Wie funktioniert Ubongo?

Der beliebte Bestseller Ubongo jetzt als rasantes Kartenspiel. Was verbirgt sich dahinter? Kartenspiele im Test: Ubongo. Die Auswahl an Kartenspielen in den Geschäften ist enorm, man kann leicht den Überblick verlieren. Wer jedoch ein wenig Ahnung hat und gerne spielt, stellt rasch fest, dass sich viele Kartenspiele nur aufgrund ihres Covers unterscheiden und ansonsten nahezu identisch sind. Dabei sind Kartenspiele seit Jahrzehnten diejenigen Spiele, die neben der ebenfalls riesigen Auswahl für Brettspiele in Familien immer noch am häufigsten gespielt werden und nach wie vor sehr beliebt sind.

Kartenspiel Ubongo

Nun gibt es auch zu Ubongo eine Kartenspielvariante. Das Spiel besteht aus 108 Karten, von denen je Spielrunde jeweils 36 Karten benötigt werden, von denen jeder Spieler neun Karten bekommt. Auf den Karten sind in einer 2×3-Matrix insgesamt sechs Symbole in den üblichen Tetrisformen und -farben abgebildet. Wie bei Ubongo auch geht es in Ubongo – Das Kartenspiel um Schnelligkeit. Wer zuerst sieben seiner neun Karten anlegen konnte, hat die Runde für sich entschieden.

Wie spielt man Ubongo?

Im Gegensatz zu Ubongo dem Brettspiel handelt es sich hier allerdings eher um eine Art Domino. Karten dürfen nur aneinandergelegt werden, wenn sie sich an genau zwei Symbolen berühren, die dann natürlich auch noch jeweils übereinstimmen müssen. In den Folgerunden werden dann jeweils die Rückseiten beziehungsweise die übrig gebliebenen Karten verwendet, sodass insgesamt sechs Runden mit unterschiedlichen Karten gespielt werden, die so aufgebaut sind, dass es zu Runde Sechs hin immer schwieriger wird, seine Karten loszuwerden. Der Reiz des Spiels geht von der gemeinsamen Hektik aus, die ausbricht, wenn alle Spieler gleichzeitig versuchen, ihre Karten anzulegen. Leider vermag das Spiel nicht an die Qualität von ähnlichen Spielen, wie zum Beispiel Ligretto, heranzureichen. Das liegt wohl auch daran, dass die Interaktion fehlt. Es genügt, wenn man sich auf seine eigenen Karten konzentriert, man muss nicht noch auf die Karten der Mitspieler achten, sodass hier leider etwas das „miteinander spielen“ verloren geht.

Pro und Kontra von Ubongo

Ubongo, das Kartenspiel ist zwar schnell erklärt und auch schnell gespielt, es kann aber leider nicht auf Dauer fesseln. Daran kann auch die zusätzlich beschriebene Variante nichts ändern, in der die Spieler nicht nur an ihre eigenen ausgelegten Karten anlegen, sondern alle an einer gemeinsamen Auslage arbeiten. Vom pädagogischen Standpunkt aus bietet es durch die verschiedenen Symbole und Farben allerdings durchaus die Möglichkeit, insbesondere bei den jüngeren Spielern die kognitiven Fähigkeiten zu fördern.

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