht ins Tal geht es den Weg zurück. Auf dem Weg bleibend erreicht der Bergfreund den Am Brand – mit 2.120 Metern die höchste Erhebung der Tour. An diesem Ort lohnt eine längere Rast um die Landschaftsbilder zu genießen – nebst einer ordentlichen Brotzeit.

Am Brand – Abstieg übers Hochissental

Vom Am Brand führt der prächtige Max-Klotz-Steig hinab bis zur Pestkapelle. Herrliche Blicke auf die Mieminger Berge bis zur Sonnenspitze – dem Wahrzeichen Ehrwalds – werden von diesem Wandersteig aus geboten (Bild fünf). Für eine möglichst abwechslungsreiche Rundtour empfiehlt es sich, nach etwa 1.500 Metern rechts abzuzweigen in Richtung Issentalköpfl. So wandert der Bergfreund noch etwas länger – rechts am Issentalköpfl vorbei – in höheren Regionen. Dieser Wandersteig (815) mündet knapp vor der Ehrwalder Alm und Bergstation in die Almstraße. So kann der Wanderfreund einkehren und sich erholen und stärken.

Toureninformationen

Am Brand von Ehrwalder Alm – Betriebszeiten Berg- und Talfahrt

  • Tourenlänge in Kilometer = 9,7
  • Höhendifferenz in Meter = 717
  • Gehzeit in Stunden = 4h 17
  • tiefster Punkt in Meter = 1.502
  • höchster Punkt in Meter = 2.120
  • Leistungspunkte = 33

Am Brand von Ehrwald

  • Tourenlänge in Kilometer = 14,7
  • Höhendifferenz in Meter = 1.115
  • Gehzeit in Stunden = 6h 35
  • tiefster Punkt in Meter = 1.104
  • höchster Punkt in Meter = 2.120
  • Leistungspunkte = 50

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.