Weiterleben nach dem Tod – Nahtoderfahrungen

Menschen, die an der Schwelle des Todes standen, berichten von dem Weiterleben der Seele in Nahtoderlebnissen.

Elemente der Nahtoderfahrung

Ergebnisse empirisch-medizinischer Forschungen belegen, dass die Existenz von Nahtoderfahrungen nicht mehr bestritten werden kann. Ein hoher Prozentsatz von Personen, welche nach ihrem klinischen Tod erfolgreich reanimiert wurden, berichtet, außerhalb des physischen Körpers weitergelebt zu haben. Erstaunlich ist, dass sich die Erfahrungen von Personen, welche für kurze Zeit tot waren, weitgehend decken.

Den Menschen geht es zum Zeitpunkt ihres Todes meist sehr schlecht, oft sind sie von starken Schmerzen geplagt. Plötzlich hören die Schmerzen auf und die Seele wird durch eine Art Sog aus dem Körper gerissen.

  • Außerkörperliche Erfahrung

Das Individuum schwebt gleichsam empor, erblickt seinen toten Körper aus der Vogelperspektive und erkennt oft erst dann, dass er oder sie tot sein muss. Die Person will sich den schockierten Familienmitgliedern, welche sich im Raum befinden, oder dem Ärzteteam, welche Reanimationsversuche durchführt, mitteilen und ihnen sagen, dass es ihr oder ihm gut geht. Der Zustand außerhalb des Körpers wird generell als das angenehmste beschrieben, was jemals erlebt wurde. Das zurück lassen müssen von geliebten Angehörigen erfüllt jedoch die Menschen, welche soeben „gestorben“ sind, mit Schmerz und dem Gefühl, doch für diese da sein zu müssen.

  • Das Licht

Von der überwiegenden Mehrheit von Personen mit Todesnähe-Erlebnissen erfolgt die Wahrnehmung eines hellen und anziehenden Lichtes, welches reine Liebe ausstrahlt und personifiziert wird. Dieses Licht kommuniziert auf telepathische Weise mit den soeben verstorbenen Menschen. Die Individuen haben das Gefühl, hierher zu gehören, Teil des Lichts zu sein und nach Hause zu kommen.

  • Die Lebensrückschau

Das Licht, welches durch und durch gut ist, pflegt die Menschen zu fragen, wie sie ihr Leben und Tun einschätzen. Das Leben beginnt wie ein Film abzulaufen, und die Menschen erlebten laut ihren Berichten jede Minute des Lebens noch einmal aus der Warte eines Zusehers. Die Auswirkungen der eigenen Taten und Aussagen auf andere Menschen wird direkt spürbar. War man für andere Menschen eine Bereicherung, so wird das honoriert.

  • Begegnung mit verstorbenen Angehörigen und Freunden

Das Wiedersehen von Menschen, die bereits vorher gegangen sind, wird meist als erfreuliches Zusammentreffen geschildert. Diese treten in Form von Lichtgestalten in Erscheinung. Es kommt auch vor, dass man mit der Urgroßmutter zusammentrifft, die man gar nicht mehr gekannt hat. Sie sind da, um dem oder der Herübergegangenen die Angst zu nehmen, sie zu begleiten und ihnen die andere Welt zu erklären.

  • Die Grenze

In dem Reich, in welches die Menschen eintreten, sobald sie gestorben sind, tritt irgendwann eine Art Grenze in Erscheinung. Ist diese überschritten, so gibt es kein zurück zum irdischen Leben mehr. Oft werden die Menschen vom Licht oder von Seelen, die sie in der anderen Welt treffen, gehindert, diese zu überschreiten, mit dem Hinweis, noch eine Aufgabe auf der Erde zu haben. In vielen Fällen erfolgt die Rückkehr in den physischen Körper widerwillig.

  • Änderung der Lebensphilosophie

Das Erlebnis hinterlässt meist tiefe Spuren im Leben der Betroffenen. Die Menschen werden spiritueller, ruhiger und gelassener. Aus Angst, für verrückt erklärt zu werden, behalten jedoch viele Menschen ihr Nahtoderlebnis für sich.

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