Ebay – Hinweise für Neuverkäufer

Bei Ebay als Neuling verkaufen: Anmeldung, Hinweise, Ratschläge, Gebühren und Tipps um die Kosten der Gebühren zu senken.

Oftmals bekommt man Werbemails mit dem Inhalt, wie einfach es doch wäre, mit Ebay Geld zu verdienen. Man müsse sich nur einfach anmelden und könne beginnen. Doch so einfach, wie einem dies versprochen wird, macht es einem Ebay nicht. Zumal am Ende eines jeden Verkaufes noch Gebühren auf den Verkäufer warten. Und auch ganz ohne Kenntnisse wird man bei Ebay kaum ein erfolgreicher Verkäufer. Aber bevor man überhaupt etwas zum Kauf anbieten kann, muss man sich einen Account bei Ebay erstellen.

Anmeldung bei Ebay

Je nach Heimatland muss man das richtige Ebay wählen. Für Deutschland www.ebay.de oder bei einem anderen Land das entsprechende Länderkürzel für Webseiten, wie at für Österreich. Zuerst werden die Adressdaten eingegeben und auch das Geburtsdatum. Dieses ist wichtig, damit Ebay weiß, das man volljährig ist. Wer nun denkt, das man da schon falsche Angaben machen kann, hat weit gefehlt. Denn Ebay macht einen Datenabgleich in Deutschland über die Schufa. Dort werden, so laut der Angaben von Ebay, nur die Adressdaten das Geburtsdatum geprüft. Es erfolgt keine Abfrage über die finanziellen Daten. Sollte man dem nicht zustimmen, so wird man per Identverfahren bei der Deutschen Post geprüft.

Beim Anmelden muss man auch eine gültige Emailadresse angeben, damit man gleich den Freischaltcode für seinen Ebayaccount bekommt. Damit kann man zumindest als Käufer schon in Erscheinung treten. Verkaufen kann man noch nicht. Damit man auch als Verkäufer bei Ebay auftreten kann muss man noch eine Möglichkeit angeben, wie man seine fälligen Gebühren bezahlen will. Ebay bevorzugt dabei das Lastschriftverfahren oder den Einzug über eine Kreditkarte. Doch auch die manuelle Überweisung der Gebühren ist möglich, schränkt aber im Handeln sehr stark ein.

Bedingungen für Neulinge

Wer neu bei Ebay verkaufen will, muss sich auch bei Paypal anmelden. Dieses Unternehmen gehört zu Ebay oder dort kann man einfach mit seiner Emailadresse bezahlen. Als Neuling kann man dies kaum umgehen, wenn man gleich als Verkäufer auftreten will. Denn wer unter 50 Bewertungspunkte hat, ist verpflichtet darüber die Transaktionen für den Käufer anzubieten. Vorteile bringt dies nur bei der Anmeldung, denn wer schon bei Paypal registriert und geprüft ist, kann gleich bei Ebay verkaufen. Ansonsten muss man auch hier einige Tage Geduld aufbringen, bis das Konto verifiziert ist. Ansonsten hat Paypal nur den Vorteil, das binnen Sekunden nach einem erfolgreichen Verkauf das Geld an den Verkäufer überwiesen ist. Auch hier kommen beim Geldeingang Gebühren auf den Verkäufer zu, welche man bei dieser Übersicht einsehen kann.

Für den Käufer hat Paypal eindeutig mehr Vorteile, denn bei nicht verschickter Ware kann man schnell den Käuferschutz in Anspruch nehmen und erhält sein Geld zurück, was bei einer Überweisung nur noch über den Rechtsweg möglich ist.

Vor dem ersten Verkauf

Nachdem alles geprüft ist und man nun endlich verkaufen kann, muss man auch einiges beachten. Zum einen die Auswahl des Verkäuferkontos. Hier muss man sich zwischen privatem und gewerblichen Auftritt wählen. Die weiteren Erklärungen werden sich auf den Status des privaten Verkäufers beziehen. Wer also bei Ebay als privater Verkäufer anbieten will sollte einige Dinge beachten, um auch erfolgreich zu sein.

Am Anfang sollte die Recherche stehen, ob die eigenen Artikel, welche man zu Hause nicht mehr benötigt, überhaupt Interessenten finden. Dazu gibt man einfach im Suchfeld die entsprechende Bezeichnung ein. Ebay selbst macht auch oft Vorschläge, wenn die ersten Buchstaben eines Wortes eingegeben werden. Die dort gefundenen Angebote kann man in die eigene Beobachtungsliste übernehmen, um dann zu sehen, ob und für wie viel etwas einen Käufer findet. Weiterhin kann man sich diese Auktionen als Beispiele anschauen, um sein eigenes Angebot attraktiv zu gestalten. Aber Vorsicht, denn das reine kopieren fremder Texte verstößt gegen das Urheberrecht und kann eventuell Strafen nach sich ziehen.

