Besser arbeiten und den Arbeitsalltag schöner gestalten

Frust am Arbeitsplatz? Da kann man oft auch selbst etwas dagegen tun. Tipps und Anregungen, den Arbeitsalltag attraktiver zu gestalten.

Wer liebt, was er tut, leistet mehr. Das hat sich inzwischen herumgesprochen. Eine aktuelle Studie der Universität Essen zeigt hingegen, wie unzufrieden viele Deutsche mit ihrem Arbeitsplatz sind. Dabei schneidet Deutschland im internationalen Vergleich in vielen Punkten besser ab, als andere Länder. Trotz relativ hoher sozialer Absicherungen und Arbeitsplatzsicherheit, einer freien Arbeitsplatzwahl und überdurchschnittlich vielen Urlaubstagen sind die deutschen Arbeitnehmer unzufrieden.

Innere Kündigung muss nicht sein

Das Schreckgespenst der „inneren Kündigung“ geht um. Die Auswirkungen treffen dabei nicht nur die Arbeitgeber, sondern auch die Beschäftigten selbst. Denn wer nicht gerne zur Arbeit geht, arbeitet mit gebremstem Schaum, wirkt unmotiviert und riskiert unter Umständen seinen Arbeitsplatz. Wenn Entlassungen anstehen, trennen Unternehmen sich gerne von solchen Mitarbeitern. Aber auch sonst gilt: Wer frustriert und misslaunig durchs Leben geht, hat ein höheres Risiko zu erkranken, etwa an Depressionen oder Burn-out. „Wer schaffen will, muss fröhlich sein“, lautet das Motto, nach dem Persönlichkeitsstruktur und Arbeitsplatz zusammenpassen müssen. Es lohnt sich also, im eigenen Interesse, für ein besseres Gefühl am Arbeitsplatz zu sorgen.

Arbeit macht Spaß, wenn es die richtige Arbeit ist

„Wer tut, was er liebt, muss nie wieder arbeiten“, lautet ein alter Spruch. So genial einfach das klingt, so unerreichbar fern scheint es vielen Menschen. Einfach tun, was man will und nicht, was man muss? Die meisten kennen es umgekehrt. Wie man aus seinen Vorlieben und Begabungen einen Beruf macht, haben aber andere schon bewiesen. Anleitung dazu, den richtigen Beruf zu finden, geben Ratgeber wie „Mach Dein Ding“ und „Der tollste Job der Welt und wie man ihn bekommt“.

Auch Samuel Woitinksi beschreibt in seinem Buch „Tu was Du liebst – und Du musst nie wieder arbeiten“, wie es gehen kann. Der Autor regt dazu an, den eigenen, inneren Schatz zu finden. Checklisten und Tipps unterstützen dabei, eigene Stärken zu erkennen und den Mut zu finden, damit bislang unbeschrittene Wege zu gehen. Die vier Hauptkapitel heißen:

  • Finde heraus, was Du liebst
  • Sag laut: Ich kann das!
  • Zeig Dich mit dem, was Du liebst
  • Trau Dich, dafür Geld zu nehmen

Im Bonusmaterial kann man Geschichten von Leuten nachlesen, die es mit der Methode geschafft haben.

Den Arbeitsalltag vereinfachen und gelassen meistern

Viel Energie geht verloren, wenn die Dinge nicht richtig rund laufen. Termine oder Unterlagen verloren, verlegt oder vergessen? Das kann unangenehm werden. Besser, man eignet sich Methoden an, den Arbeitsalltag mühelos einfacher zu gestalten. Das spart viel Zeit und sinnlose Arbeit. Das wiederum kommt den wirklich wichtigen Sachen zugute. Vereinfachung im Büro hilft, jeden Tag gelassen und glücklich im Job sein und das alltägliche Chaos zu bewältigen. Der Ratgeber „Simplify your life: Den Arbeitsalltag gelassen meistern“ empfiehlt, zu Beginn dafür einen ganzen Tag dem Aufräumen zu widmen. Dabei wird getrennt, was nicht zusammengehört, weggeworfen, was zu alt ist und gegeizt beim Aufheben. Auf Dauer helfen die Tipps nicht nur, den Arbeitsplatz und sich selbst zu organisieren, sie zeigen auch, wie man mit einem festen Rhythmus im Arbeitsalltag sich selbst und die Arbeit im Team optimiert.

Störfreie Zeit einrichten

Ein sehr probates Mittel, das inzwischen auch in etlichen Unternehmen intern eingeführt wurde ist die störfreie Zeit. Zu festgelegten Zeiten wird nicht telefoniert, es werden keine E-Mails versendet und Kollegen nicht in ihren Büros aufgesucht. Selbstverständlich sorgen die Mitarbeiter auch selbst dafür, nicht gestört zu werden, indem sie ein „Zur Zeit bitte nicht stören“ –Schild an die Tür hängen, den Anrufbeantworter ein- und die E-Mail-Funktion ausschalten. Die Zeit dient dazu, in Ruhe und konzentriert bei den eigenen Aufgaben bleiben zu können.

My Business Diary – Begleiter durch den Arbeitstag

Den richtigen Job finden und sich darin zu organisieren ist eine Sache. Sich und sein Arbeitsverhalten zu reflektieren, die richtigen Fragen zu stellen um neue Ideen, frische Perspektiven und mehr Bewegung im Kopf zu spüren, eine andere.

Der handliche kleine „Business Diary“ ist ein Tagebuch der besonderen Art. Es geht darin ausschließlich darum, die eigene Arbeitszeit neu wahrzunehmen und sinnvoller und kreativer damit umzugehen. Fragen wie „Wie beschreiben Sie Ihren Eltern, was Sie beruflich tun“ oder „Welche drei Verbesserungsvorschläge haben Sie morgen für Ihre Arbeit?“ ermöglichen es, sich seiner Tätigkeit anders zu nähern. Dazu kommen Anregungen für Wagnisse, beispielsweise „Sagen Sie morgen ausschließlich die Wahrheit“.

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