Forelle auf mediterrane Art – Ohne viel Aufwand Forellen schmackhaft zubereiten

Forellen gehören zu den beliebtesten Angelfischen überhaupt. Kein Wunder, denn ihr Fleisch ist unverwechselbar.

Forellen gehören zweifelsohne zu den beliebtesten heimischen Angelfischen und ihr außergewöhnlicher Geschmack und geringer Fettgehalt unterscheidet sich deutlich von anderen Fischarten. Die im Fisch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren bewirken eine deutliche Senkung der Cholesterinwerte beim Menschen und sorgen damit auch für ein gesundes Herz-Kreislaufsystem.

Zutaten für Forellen nach mediterraner Art

2 fangfrische Forellen

6 zerhackte oder zerdrückte Knoblauchzehen

Olivenöl

1 mittelgroßer Bund zerhackte Petersilie

Salz

Pfeffer

1 Zitrone

Zubereitung der Forellen

Die Forellen ausnehmen, dann säubern und kaltspülen. Ein Entschuppen ist bei der Forelle nicht nötig, da diese ohnehin sehr klein sind und beim Essen nicht unbedingt stören. Die Fische reichlich mit Salz und Pfeffer von außen und vor allem von innen würzen.

Nun füllen Sie den aufgeschnittenen Bauch mit den Knoblauchzehen und den zerhackten Petersilien. Danach zerschneiden sie die Zitrone in vier Hälften und drücken diese über der zuvor zubereiteten Füllung aus. Anschließend geben Sie die ausgedrückten Zitronenschalen hinein. Übergießen sie die Fische reichlich mit Olivenöl und geben sie diese auf eine zuvor mit Olivenöl bestrichene Backform.

Die Forellen in den vorgeheizten Backofen geben und bei 220 Grad circa 45 Minuten backen und zwischendurch mehrmals wenden. Anschließend nehmen sie die Forellen aus der Backform und servieren diese auf einen Teller. Übergießen sie nun die Fische mit dem aus dem Bratvorgang gewonnenen Saft. Als Beilage eignet sich besonders Kartoffelsalat und dazu ein Gläschen Weißwein.

Wie unterscheidet man Bachforellen, Seeforellen und Regenbogenforellen voneinander?

Grundsätzlich unterscheidet man bei den heimischen Forellenarten zwischen Regenbogenforellen, Bachforellen und Seeforellen. Allerdings stammt die Regenbogenforelle ursprünglich aus dem Nordamerikanischen Raum und gilt in Österreich seit 1880 als eingebürgert. Da diese aber besser für die Massenproduktion von Speisefischen geeignet ist als die heimische Bachforelle, wird man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eher eine Regenbogenforelle im Handel vorfinden.

Durch das teilweise rötliche Fleisch wird die Regenbogenforelle auch als „Lachsforelle“ in den Märkten angeboten. Bachforellen unterscheiden sich durch ihre roten Punkte die am Körper verteilt sind deutlich von den Regenbogenforellen. Bachforellen und Seeforellen findet man eher im Fachhandel vor.

Abgesehen davon, dass Seeforellen eher, wie der Name schon sagt, Seen bevorzugen, sind die äußerlichen Unterschiede zwischen einer Regen- und Seeforelle für einen Laien kaum erkennbar. Ausgewachsene Seeforellen sind deutlich grösser als Regen- oder Bachforellen. Nur ganz kleine Flecken an der Schwanzflosse und eine etwas rundlichere Kopfform unterscheiden die Regenbogenforelle von der Seeforelle. Am empfehlenswertesten wäre natürlich eine selbst gefangene Forelle. Selbst gefangen schmeckt bekanntlich am besten.

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