Ein altes Heilkraut: Schwarzkümmel

Die Geschichte des Schwarzkümmelöls in Deutschland

Das Schwarzkümmelöl gelangte ursprünglich aus Ägypten nach Deutschland, wo es schon seit Jahrtausenden heilbringend bei der Asthmabekämpfung angewendet wird.

Das im Morgenland, aber auch im Reich der Mitte schon seit Jahrtausenden bekannte Heilmittel aus dem reichhaltigen Samen des Schwarzkümmels wurde auch bei uns im Abendland wieder neu entdeckt als ein pflanzliches Heilmittel gegen Reizungen, Magen- und Darmbeschwerden, aber vor allen Dingen Lungenerkrankungen. Mit dem Öl des Schwarzkümmels soll sich bereits Nofretete, eine der schönsten Frauen der Weltgeschichte, gesalbt haben und auch der Prophet Mohammed sprach in den höchsten Tönen vom Schwarzkümmel. In Deutschland wird das Öl des Schwarzkümmels vordergründig als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt, aber auch in der Naturheilkunde findet es immer größere Verbreitung, so kann es beispielsweise auch bei Allergien Linderungen bewirken.

Wie der Schwarzkümmel nach Deutsachland kam

Die Geschichte, wie das Schwarzkümmelöl nach Deutschland gelangte und wie seine vielfältigen Anwendungsbereiche entdeckt wurden, ist ungewöhnlich, spricht aber letztendlich für die gute Wirkungskraft dieser reichhaltigen Pflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse. Der erste Patient, welcher mit dem Schwarzkümmelöl in Deutschland behandelt wurde, war ein Pferd, aber nicht irgendeines, sondern das berühmte Dressurpferd Baronesse der Tochter des Münchener Immunologen Dr. med. Peter Schleicher, welcher nach der erstaunlichen Heilung des Pferdes die Pflanze und deren Wirkungskräfte näher untersuchte und erstaunliche Resultate feststellte. Das berühmte Dressurpferd litt unter schwerem Asthma. Da Dr. Schleicher es aber nicht mit Kortison behandeln wollte, fragte er bei arabischen Pferdezüchtern nach einer Behandlungsalternative und bekam ein Säckchen mit Schwarzkümmelsamen aus Ägypten zugeschickt, welche schnell eine deutliche Verbesserung des Asthmas erzielten. Nicht umsonst heißt der Schwarzkümmelnamen im arabischen „Habbah al-baraka“, was so viel wie der „segensreiche Samen“ bedeutet.

Natürliches Heilmittel gegen Asthma

Ein weiterer prominenter Patient war Ende der 1990er Jahre der langjährige Innenminister Dr. Friedrich Zimmermann von der CSU unter Helmut Kohl. Nachdem dieser mehrmalig von der positiven Wirkung dieser besonderen Heilpflanze bei seinem Asthmaleiden in verschiedenen Interviews gesprochen hatte, verbreitete sich das Heilmittel bald großflächig und wurde nicht nur vermehrt in der Asthmabehandlung eingesetzt. Heute ist das Öl des Schwarzkümmels eine gute Alternative zu chemischen Behandlungsmitteln, wirkt es nicht nur bei Asthma, sondern auch bei hohem Blutzucker sowie Rheuma und Gelenksteife aufgrund seiner entzündungshemmenden Inhaltsstoffe, wie das King’s College in London nachwies. Auch eine Anti-Tumorwirkung wurde in einer weiteren Schwarzkümmel-Studie eines Krebsforschungszentrums in Kerala/Indien nachgewiesen.

Inhaltsstoffe von Schwarzkümmelöl

Schwarzkümmelöl enthält über 100 verschiedene Substanzen, von denen besonders die Linolsäure, die Linolensäure und Nigelon den menschlichen Körper bei der Allergiebekämpfung unterstützen. Weiterhin enthält es auch viel Eiweiß, viele lebensnotwendigen Aminosäuren wie Arginin, Cystin, Glycin, Methionin und eine große Zahl an pflanzlichen Fetten mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Durch Linol- und Gamma -Linolensäuren wird die Synthese wichtiger immunregulatorischer Substanzen wie beispielsweise Prostaglandin E1 ermöglicht. Weiterhin stabilisiert die Linolensäure die Zellmembranen und das Prostaglandin wirkt entzündungshemmend. Auch sind im Schwarzkümmelöl viele ätherische Öle enthalten, die bei Keuchhusten und Bronchialasthma helfen.

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