Granatapfel – Pflanzenkraft für mehr Gesundheit

Wissenschaftliche Erkenntnisse rund um die Grenadine. Der Granatapfel wird schon seit dem Altertum wegen der vielfältigen Wirkungen auf den Organismus sehr geschätzt. Zudem besitzt er auch einen feinen Geschmack.

Der Granatapfel, botanisch Punica granatum, ist auch als Grenadine bekannt und stammt ursprünglich aus Asien. Inzwischen wird die Pflanze weltweit in warmen und trockenen Gebieten angebaut. Typisch für die Frucht sind die zahlreichen, von rotem Fruchtfleisch umgebenen Kerne. Ihnen verdankt der Granatapfel auch seinen Namen (lat. „grana“ = Kerne).

Gesundheitliche Wirkungen des Granatapfels

Schon seit dem Altertum wird der Granatapfel geschätzt, nicht nur wegen seines feinen Geschmacks, sondern auch wegen der vielfältigen Wirkungen auf den Organismus. Zu den charakteristischen Inhaltsstoffen zählen neben verschiedenen Vitaminen und Mineralstoffen vor allem große Mengen an sekundären Pflanzenstoffen, wie z. B. Polyphenolen. Für Ernährungs-Experten von besonderer Bedeutung ist dabei die Ellagsäure. Sie ist eine spezielle Phenolsäure, die sich durch ihre vielfältige Schutzwirkung auszeichnet.

Polyphenolen fungieren als effektive natürliche Antioxidanzien und können zahlreiche Stoffwechselprozesse positiv beeinflussen. Eine Ernährung mit einem hohen Anteil an solchen „Radikalfängern“ senkt das Risiko für bestimmte Erkrankungen und unterstützt den Erhalt der gesunden Zellfunktionen. Der Verzehr von Granatapfel stärkt die antioxidative Abwehr und trägt so zur Gesunderhaltung des gesamten Körpers bei.

Der Granatapfel unterstützt sogar die Herzfunktion. So lässt sich die Durchblutung der Koronararterien (Herzkranzgefäße) fördern, dadurch kann das Herz besser mit Sauerstoff versorgt werden. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung für die optimale Pumpfunktion und Leistung. Besonders wichtig ist dies, wenn Schädigungen der Herzkranzgefäße vorliegen.

Die wertvollen Polyphenole aus dem Granatapfel verbessern ganz offensichtlich den Fettstoffwechsel. Der Granatapfel senkt die Blutspiegel an „schlechtem“ Cholesterin, ohne den Gehalt an „gutem“ Cholesterin negativ zu beeinflussen. So wird durch den Verzehr von Granatapfel der Cholesterin-Spiegel stabilisiert und es kann so weniger leicht zu krankhaften Gefäßveränderungen kommen.

Granatapfel gut geeignet für Frauen und Männer

Die besondere Kombination der bioaktiven Inhaltsstoffe der Granatapfelfrucht kann sanft bei geschlechtsspezifischen Befindlichkeiten wie Menstruations- oder Wechseljahresbeschwerden helfen. Als „Anti-Aging-Frucht“ kann der Granatapfel die Feuchtigkeitsversorgung im Gewebe verbessern und hat so eine positive Wirkung auf das Aussehen der Haut.

Auch Männer profitieren von den positiven Eigenschaften des Granatapfels. Offenbar kann der Genuss von Granatapfel bei den inzwischen weit verbreiteten Potenzproblemen des Mannes (erektile Dysfunktion) hilfreich sein, weil die Inhaltsstoffe die Gefäße erweitern und damit die Durchblutung verbessern können. Interessant ist zudem, dass Granatapfel bei Männern mit Prostataoperationen die antioxidativen Mechanismen unterstützt und den oxidativen Stress mindert. Dies ist für die langfristige Stärkung der Prostata von großer Bedeutung.

Der Granatapfel, hilfreich und natürlich gesund

Das Besondere an all diesen Wirkungen ist, dass sie durch ein bewährtes, aber vielen noch wenig bekanntes Lebensmittel erreicht werden, dessen gesundheitliches Potenzial inzwischen immer besser erklärt werden kann. Granatapfel und daraus hergestellte polyphenolreiche Extrakte mit hohem Anteil an Ellagsäure tragen zur langfristigen Erhaltung von Gesundheit und Wohlbefinden bei. Und das auf ganz natürliche Weise durch die Kraft der Pflanzen.

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