Der erste Verkauf

Vorbereitung ist alles. So auch bei Ebay. Der interessierte Käufer legt sehr viel Wert, wenn er die Ware zumindest durch ein Bild vorher anschauen kann. Dazu sollte man seine eigenen Waren möglichst mit neutralem Hintergrund und sehr nah fotographieren. Je nach Artikel lohnt es sich auch mehrer Bilder von verschiedenen Seiten zu machen und diese auch bei Ebay zu zeigen. Hat man zwischen Bildrand und Artikel zu viel Hintergrund, so reicht das windowseigene Paint aus, um das Bild entsprechend zu schneiden.

Doch nicht nur das Bild ist wichtig, auch der Text muss ansprechend sein. Es reicht heute nicht mehr nur die Fakten aufzulisten. Der interessierte Käufer möchte rein optisch schon angesprochen werden. Dabei muss man nicht unbedingt auf die kostenpflichten Zusatzoptionen von Ebay zurückgreifen. Allein Schriftgröße, Ausrichtung und Farbe sowie ein ansprechender Text reichen völlig aus. Wobei man aber bei der Wahrheit bleiben sollte. Ein Handy, welches auf dem Display einen Kratzer hat, lässt sich auch verkaufen, wenn dies im Angebotstext mitgeteilt wird. Merkt der Käufer dies erst, wenn er die Ware empfangen hat, dann ist Ärger vorprogrammiert.

Ansonsten wird man bei Ebay durch ein Verkaufsformular geführt und kann keine Angaben vergessen. Sollte das doch passieren, so wird man von Ebay darauf hingewiesen. Vorallem bei den Versandkosten gibt es mittlerweile recht strenge Vorgaben. So wird sich niemand daran stören, wenn man um 10 oder 20 Cent aufrundet. Aber wer für ein versichertes Paket bei der Deutschen Post die Versandkosten angibt, sollte danach nicht als Warensendung verschicken. Auch das gibt Ärger und mit Sicherheit eine schlechte Bewertung. Genauso, wie man recht zügig nach Geldeingang verschicken sollte.

Wenn das Verkaufsformular abgearbeitet wird, stellt sich bei vielen die Frage für wie viele Tage man sein Angebot bei Ebay einstellt. Aus meiner Erfahrung heraus, hängt dies vom Artikel ab. Alles was im niedrigen Preissektor angesiedelt ist, sollte nur maximal sieben Tage angeboten werden. Noch besser ist eine Laufzeit von fünf Tagen. Waren, welche einen höheren Gewinn versprechen, wie eben Handys, lasse ich persönlich immer für zehn Tage laufen. Sofern man keine Einstellgebühren als privater Verkäufer zahlen möchte, sollte man sein Angebot immer mit einem Euro als Startpreis beginnen.

Keine Gebote

Wer nun gespannt darauf wartet, das jemand das erste Gebot auf das Angebot macht, wird Anfangs recht enttäuscht sein. Denn es tut sich erstmal sehr wenig. Sorgen muss man sich deswegen nicht gleich machen. Denn es ist üblich, das es erst am letzten Tag der Auktion wirklich losgeht. Und dann kann man fast stündlich sehen, wie der Preis steigt. Besonders in der letzten Stunde steigen die Preise recht rasant, wenn es sich um entsprechend hochpreisige Angebote handelt. Aber man muss sich auch vorher bewusst sein, das die eigenen Artikel nur für einen Euro verkauft werden. Sollte ein Artikel jedoch gar keinen Verkäufer finden, so hat man keine Gebühren bei Ebay zu bezahlen, wenn das Startgebot bei einem Euro lag. Man kann die Auktion aber jeder Zeit neu starten und das ohne Kosten.

Gebühren für private Verkäufer

Wie schon erwähnt, kostet das Einstellen einer Auktion für private Verkäufer nichts, sofern der Startpreis bei einem Euro liegt. Wird der Artikel aber verkauft, so stellt Ebay dem Verkäufer Gebühren in Rechnung. Diese sind gestaffelt und fangen bei 8% vom Verkaufspreis an, wenn der Artikel bis 50 Euro als Verkaufspreis erzielt hat. Darüber hinaus fallen bis 500 Euro zwar nur noch 5% an, aber dafür wird eine feste Grundgebühr von 4 Euro fällig. Ab 501 Euro zahlt man 26,50 Euro und zusätzlich 2% vom Verkaufspreis. Die Verkaufsprovisionen für Fahrzeuge, Boote und Flugzeuge liegen bei 19 Euro plus 3,5% aber maximal 54 Euro.

Die Gebühren zieht Ebay einmal pro Monat ein bzw. wenn ein Euro überschritten wurde. Dazu bekommt man vorher auch eine Email, so das man weiß, das Ebay in den nächsten Tagen das Konto oder die Kreditkarte belasten wird.

Sonderaktionen für private Verkäufer

Diese bekommt man in aller Regel eine Woche vor der Sonderaktion per Email mitgeteilt. Meist handelt sich dabei um Wochenendaktionen, wo der private Verkäufer bei einem höheren Startpreis ohne Einstellgebühren anbieten kann. Dies hat für den Verkäufer den Vorteil, das man das Risiko ausschließen kann, das die Waren nur für einen Euro verkauft werden. Allerdings werden dann an solchen Tagen auch sehr viel mehr Auktionen gestartet und das eigene Angebot kann dadurch auch untergehe

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